Der Drakan Gebirgszug

Tauche ein in die Welt von Aurorae!

Der Drakan Gebirgszug

Beitragvon Der Schreiber » Freitag 25. Januar 2013, 17:43

Bild

Dieses von Eis und Wind zerklüftete Gebirge beinhaltet die größten Berge Aurorae und vereint diese lebensfeindlichen Gesteine zu dem mächtigsten Zug von ganz Aurorae. In diesem Gebirge sollen laut Aufzeichnungen von Expeditionstrupps gefährliche und monströse Kreaturen leben, die sich perfekt den dortigen Witterungsbedingungen angepasst haben. Einst war dieses Gebirge dafür verantwortlich, dass die Flora und Fauna in Aurorae so schnell gedeihen konnte, da es sich um erkaltete Vulkane handelt, die ihre Asche vor langer Zeit als noch die Drachen das Land regierten, verstreuten und dadurch den Boden düngten. König Auror der I. ließ in seiner Amtsperiode mehrmals Expeditionstruppen zu diesem Gebirge aufbrechen, da die Sage existiert, dass im höchsten Berg Raana eine unterirdische Stadt sein soll, die unermessliche Schätze bewahren soll. Es kam jedoch nie eine Seele von der Expedition zurück.
Das Drakan Gebirge ist stets mit Eis und Schnee bedeckt und der Name Drakan soll laut Aufzeichnungen von dem großen Eisdrachen Drakan stammen, der allerdings bis heute noch nie gesehen worden ist.

1. Höhle des Crodd

Wohnhöhle eines Eisdrachens Crodd, er gilt als der älteste seiner Art und als der schrecklichste. Von den Einwohnern des Drakangebirges wird er mit Demut verehrt. Viermal im Jahr pilgern die Priester an diesen Ort, um ein menschliches Opfer darzubringen und somit seinen Zorn zu besänftigen. Das funktioniert nicht immer.

2. Verlassene Erzmine

Seit Jahrhunderten dient sie Reisenden nur noch als Unterschlupf, Erz wird schon seit über 300 Jahren nicht mehr von den Zwergen gefördert. Sie ist noch erstaunlich gut erhalten, vielleicht dank der perfekten Arbeit der Zwerge.

3. White Hall

In der unwirklichen Gegend des Drakan Gebirges befand sich einst und heute ein Feste die stets dem Freien Willen und der lichten Seite der Magie gewidmet war.
Diese Festung die sich fest im eisigen Griff der Kälte und des Windes befindet wurde von ihren Bewohnern als White Hall bezeichnet und dieser Name wird bis heute verwendet.
Die Festung ist auf Fels errichtet und ist umringt von Meter dicken Eis das sich im laufe der Zeit dort angesammelt hat und heute eine Eisebene rund um die Mauern von White Halle erschuf.

4. Steinernen Treppen von Losgor

Die Treppen von Losgor sind mittlerweile über 2000 Jahre alt und sind relativ gut erhalten, sie können noch bestiegen werden. Erbaut wurden sie von dem fanatischen Losgor, Clanführer der Eisernis. Er war ein großer Zwergenhasser und befand sich mit ihnen im Krieg. Die Treppen ließ er erbauen, um ihren Vormarsch zu überwachen. Was ihm wenig einbrachte. Die Zwerge stürmten die Täler und verstreuten den großen Clan über das ganze Gebirge.

5. Kapelle des Göttin

Zu Ehren der Göttin errichteten die einzelnen Clans diese Kapelle, es war ihre erste gemeinsame Tat nach der Zerstreuung durch die Zwerge. Früher fanden dort regelmässig Gottesdienste statt, doch mittlerweile ist sie verlassen.

6. Haus der verrückten Ostumna

Ostumna ist eine mächtige Hexe, die im ganzen Gebirgszug gefürchtet ist. Mithilfe der Magie ist es ihr gelungen dem Altern zu entgehen. Es heißt sie zähle mittlerweile über 500 Jahre. Ihr Haus sieht jedenfalls danach aus. Es steht zwischen riesigen alten Bäumen und scheint zwischen ihnen eingewachsen zu sein. Ostumna hegt eine große Leidenschaft, sie ist verrückt nach allem was funkelt und glitzert... Man sollte ihr nicht zu nahe kommen, Gesellschaft schätzt sie nicht sehr.

7. Iglu der Elestilmo

Die Elestilmo waren einst ein Volk, dass im ewigen Eis lebte und sich den dortigen Bedinungen angepasst hat. Sie wohnten in einem riesigen Iglu. Das komplette Volk (von denen nicht mehr als 80 übrig waren) wurde, im Jahr der großen Kälte 1007 n.Q., von Crodd vernichtet.

8 - 11 sind Höhlen, in denen zum Teil schreckliche Kreaturen hausen.


Kreaturen

Morloch

Da im Gormata Gebierge viele Ruinen stehen, liegen noch immer seltene und kostbare Schätze und Artefakte tief in ihnen verborgen, welche die Morloch bewachen. Ein Zauber ermöglicht es diesen Kreaturen Jahrhunderte ohne Nahrung oder Frischluft zu überleben. Der Morloch sieht aus wie ein Mensch, doch besitzt er Fledermausflügel und lange spitze Hörner. Seine Hände und Füße sind lang und dürr. Die langen Finger und Zehen laufen in Klauen aus. Die Haut schimmert grün und ist von Pusteln überzogen. Es erwacht wieder zu Bewusstsein, wenn sich Störenfriede dem Gegenstand oder Tor nähern. Seinen zuletzt erhaltenen Befehl führt er gewissenhaft aus, er ist an den Zauber gebunden.
Hat er seine Aufgabe erfüllt, ist er frei und kann davon fliegen. Doch wenn er überlebt, sollte man darauf achten ihm nicht noch einmal zu begegnen.
Schaden +60


Fauna

Eisdrache

Von den heutigen Eisdrachen erzählen nur noch Legenden. Schon lange wurden keine mehr gesichtet oder sollte man eher sagen, daß niemand mehr lebend zurückkam und von ihnen berrichten konnte. Niemand weiß woher sie kommen, wo sie leben und wie sie sich vermehren. Andere glauben sie stoßen aus den Wolken hervor, wo sie bei den Eisgöttern leben. Und wieder andere denken sie sind die Götter selbst, die die Menschen für ihre Taten bestrafen.
All diese Geschichte schüren noch mehr die Angst vor diesen schrecklichen Wesen, deren Atem für jedes Lebewesen totbringend ist. Ausgewachsene Tiere bringen es auf bis zu 30 Metern. Ihre Körper sind von dicken silbernen Schuppen bedeckt und auf ihren Flügel hätten ganze Dörfer Platz. Wenn sich der Himmel verdunkelt, dann muss es nicht eine Wolke sein..
Schaden +400

Lorvavar

Lorvavar sind abscheuliche Lebewesen mit einem dicken zotteligen Fell. Die Tier erreichen eine Höhe von 2 Metern. Sie haben einen aufrechten Gang mit leicht nach vorne geneigtem Oberkörper. Ihre Vorderarme reichen fast bis auf den Boden und haben großen Krallen. Ihr Gleichgewicht halten sie mit ihrem Schwanz, der recht stabil und dick ist. Trotz ihres schrecklichen Aussehens sind sie reine Pflanzenfresser und mir ihren großen Krallen kratzen sie den Schnee zur Seite, um an das Grün zu kommen. In harten Wintern ziehen sie Richtung Süden. Sie sind reine Einzelgänger. Die Jungtiere bleiben die ersten 3 Jahre bei der Mutter und gehen danach ihre eigenen Wege. Die Felle der Lorvavar sind sehr begehrt. Trotz der gutmütigen Art gehen die Menschen ihnen aus dem Weg. Man sollte einen Larvavar nie reizen, denn dann können sie zu reissenden Bestien werden. Ein Hieb mit der Kralle reicht, um einen Menschen von oben bis unten auszuschlitzen.
Schaden +80

Der Bergwolf

Dieser Wolf kann eine Schulterhöhe von 4 Fuß (1m) erreichen, die Männchen sogar bis 5 Fuß, sein graues Fell ist dicht und lang. Er ist ein geübter Kletterer und lauert gerne auf Erhöhung um sich auf sein Opfer zu stürzen. Der Bergwolf ist ein typischer Einzelgänger und trifft sich nur zur Paarungszeit mit Artgenossen. Er steckt sein Revier ab und verteidigt dieses bis zum Tod, wenn es sein muß.
Schaden +30


Flora

Kleines Wollkraut:

Im Hochsommer blüht auf den Hügeln weit im Norden des Landes ein für sich allein unauffälliges kleines Pflänzchen mit einer bis drei weißen Blüten, die von einem Saum aus feinen Häärchen geschützt sind, die wiederum die Blüte vor Kälte schützen sollen. Diese Pflanze ist dort sehr verbreitet und man kann, sofern man pünktlich ist, die Kuppen der Hügeln in einer weißen Pracht erleben, so dass man denken könnte Schnee bedecke diese. Das kleine Wollkraut wird bis zu sieben Zentimeter hoch und hat mehrere rundliche Blätter am Fuße der Pflanze. In der Mitte sprießt dann über Nacht die Blütenstaude hervor, an der sich die Blüten samt Pollenvorräten befinden. Die Pollen der Pflanze werden ausschließlich durch den Wind verbreitet.

Frostampfer:

Der Frostampfer hat seinen Namen von seiner Samenreife erhalten. Um die Samenkapseln im Spätsommer zu sprengen, muss der erste Frost einsetzen. Die Samen befinden sich in einer äußerst festen Hülle, die sie vor Dieben schützen soll. Wenn die Samen reif sind verbleiben sie so lange in der Samenkapsel bis der erste Frost in der Nacht einsetzt. Die Samenkapseln sind mit Wasser gefüllt und sobald dieses gefriert, sprengt es die Kapseln auf und die Samen werden in alle Winde verstreut. Der Frostampfer unterscheidet sich vor allem durch seine merkwürdigen Proportionen vom gemeinen Sauerampfer. Seine Blätter sind kleiner, aber der Blütenstand größer und höher gelegen. Auch hier werden die Pollen vom Wind weitergetragen, was ebenfalls zu einer Evolution des Aufbaus der Pflanze führte.

Seidenblattgras:

Das Seidenblattgras wächst in den Mulden der Hügel hoch im Norden des Landes. Nur für eine kurze Zeit gedeiht dieses seltene Gewächs und verschwindet meistens so schnell wieder wie es gekommen ist. Das Seidenblattgras ist die Leibspeise der dort ansässigen Lorvavar, die lange Wanderungen hinter sich bringen um dies saftige Grün im Hochsommer zu fressen. Meist wird es bis zu zehn Zentimetern hoch und entwickelt schmale, hellgrüne und sehr zarte Halme. Es entwickelt keine Samen, sondern pflanzt sich über die Knollen weiter, die sich bis zum Frühjahr in Mutter- und Tochterknolle getrennt haben.

Merrinde:

Merrinde werden die kieferähnlichen Bäume genannt, die fast in ganz Usill wachsen. Sie sind kälte- und windunempfindlich und selbst bei - 40° können wie überleben. Steigen die Temperaturen über 0 ° kommen sie die ersten Triebe. Die Merrinde wächst im Jahr nicht mehr als 2 cm, dadurch bleiben diese Bäume, selbst wenn sie ein hohes Alter erreichen, sehr klein. Im Winter spenden sie Mensch und Tier durch ihre dichten Nadeln Schutz.

Henvaron:

Henvaron sind Moosgewachse, die beim ersten warmen Regen aufquellen und sich über große Flächen erstrecken. Durch ihre dichte Struktur werden sie sehr gerne benutzt um Felle zu füllen, diese werden in harten Wintern gerne als Decken verwendet oder auch um damit die Matratzen zu stopfen. Im Winter trockenen sie ein und verharren unter der Schneedecke bis zum Tauwetter. Sie benötigen nicht viel Licht und sind meistens in den Polargegenden zu finden.

Finma:

Im hohen Norden eine der wenigen Früchte die man findet. Finma wachsen an den Finmasträuchern, die nicht viel höher als 1 Meter werden. Meist sehr buschig und mit langen harten Dornen. Die Frucht selbst schmeckt ein wenig bitter, doch die darin enthaltenen Nährstoffe und Vitamine, lassen sie für die Menschen unentbehrlich werden. Meistens werden sie nicht größer als eine Fingerkuppe und haben eine gelbliche Farbe.

Lasseme:

In den Höhen des Gebirges ist der Lassemebaum zu Hause, seine charakteristische Wuchsweise ist unvergleichlich. Es scheint fast so als wolle er sich auf dem Boden möglichst klein machen und duckt sich vor dem kalten Wind. Seine Äste wachsen dicht über den Boden, teilweise bis zu 5 Meter vom Stamm weg. Über dem Boden verzweigen sich die Stämme um ein vielfaches, so dass im Sommer ein richtiger Blätterteppich entsteht. Er bietet vielen Tierarten Schutz und Vögeln Platz zum brüten.
Benutzeravatar
Der Schreiber
Administrator
 
Beiträge: 276
Orden: Eismagier
Zugehörigkeit: Freier Orden
Besonderer Rang: Spielleiter

Zurück zu Aurorae

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast

cron