Die Kirimtharniederung

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Die Kirimtharniederung

Beitragvon Der Schreiber » Freitag 25. Januar 2013, 17:44

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Die Niederung ist sehr saftig und viele verschiedene Grassorten und Blumen finden hier ihre Heimat. Die Gegend wird oft Echsensiedlung genannt, da in diesem Gebiet sehr viel Feuchtigkeit herrscht. Durch diese wird eine Vielzahl von Schlangen, Echsen, Kröten und sonstigen Reptilien angelockt.

1.Sotrunia

Gegenüber der Nigrantiswacht befand sich eine blühende Stadt, deren Mittelpunkt die Sotruniafeste war. Die Stadt wurde von dem reichsten Mann geleitet, der in der Feste seinen Wohnsitz hatte. Durch den Nigrantis fand ein reger Handel statt. Die Handelsstraße führte weiter nach Dionras und von dort in den Süden. Heute sind die Häuser zerstört, nur Teile der Feste erinnern an die Vergangenheit.

2. Die Burg im Jusutal

Mitten im Jusutal steht eine kleine Burg, die einem einflussreichen Mann gehört haben muss. Teile der Burg sind eingestürzt, doch für ein Nachlager eignet sie sich immer noch. Die Burg bildet die erste, in von einer ganzen Reihe von Burgen durch die Niederungen. Früher waren die Kirimthar Niederungen ein bevorzugtes Gebiet in dem sich die Reichen niederließen. Heute ist es leider, trotz seiner Schönheit, in Vergessenheit geraten.

3. Fuminisburg

Ein hübsche kleine Burg auf einem Hügel erbaut. Sie ist noch relativ gut erhalten, nur der Nordturm ist eingestürzt.

4. Tûrburg im Wäldchen von Zab

Die Tûrburg ist die größte der Burgen in den Niederungen. Es wird vermutet, dass ein Angehöriger der Königsfamilie sie erbaut hat. Der südliche Teil ist noch sehr gut erhalten, während er Nordteil fast ganz zerstört ist.

5. Schloss von Kimban

Ein kleines Schloss mit Sicht auf den Kimbansee. Das Schloss ist ein wenig baufällig und einige Decken sind schon eingestürzt.

6. Borodinburg

Die Borodinburg ist die letzte, ganz im Süden gelegen. Leider ist sie fast ganz zerstört, nur noch einige Mauern im Westen sind noch erhalten.
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Re: Die Kirimtharniederung

Beitragvon Foxane » Montag 28. Januar 2013, 17:54

Foxane saß im hohen, blickdichten Gras. Ihre Waffen, die ebenfalls Wunden von den Kämpfen zeigten (Speer zerbrochen etc.), lagen aber gereinigt und blitzeblank zu ihren Füßen. Der Speer war zerbrochen. Ja, es musste der alte aus Bronze sein. Noch jetzt spürte sie den prüfenden Blick von Manya.

Dann hörte sie wieder das Schlachtgemetzel. Das viele Blut, die verzweifelten Schreie, sie hatten keine Chance gehabt. Nein. Viele Kämpferinnen sah sie sterben, konnte ihnen nicht helfen. Ihr fehlten noch die richtigen Zusammenhänge. Wahrscheinlich habe ich ordentlich einen auf dem Kopf bekommen, dachte Foxane und sah sich die zum Teil schon verheilten Wunden an Armen und Beinen an.
Sie wusste nicht wie lange sie schon dort saß. Ihr Blick schien voller Traurigkeit aber doch fest entschlossen, um weiterzugehen, weiterzuleben.

Das saftige Grün dieser endlos scheinenden Gegend beruhigte sie. Sachte streichelte sie über den Bogen, der noch intakt war. Als sie die zerschlissenen Zügel erblickte, strömte wieder ein Teil der Geschehnisse auf sie ein. Ihr geliebtes Gorsakmädchen Fefe war tot. Gifna, ihre Zwillingsschwester, im Kampf gefallen. Jetzt erinnerte sie sich, dass sie tagelang nach ihrer Leiche suchte. Vergebens, denn oft wurden die Toten von den Schergen Zúls als Trophäe mit geschleift.

Bevor die Tränen ihren Mund erreichten, schrie ihr Körper: "Durst. Hunger!", und ihr Magen knurrte zum Erbarmen laut.
"Humbug", hauchte sie dahin. Sie steckte ihren Kopf aus der Grasnarbe. Ein Rundumblick sagte ihr, dass sie wohl im Paradies gelandet war. Aber wann, wie....... Erstmal was in den Magen, dann klappt das auch mit dem Kopf, flüsterte eine Stimme.

Foxane bereitete sich auf die Jagd vor. Vielleicht ein Kaninchen, ein fetter Vogel...? Sie pirschte gebückt durch das hohe Gras.
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Re: Die Kirimtharniederung

Beitragvon Foxane » Dienstag 29. Januar 2013, 04:47

Foxane schreckte hoch und hörte wieder ihren Magen knurren. Ja, sie saß im Gras und hatte mal wieder einen dieser Vergangenheits-Träume erlebt.
Nun, da sie wirklich wach war, wirkte die Umgebung nicht ganz so saftig und grün. Nebelschwaden waberten um sie herum. Es dämmerte bereits und sie wettete, dass heute die Sonne scheinen würde. Aber sie war allein! Beherzt griff sie zum Schwert und wollte wie geträumt, etwas Essbares jagen.

Plötzlich raschelte etwas im Gras. Ganz leise. Eine kleine Echse, noch steif vom Frost, wollte an Foxanes Fuß vorbei flitzen. Ein kräfiger Handkantenschlag verhinderte das. Sie lauschte und dasselbe passierte mehrere Male, rechts und links, vorne und hinten.
"Ihr kleinen Scheißerchen. Das wird ein Prachtfrühstück. Fleisch!" Als sie die Echsen der Größe nach sortierte und zubereitete, fühlte sie sich nicht mehr ganz so einsam.

Während sie genussvoll kaute, durchdachte sie ihre weitere Reise. Von der Niederung wollte sie den Nigrantis überqueren. Noch gab es Nachfrost, so dass der Fluss an vielen Stellen vereist wäre. Also ein Klacks. Als nächstes kam der Totensumpf, den sie gewiss umgehen würde. Um diese Jahreszeit war der Sumpf zu gefährlich.
Dann würde sie die äußere südliche Grenze des Amazonenlagers wählen. Vielleicht würde sie auf Überlebende treffen? Danach sollte die westliche Route eingeschlagen werden. "Genau. Es ist gut Pläne zu haben", flüsterte sie. "...und dies schien ein guter Plan zu sein."

(weiter im Totensumpf)
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