Der Totensumpf

Tauche ein in die Welt von Aurorae!

Der Totensumpf

Beitragvon Der Schreiber » Freitag 25. Januar 2013, 17:21

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Der Totensumpf hat seinen Namen nach einer Schlacht um die Vorherrschaft in Aurorae bekommen. Königin Lana die II. hatte vor einigen Jahrhunderten den Befehl gegeben, die Pflanzenwesen ein für allemal aus dem bekannten Lande von Aurorae zu vertreiben und sandte eine große Streitmacht von Kriegern und Magier in den heutigen Totensumpf. Ein schrecklicher Fehler wie sich herausstellte, denn die Pflanzenwesen haben die gesamte Armee aufgerieben und nur vereinzelte Menschen überlebten das Gemetzel, aus diesem Grund trat die junge Königin zurück und überlies den Thron dem damals erst 9 Jährigen Amodem der I.
Seit jener Zeit werden immer wieder Gerüchte laut das sich die damals dort Verstorbenen aus ihren feuchten Gräbern erheben und dort umherstreifen.

1. Hütte von Pareika

Pareika ist die wohl älteste Priesterin, die in Aurorae lebt. Die wenigsten wissen von ihrer Existenz. Einige wenige finden den Weg zu ihr, um Rat zu holen. Pareika ruft die Gesichter der Ahnen und befragt sie. Doch meistens ist ihr Rat nur der Beginn einer Reise und nicht ihr Ende.

Eine kleine Baumgruppe, die aus dem kargen Sumpf heraus stach, markierte Pareikas Wohnort. Im näher kommen konnte man die gedrungene Hütte ausmachen, die sich an die Baumgruppe schmiegte. Im Gegensatz zu den anderen Plätzen im Sumpf, war dieser etwas höher und somit auch wesentlich trockener, so dass sich nicht alles in eine einzige Schlammpfütze verwandelte, sobald es etwas regnete. Obwohl die Hütte selbst aus schwarzen und krummen Hölzern erbaut war, strahlte sie trotzdem Beständigkeit und Ruhe aus. Bräunliches Moos, dass ich auf dem Dach ausgebreitet hatte, hauchte dem dunklen Gebäude Leben ein. Gleich neben der Eingangstür, duckte sich ein kleiner Anbau an die größere Hütte. Das spärliche Moos auf diesem kleineren Dach verriet, dass es erheblich jünger war als das Hauptgebäude. Grass wuchs auf der gesamten Anhöhe nicht, doch kräftiges Moos bildete einen weichen, grünen Teppich, indem verschiedene Sumpfblumen in farbenprächtigster Blüte standen. Und so sah jeder Betrachter, dass der karge, triste Totensumpf auch zu schöner Lebendigkeit fähig war, denn alles in der Umgebung dieser Hütte war im Totensumpf heimisch.

2. Blutfeld

In diesem Gebiet fand einst die Schlacht gegen die Pflanzenwesen statt, in der fast alle den Tod fanden. Es heißt die Geister streifen noch umher und belästigen Reisende. Es gibt viele, die das Gebiet meiden und es umgehen.
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Re: Der Totensumpf

Beitragvon Foxane » Mittwoch 30. Januar 2013, 16:31

Foxane fand nach einigen anstrengenden Tagesmärschen zum Fluss. Sie suchte die engste noch ganzflächig vereiste Stelle soweit nördlich wie möglich. Wenn sie Glück hatte, streifte sie die Anhöhe von Auran.
Ein Nachtlager im Sumpf wollte sie unbedingt vermeiden. Die grausigen Geschichten von hinterhältigen Pflanzenwesen und Schattengehern brannten ihr im Gedächtnis.

"Nein, ich bin kein Schisser. Ich bin nur clever", flüsterte sie der polternden Stimme entgegen. Ihre Schwester setzte ihr hart zu. Sie war tot, polterte aber weiter. Foxane lächelte.
Die geeignete Stelle war gefunden. Sie testete mit ersten Schritten die Eisfläche, hüpfte so leise wie möglich auf und ab. Es hielt Stand. Kein Knacken, kein Knistern. Sie blickte zum anderen Ufer und konnte es nur schwer erkennen. Warum? Nein, denn es dämmerte schon zur Nacht. "Verflucht. Jetzt muss hier doch genächtigt werden."

Tolle Aussichten. Ihre Füße waren wundgelaufen. Andere Körperstellen knirschten auch schon. Ja, als Reiterin war man da eben empfindlich. Und überhaupt wäre bei Tageslicht eine Flussüberquerung auch komfortabler.
Ich werde nicht auf dem Boden schlafen. Nicht hier im Sumpf. Nein! Der passende Baum war schnell gefunden aber langsam bezwungen. Eine Astgabelung musste als Lager herhalten.
Mit dem Lederzügel fixierte sie sich leicht am Stamm fest. Wieder hörte sie das Poltern. "Ja, gut ich weiß schon." Foxane zog vorsichtig einen Giftpfeil aus dem Köcher, schob ihn durch das Handgelenkband und dankte Gifna. Als Handwaffe auf einem Baum, ist das kein Humbug!

Mit leerem Magen aber mit Hoffnung im Herzen schloss Foxane die müden Augen.
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Re: Der Totensumpf

Beitragvon Foxane » Freitag 1. Februar 2013, 15:49

Es war eines der unbequemsten Nachtlager überhaupt. Eine Reiteramazone auf einem Baum. Ha! Foxane schüttelte den Kopf. Ungewöhnliche Zeiten erfordern eben unübliche Taten. Bis auf ein paar vorbei huschenden Schatten passierte nichts.

Nun ging es ans Überqueren. Das andere Ufer war gut zu erkennen und die Sonne ging gerade auf. Mit dem Schwert in der Hand, ging es los....

(weiter im Wald der Lichter)
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