Die Erzmine [Verbotenen Tal]

Tauche ein in die Welt von Aurorae!

Re: Die Erzmine [Verbotenen Tal]

Beitragvon Omando » Mittwoch 4. Dezember 2013, 19:07

Das Lachen erstarb sofort, als der Waldläufer seinen Namen sowie den barschen Befehl der Amazone hörte. Die Stimme von Foxane ließ auch Jouren verstummen, die schnell in der Höhle verschwand. Omando gab Foxane ein Zeichen und ging zu den Baumstämmen rüber. Schon auf dem Weg dorthin, fühlte er die aufsteigende Müdigkeit in seinen Knochen. Bis jetzt war es ein sehr ereignisreicher Tag und dieser blöde Nebel hatte ihn ein wenig geschwächt.
So setzte er sich auf einen der Baumstämme und reihte alle anderen vor sich auf. In seinem Werkzeugbeutel wühlte er nach etwas zum Schleifen und fand den alten Hobel. Als er ihn in die Hand nahm, dachte er an seinen Ziehvater. Das letzte Mal als der Hobel benutzt wurde, hatten die beiden ein kleines Boot für den Fischfang gezimmert.

Als er so beim Hobeln war, blickte er zu Kavita, die sich etwas abseits von ihm befand. Eine tolle und klasse Maid. Und wo war dieser Pero, der die Zauberin angebaggert hatte? Omando hatte ihn schon eine Weile nicht mehr gesehen. Irgendwie war dieser Typ komisch, ja unsympathisch. Gerne hätte er mit Kavita ein paar Worte gewechselt, um seine Müdigkeit zu bekämpfen. Doch sie schien etwas abwesend zu sein und er wollte nicht stören. Von seinem Alten wusste er noch, dass Menschen, die Zauberkräfte besaßen, viel Ruhe und Zeit brauchten, um sich wieder aufzuladen oder so. Also hobelte er fleißig weiter. Einen Stamm nach dem anderen.

Omando pausierte kurz und legte seinen rechten Arm zum Ausruhen auf einen der Stämme. Aus den Augenwinkeln sah er, dass etwas Kleines neben ihm flatterte und auf dem Stamm neben seinem Arm landete. Es war ein kleiner Schmetterling! Der Waldläufer verhielt sich ganz still und guckte gebannt auf das zarte Tier. Für ihn war es fast ein Wunder nach der endlosen Zeit so etwas Schönes endlich wiederzusehen. Der kleine Schmetterling war zwar nicht einer der farbenprächtigsten, doch das helle Gelb der Flügel mit den tiefschwarz gezackten Punkten darauf entzückte ihn heftig. Der kleine Flieger tastete eifrig mit seinen Fühlern die Stammoberfläche ab. Om grinste und dachte: Der prüft meine tolle Hobelarbeit. Als ob der Schmetterling das gehört hätte, erhob er sich sanft in die Höhe, kreiste einmal vor Om und flog ohne Eile davon.
Und er ist zufrieden mit deiner Arbeit, tönte Ton nach langer Stummheit. Richtig gute Arbeit und jetzt ist Schluss damit.

Der Waldläufer rollte alle Baumstämme, die jetzt eindeutig als Schemel erkennbar waren, neben den Höhleneingang. Sollte doch jeder seinen Schemel selbst auswählen und in die Höhle rollen. Er hatte jedenfalls keine Lust in die Dunkelheit der Mine einzutauchen, solange die Fackeln noch nicht brannten.
Bäume, Pflanzen und Getier.
Solang sie da sind, bleib ich hier.
(Omando)
Benutzeravatar
Omando
Anfänger
 
Beiträge: 42
Orden: Waldläufer
Zugehörigkeit: Freier Orden

Re: Die Erzmine [Verbotenen Tal]

Beitragvon Pero » Samstag 14. Dezember 2013, 10:32

Von außen wirkte die Mine eher klein, wenn man den Versuch unternahm jemanden darin zu finden, wurde man sich dem wahren Ausmaß der Mine erst bewusst. Sie war verzweigt und es dauerte nicht lange bis Pero die Orientierung verlor. Es herrschte Totenstille in den Gängen und es war weder ein Zwerg noch etwas anderes zu hören. Es war ein gespenstischer Ort, aber Pero gefiel er! Ihm kam es so vor, als würde er die dunkle Macht Kathârs hier noch intensiver spüren. Ach wie gerne würde er die Zwergenhöhlen besuchen, wo seine Präsenz allgegenwärtig war. Ob es wirklich stimmte, dass Kathâr die Eingänge verschüttet hatte? Alleine der Gedanke bescherte ihm eine Gänsehaut. Er lief noch einige Zeit ohne Ziel herum, bis er sich entschied nun ernsthaft den Ausgang zu finden.
Er war ja kein dummer Mann und wusste sich natürlich in so einem Fall zu helfen! Er hielt sich immer an der linken Felswand und würde so früher oder später den richtigen Weg finden... Während seiner Wanderschaft durch die Gänge entschied er sich zu einer pomösen Abschiedsrede am Abend und am nächsten Tag würde er weiter ziehen. Er sah keinen Grund sich noch länger bei dieser Gruppe aufzuhalten. Ihre Intelligenz war mittelmässig und außerdem Zwerg glaubte er kaum jemanden zu finden, der Kathâr wirklich würdig war. Er würde einfach wo anders sein Glück versuchen, schlimmer als hier konnte es nicht mehr werden!!

Es dauerte eher länger bis er die ersten Stimmen der anderen hörte. Er hatte es wirklich geschafft! Er war ein Genie! Aus einiger Entfernung sah er Freismer und diese kleine Göre Jouren. Es machte den Eindruck als würde es ihr nicht gut gehen. Sie saß am Boden, während Freismer über ihr stand und auf sie ein redete. Aber eigentlich interessierte ihn das gar nicht. Er war gedanklich bei seiner Rede. Sie musste einfach perfekt werden, langsam anfangen, einen Spannungsbogen aufbauen und dann in einem Feuerwerk enden. Er hatte keinen Zweifel daran, dass er das gekonnt meistern würde!
Wer Narben lacht, der Wunden nie gefühlt.
Benutzeravatar
Pero
NPC
 
Beiträge: 20
Orden: Eismagier
Zugehörigkeit: Freier Orden
Besonderer Rang: NPC

Re: Die Erzmine [Verbotenen Tal]

Beitragvon Foxane » Samstag 14. Dezember 2013, 13:45

Foxane unterhielt sich mit Kavita über den ersten Tag, der langsam dem Ende zuging. Sie hatten heute wirklich viel geschafft. Auch der schwitzende Omando, der fleißig die Schemel gefertigt hatte, gesellte sich zu ihnen. Er wollte gerade wieder eine Pfeife stopfen, da hielt die Amazone die Hand auf seinen Tabakbeutel. "Verkneife es dir jetzt und wir werden nach dem Abendessen zusammen eine Runde rauchen." Die Antwort war ein offenes Strahlen aller Gesichtszüge des Waldläufers. Er nickte ganz begeistert und lächelte selig.
Alle konnten stolz auf ihre Arbeiten sein. Foxane ging den Tag nochmals gedanklich durch. Nein, nicht alle. Wo war dieser Pero? Wann hatte sie ihn das letzte Mal gesehen? Richtig, als alle um den Waldläufer nach der Nebelattacke herumstanden, war er verschwunden. Etwas schnürte ihr den Magen zu. An das Knurren vor Hunger war sie ja gewohnt, aber da war noch etwas anderes.

Gerade als sie mit der Zauberin darüber sprechen wollte, erschien dieser Pero im Höhleneingang. Foxane sprang auf, es waren nur ein paar Schritte. Sie zog ihn ein wenig am Gewand vor die Höhle. "Du kommst genau zur rechten Zeit." Lange schaute sie ihm in die Augen. Und auch diesmal erkannte sie darin nichts wirklich Gutes. Ganz gewiss fielen einige auf sein freundlich wirkendes Grinsen herein. Doch er konnte ihr nichts vormachen. Hatte die Amazone doch schon in unzählige Augen und Gesichtsmimik jeder Art geblickt. Beruhigend strich sie mit den Händen seinen Umhang in Form, bevor sie loslegte:

"Wir sprachen gerade über die heutigen Tagesarbeiten aller. Was hast du eigentlich dazu beigetragen? Ich denke so gut wie nichts. Erwähne jetzt bloß nicht das Ausfegen der Höhle. Ich habe dich dabei beobachtet.
Du warst ein fauler Stinkstiefel und hast nur in die Sonne geblinzelt. Nicht wahr?"

Foxane ließ die Worte kurz wirken, bevor sie fortfuhr: "Der Tag ist noch nicht zu Ende. Wenn du bei uns bleiben willst, dann zeige deinen gemeinschaftlichen Einsatz. Suche von mir aus nach etwas Essbarem. Frische Erdäpfel sind immer zu finden." Sie holte weit mit dem Arm in Richtung Wald aus. "Also mach was draus. Ansonsten bist du zum Abendessen nicht willkommen."

Foxane lächelte über sich selbst. Hatte sie wirklich gerade so viele Worte am Stück gesprochen und bei der Göttin auch nicht verschwendet? Noch dazu in ihrem längst vergessenen lauten Befehlston? Nein, der Wurm, der über ihre Leber gekrochen war, hatte sich nun endlich Luft verschafft. Dieser Kerl war ihr von Anfang an ein Dorn im Auge. Er hatte sich zudem noch so verhalten, wie sie es erwartete, nein, erhofft hatte. Sie zwinkerte zu Kavita und Omando.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.....
davor der Feind...
Benutzeravatar
Foxane
Könner
 
Beiträge: 119
Orden: Amazone
Zugehörigkeit: Patrianerinnen

Re: Die Erzmine [Verbotenen Tal]

Beitragvon Kavita » Sonntag 23. März 2014, 11:18

[kleiner Minizeitsprung]

Noch halb im Schlaf drehte Kavita sich auf die rechte Seite. Sie lag in der Höhle in einer Ecke eines etwas größeren Raumes, den die Gruppe sich mittlerweile als Schlafraum eingerichtet hatte. Korgal hatte ja freundlicherweise sein Bärenfell da gelassen und wie von Anfang an geplant hatte Kavi sich das gute Stück fest unter den Nagel gerissen. Natürlich würde sie es Korgal zurück geben, gar keine Frage, aber so lange er noch mit Kendra unterwegs war betrachtete sie es als ihres. Gute Decken waren immerhin rar und sie würden zwar gerne mal etwas häuten, aber es gab ja nichts.
Ein paar Tage waren vergangen, seit Foxane dem guten Pero eine klare Ansage gemacht hatte – nachdem er sich gefügt hatte und tatsächlich einige Erdäpfel beigetragen hatte, war es friedlicher geworden und irgendwie hatte sich eine gewisse Routine eingeschlichen, auch wenn sie immer noch nicht so richtig wussten, wie es jetzt weiter gehen sollte und wo sie eigentlich hin wollten. Erstmal warteten sie noch auf die beiden Krieger.
Gähnend richtete sie sich auf und sah sich um. Sie waren nicht allzu weit in der Höhle, sodass von draußen genug Licht reinfiel, um zu erkennen, dass es nicht mehr allzu früh sein konnte. Foxanes Platz war jedenfalls schon leer – ganz die pflichtbewusste Amazone, die sie war.

Schnell stand Kavi auf, zog ihre Schuhe an und lief zum Vorplatz, wo sie auch wie erwartet auf Foxane traf.
„Guten morgen!“, flötete sie gutgelaunt, denn es schien tatsächlich die Sonne. Die Tage wurden schon wieder länger und es würde nicht mehr lange dauern, bis es wieder warm wurde, da war sie sicher.
„Na, gut geschlafen? Wer hatte Wachdienst?“ Irgendwie verpasste sie es immer, den endlich mal zu übernehmen. Jeden morgen nahm sie sich vor, dass sie in dieser Nacht dran war, aber dann hatte sich meistens schon jemand anderer gemeldet und sie schlief doch trotz aller guten Vorsätze ein.
„Heute mache ich ihn!“, sagte sie schnell, denn sie wollte natürlich genau so ihren Beitrag leisten wie alle anderen.
„Wo ist Freismer? Gibt’s schon was zum Frühstück oder sollen wir schnell was suchen gehen?“, überschüttete sie Foxane mit Fragen.
Benutzeravatar
Kavita
Könner
 
Beiträge: 78
Orden: Zauberin
Zugehörigkeit: Verborgenen

Re: Die Erzmine [Verbotenen Tal]

Beitragvon Foxane » Dienstag 25. März 2014, 18:41

Ein weiterer Frühlingstag begann mit strahlendem Sonnenschein. Keine Wolke trübte den Himmel. Nicht einmal die kleinen weißen Schäfchenwolken, die Foxane so liebte. Die Amazone hatte die zweite Nachtwache übernommen. Die letzte Stunde war sie mit dem Gorsak weitläufig um die Mine getrabt. Nichts Verdächtiges hatte ihre Aufmerksamkeit erregt. Seitdem sie hier lagerten, schien die Gegend sicher zu sein. Der Göttin sei Dank. Aber sie traute dem Frieden nicht. Wie schnell konnte es umschlagen und sie steckten mitten im Gemetzel.

Nun saß sie neben dem Gorsak und wartete auf Omando. Er wäre ein Frühaufsteher, wie er stets schüchtern betonte, wenn sie ihn beim Herausschleichen mitten in der Nacht erwischte. Sie tippte eher darauf, dass er sich in der Mine nicht so recht wohlfühlte. Einige Waldläufer wie er sind Baumschläfer. Sie möchten mehrere Fuß Abstand vom Erdboden. Om wollte Kräuter sammeln zum Teekochen und war schon lange abwesend.

Gerade als sie aufstand, um nach ihm zu schauen, kam Kavita aus der Höhle. Was, Freismer war nicht in der Mine? Er schaffte es unbemerkt von ihr die MIne zu verlassen? Dieser Krieger war schon eine Nummer für sich.

"Kavita scheint ja gut geträumt zu haben? Mit diesem Lächeln und mit dem Temperament am Morgen", begrüßte sie die Zauberin. "Freismer wird sich wohl die Beine vertreten, Frühsport oder so. Ja Frühstückszeit."
Foxane zählte auf, was sie noch alles vorrätig hatten. "Trockenfleisch und -früchte, Erdäpfel und Kräuter für Tee. Was fehlt noch?"

"Und nach dem Essen werde ich mal wieder ausgiebig trainieren. Wie ist das bei dir? Musst du auch im Training bleiben? "
Die Hoffnung stirbt zuletzt.....
davor der Feind...
Benutzeravatar
Foxane
Könner
 
Beiträge: 119
Orden: Amazone
Zugehörigkeit: Patrianerinnen

Re: Die Erzmine [Verbotenen Tal]

Beitragvon Foxane » Samstag 12. April 2014, 14:39

löschen geht nicht...... :gruebeln:
Zuletzt geändert von Foxane am Sonntag 13. April 2014, 14:11, insgesamt 1-mal geändert.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.....
davor der Feind...
Benutzeravatar
Foxane
Könner
 
Beiträge: 119
Orden: Amazone
Zugehörigkeit: Patrianerinnen

Re: Die Erzmine [Verbotenen Tal]

Beitragvon Ereignis » Sonntag 13. April 2014, 14:08

Ganz in der Nähe der Erzmine regte sich etwas. Ein Männchen hangelte mit seinen Tentakeln am Baumstamm hoch. Dort saß das Weibchen und brütete. Es war ein Takula-Pärchen. Dieses und hoffentlich noch viele andere Paare hatten aufgrund ihres Klettervermögens überlebt.

Das Männchen traktierte mit kräftigen Schnabelhackern den Stamm. Gleich danach stieß es einen durchdringenden Schrei aus.

Für alle in der Umgebung waren diese Geräusche unüberhörbar.

(Der Takula kann eine Größe eines ausgewachsenen Menschen erreichen. Er besitzt einen spitzen, längeren Schnabel mit sägescharfen Zähnchen. Sein Kopf ist recht klein gehalten im Gegensatz zu seinem massigen, schuppenbesetzten Rumpf, welcher in langen Tentakeln mit Saugnäpfen endet. Diese ermöglichen ihm das Erklettern von Bäumen.)
In den weichsten Betten sitzen die Flöhe am liebsten!
Benutzeravatar
Ereignis
NPC
 
Beiträge: 4
Orden: Eismagier
Zugehörigkeit: Freier Orden

Re: Die Erzmine [Verbotenen Tal]

Beitragvon Omando » Dienstag 22. April 2014, 11:02

Der Waldläufer machte es sich auf einem Baum gemütlich. Es war noch früh am Morgen und die Sonne wärmte schon. Die Amazone und die Zauberin waren auch schon munter. Omando rief ihnen von oben ein fröhliches "Guten Morgen, Ihr schönen Frauen". zu.
Er kletterte gerade nach unten, da ertönte ein durchdringend tierischer Schrei die Stille. Mit einem letzten Sprung landete Om auf dem Boden und sagte begeistert: "Das war eindeutig der Ruf eines Takulas". Wie lange hatte er diese Schreie nicht mehr gehört? Eine Ewigkeit lang. Sofort erfasste ihn das Jagdfieber und er dachte an das schmackhafte Fleisch des Tieres. Er griff nach seinem Bogen, schulterte den Köcher und lief los in Richtung, aus der ein zweiter Schrei folgte. Es musste ganz in der Nähe sein. Und schön hörte er das Hämmern eines Schnabels gegen Holz. Tock-tock-tock!

Omando versteckte sich hinter einem dicken Baum und dann sah er das Nest hoch oben in einer verzweigten Astgabel. Ein prächtiges Takula saß darauf. Ton meldete gierig: Das bedeutet zweierlei Beute. Fleisch und Eier! Langsam und leise pirschte Om immer näher. Nicht ohne vorher die Windrichtung zu prüfen. Er schlüpfte zwischen einem Busch, der direkt unter dem Baum wuchs.
Ganz vorsichtig zog er einen Pfeil aus dem Köcher, spannte ihn ein und zielte. Leider war es nicht windstill und die Zweige schwangen um das Nest hin und her. Ich habe Zeit, dachte Om und das Jagdfieber trieb die Hitze durch seinen Körper. Ja, ich werde heute für ein üppiges Essen sorgen. Da werden die anderen aber staunen. Sekunden später flog der Pfeil….Zisch und Dong! Mist. Der Pfeil steckte im Ast. Schnell zog er den zweiten Pfeil heraus aber zum Spannen kam er nicht mehr.

Das Takula-Männchen, das Om nicht gesehen hatte, griff ihn von links an. Das Tier stieß seine schrillen Schreie aus und kam viel zu schnell auf Om zu. Der nahm sofort Reißaus und hangelte den nächsten Baum hoch. Weit kam er nicht, denn das Takula warf eines seiner Tentakeln nach ihm und erwischte seinen Hosenbund. Om spürte den Widerstand und die Angst in sich hochkriechen. Er wusste, wie wehrhaft diese Tiere sind. Nun schrie auch er vor Anstrengung und er konnte sich losreißen. Allerdings büßte er seine Hose ein. Sie rutschte Stück für Stück, riss entzwei. Oh nein, wenn ihn die Maids so sehen! Om kletterte mit nackten Beinen weiter. Jede Bewegung nach oben verursachte kleine Schnittwunden, denn Om hatte einen der seltenen Bäume erwischt, die ihre Rinde mit Dornen schützten. Bei jedem Hochhangler entfuhr ihm ein: "Au, autsch, Mist"………Er schaffte es auf einen dicken Ast. Zum Glück fand er sofort eine Liane und sprang zum nächsten Baum rüber.
Bäume, Pflanzen und Getier.
Solang sie da sind, bleib ich hier.
(Omando)
Benutzeravatar
Omando
Anfänger
 
Beiträge: 42
Orden: Waldläufer
Zugehörigkeit: Freier Orden

Vorherige

Zurück zu Aurorae

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron