Heerlager [Wald der Lichter]

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Heerlager [Wald der Lichter]

Beitragvon Der Schreiber » Freitag 8. Februar 2013, 22:53

Wichtige Information: Das Heerlager wurde von den Namenlosen verwüstet und es ist nicht mehr viel davon übrig.

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Nördlich des Maryenhains wurde ein riesiges Heerlager errichtet, dass allen kampfwilligen Männern und Frauen Platz bieten sollte. Es war so vorgesehen, dass jede Gruppe ihren eigenen Bereich hatte, also die Patrianerinnen, Verborgenen und die Männerclans. Diese Gruppen hatten dann wiederum ihre Bereiche eingeteilt, in zum Bespiel Hexen, Priesterinnen und Amazonen.

Je mehr Menschen eintrafen, desto schneller wuchs das Lager und schon nach kurzer Zeit hatten die Druiden eine riesige Holzpalisade um das Lager errichtet.

LAGER DER PATRIANERINNEN:

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1. Badehaus
2. provisorische Waffenschmiede
3. provisorische Rüstungsschmiede
4. Lager der Händler
5. Haus der Kriegsherrin
6. Haus der Zathra
7. Übungsplatz der Priesterinnen
8. Übungsplatz der Amazonen
9. Übungsplatz der Hexen


LAGER DER VERBORGENEN:

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1. Haus von Dalia
2. Haus von Symphonie
3. Ausgabestelle für Waffen u. Rüstungen
4. Waffen- und Rüstungsschmiede
5. Badhaus
6. Übungsplatz für alle


LAGER DER CLANS:

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1. Schmiede
2. Händler
3. Ausgabestelle für Waffen u. Rüstungen
4. Unterkunft der Clanführer
5. Badehaus
6. Übungsplatz für alle
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Re: Heerlager [Wald der Lichter]

Beitragvon Lîm Clayer » Dienstag 5. März 2013, 15:14

Die Durchquerung des Waldes der Lichter unterschied sich nicht vom durchqueren der Hügelgräber, überall gab es Überreste von Schlachten und Kämpfe. Selbst die Bäume waren nicht ohne Schaden geblieben. Einige waren sogar komplett niedergebrannt. Die erbärmlichen Menschen hatten in ihren verzweifelten Versucht, Zûls Kinder daran zu hindern weiter vor zu rücken, einen Teil des Waldes in Brand gesteckt. Doch dies hatte ihnen auch nicht weitergeholfen. Es verzögerte zwar den Ausgang des Krieges, doch dieser war schon mit Ihrer Niederlage in den Hügelgräbern besiegelt worden.

Lîm marschierte geradewegs zum alten, verlassenen Heerlager der lächerlichen Allianz. Dort würde er seine Suche beginnen. Der Ohadu sprach nicht mehr als notwendig mit seinen Begleitern. Er hatte sie schon bei ihrem Abmarsch von der Burg der Finsternis über ihr Ziel informiert. So beschränkte er sich darauf ihnen zu sagen, wann sie anhielten und wann sie wieder aufbrachen.

Der ehemalige Verborgene schritt durch das zerstörte Tor des Lagers und hoffte das Symphonies Hütte in einen besseren Zustand war als der Rest der Behausungen. Denn sonst könnte er gleich weiterziehen nach Patria um Kartenmaterial zu suchen.
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Re: Heerlager [Wald der Lichter]

Beitragvon Lîm Clayer » Samstag 9. März 2013, 13:39

Lîm war wütend und nicht zu knapp. 'Reine Zeitverschwendung' fluchte er in sich hinein. Sie hatten Stunden damit verbracht das ganze ehemalige Heerlager auf den Kopf zu stellen und nach Kartenmaterial zu suchen. Der Geblendete war davon ausgegangen das Symphonie nicht mehr in der Lage gewesen war es zu vernichten, bevor die Ohadus und Namenlose das Lager überrannten. Doch dem war nicht so. Auch die Hütten der anderen Führer wiesen keinerlei Spuren auf. Der ehemalige Verborgene ließ die mitgenommenen Ohadus jedes noch so kleines Buch prüfen, doch nichts. Es konnte nicht alleinig durch die Verwüstung des Lagers gewesen sein. Die Menschen wollten wohl ihre Rückzugsmöglichkeiten verbergen. Der Führer von Zûls Streitkräften streichelte über den fleischlosen, weißen Frauenschädel an seinen Speer und sprach zu ihm „Bereitest du mir also immer noch Ärger, obwohl ich dir schon alles genommen habe wofür sich das kämpfen lohnt.“ Wem der Kopf gehörte wusste niemand, nicht einmal Zûl. Der Ohadu hatte diese Information mit keinen geteilt. Es konnten viele wichtige Frauen sein, so viele hatten allein durch seine eigene Hand den Tod gefunden.

Er erinnerte sich wie er Symphonie vor den verschütteten Eingängen des Zwergenreiches gestellt hatte. Nicht ohne ihre erbärmliche Gruppe Überlebender zu hetzen, denn das war das schönste von allen gewesen. Es waren kaum mehr als vielleicht hundert gewesen, als Lîm sie mit vierhundert Namenlose und zwei dutzend seiner Geschwister stellten und ihnen alle Fluchtwege abschnitten. Die Männer und kämpfenden Frauen starben zuerst, in Fetzen gerissen von seinen Werkzeugen unter den Schreien ihrer Frauen und Kinder. Dann die Kinder, denn Lîm wollte die Verzweiflung ihrer Mütter spüren können. Zuletzt nahm er die Leben der Frauen und von Symphonie. Sie hatte gekämpft. Zwar gut – aber vergeblich. Namenlosen und Zûls Kinder hatten sie überwältigen können. Doch getötet hatten sie die Anführerin der Verborgenen nicht sofort. Zur Bewegungslosigkeit verdammt, festgehalten von den Ohadus ging Lîm auf sie zu. Als die Erkenntnis in ihrem Gesicht deutlich wurde sagte er trocken und humorlos 'Schön das du dich an mich erinnerst.' und schnitt ihr mit dem Schlangendolch die Kehle durch.

Hier war ihre Arbeit erledigt. Das Heerlager wies nichts mehr auf was ihnen vor nutzen war. Der ehemalige Verborgene musste an andere Stelle seine Suche fortsetzten. Nach einer Weile entschied der sich, das er zuerst nach Patria gehen würde, die Hexen waren bekannt dafür das sie Wissen horteten und da sie wie die Meisten anderen Menschen in den Schlachten gestorben waren, war der Hexenorden beim Angriff auf die Stadt der Frauen nahezu leer von Leben gewesen.

Lîm versammelte seine Gruppe und brach auf. Alles was sie auf den Wegen trafen waren Patrouillen von Namenlosen und Ohadus, die er selbst beauftragt hatte.
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Re: Heerlager [Wald der Lichter]

Beitragvon Marathona » Samstag 9. März 2013, 23:39

Marathona war weit gereist. Ihre Kräfte kehrten zurück, Zûl speiste sie nun wieder mit der dunklen Macht. Über diesen Lîm Clayer wusste sie nichts. Es schmeckte der Ohadu gar nicht diesem Emporkömling folgen zu müssen. Der Name war ihr vollkommen unbekannt und die Kobolde in der Burg wussten nur zu berichten, daß er sich im Krieg verdient gemacht hatte. Der Krieg den sie in der Schattenwelt zugebracht hatte. Dort schien die Zeit eine andere gewesen zu sein, zum Glück. Die Jahre in der Gefangenschaft waren dagegen ein Zuckerschlecken gewesen. Sie erreichte das Lager. Die Gerüche der Namenlosen und anderen dunklen Kreaturen schlugen wie große Wellen über sie. Diese niederen Kreaturen ließen sie ohne zu Fragen passieren, sie war eine Ohadu. Niemand würde sich mit ihr anlegen! Sie durchmaß anmutig arogant die Reihen Zûls. Das Lager war verwüstet, nichts was nicht zerschellt, zertreten, zerfetzt und an das erinnerte, was es einmal gewesen war.
Marathona spürte seine Präsenz und wusste, wohin sie den Weg einschlagen musste. Kurze Zeit spielte sie mit dem Gedanken sich nicht erkennen zu geben und diesen Lîm Clayer zu beobachten, um seine Schwächen zu erkennen und sie gegen ihn einzusetzen. Doch ihr dunkler Meister hatte sie auf direkten Weg zu ihm geschickt. Sie näherte sich von hinten.
"Lîm Clayer, Zûl schickte mich zu dir. Ich soll dich unterstützen in deiner Mission für den dunklen Meister."
Marathona blickte mit ihren leblosen Augen direkt zu ihm. Es gab keine unterwürfige Haltung an ihr. Das sie einen halben Kopf größer war wie dieser untermalte diese Position nur.
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Re: Heerlager [Wald der Lichter]

Beitragvon Lîm Clayer » Montag 11. März 2013, 21:44

Lîm hatte die Anwesenheit eines neuen, nicht von ihm Gewählten, Ohadus gespürt noch bevor sie sich ihm zeigte. Sie war stark, das spürte er sofort. Doch warum war sie hier? Sie näherte sich ihm von hinten und zeigte nicht einmal so viel Respekt vor ihm, um sich vor ihn zu stellen, bevor sie ihn ansprach. 'Ein älterer, verdienter Ohadu also' schlussfolgerte er daraus, denn nur diese besaßen eine solche Dreistigkeit. Ihre Worte jedoch ließen ihn innerlich fluchen. Es war also soweit, er musste Fortschritte erzielen, wenn Zûl jemanden schickte ihn zu überwachen. Es war also eile geboten. 'Sie scheint eine Ränkespielerin zu sein. Wie die meisten.' dachte er und ging deswegen darauf ein. „Schön“ sagte er zynisch in der gemeinen Sprache, setzte seinen Weg weiter fort und ignorierte sie währenddessen einige Momente. Für die meisten der Alten, war dies eine der schlimmsten Art der Demütigungen. Die Jungen sollten ihnen folgen und Respekt erweisen. Ignorierte man sie, zeigt man ihnen damit sehr deutlich, wer hier das sagen hatte.

"Und hast du auch einen Namen? Oder möchtest du dich zu den Namenlosen gesellen?." fragte er in der stillen Sprache der Ohadus übertrieben freundlich. Mit dem Schädelspeer zeigte er währenddessen auf die ghulartigen Wesen um seine Aussage zu verstärken. Er erkannte an der Haltung der älteren Ohadus, das selbst sie sich so etwas nicht getraut hätten. Diese, wer auch immer sie war. War scheinbar wichtig. Aber nicht so wichtig das Lîm schon einmal von ihr gehört hatte.

Nach einen Kurzen Moment fügte er an. „Was ist nun? Wie ist dein Name?.“
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Re: Heerlager [Wald der Lichter]

Beitragvon Marathona » Montag 11. März 2013, 22:39

Wie es die Ohadu vermutet hatte, spielte er sich auf und markierte sein Revier. Ihr linker Mundwinkel zuckte amüsiert. Sie lies ihn gewähren. Diese Spielchen kannte sie nun schon zur Genüge, angefangen bei den Mitgefangenen ehemals und später bei den frischen Sklavenmännern, welche den ernst ihrer Lage noch nicht verstanden hatten oder vielmehr sie als Kerkermeisterin.
"Marathona, Lîm Clayer von den Verborgenen."
Ja, sie hatte ihre Hausaufgaben gemacht, wenngleich auch nur auf die Schnelle. Marathona ging lässig zum Tisch und stöberte gedankenverloren in den achtlos herumliegenden Karten. Diese interessierten sie nicht wirklich.
"Wie geht es nun weiter?"
Sie war nicht wirklich eine gute Gesprächspartnerin. Das war sie noch nie. Die Ohadu taxierte ihn unauffällig. An sich war er kein schlechtes Bürschchen. Vielleicht um einiges zu kurz geraten für einen Mann und auch zu schmächtig, aber ein Ohadu brauchte keine Muskeln. Seine autoritäre Aura machte dies wett. Auf dem Sklavenmarkt würde er mit Sicherheit ein gutes Sümmchen bringen. Marathona genoss für kurte Zeit die Vorstellung. Sie drehte sich wiede roffen ihm zu und wartete auf seine Antwort.
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Re: Heerlager [Wald der Lichter]

Beitragvon Lîm Clayer » Donnerstag 21. März 2013, 01:00

Lîm lächelte böse und vielsagend. Entweder war sie nicht so leicht wie die anderen Alten aus der Fassung zu bringen oder sie hatte sein Spiel verstanden. Zumindest war sie dadurch herausfordernder als die anderen seiner Geschwister. Es war ihm mittlerweile schon langweilig geworden mit den anderen, denn sobald er diese aus der Fassung gebracht hatte. Konnte er ihre Untergebene Ausnutzen und sie zurecht weisen, doch diesen gefallen tat ihm Marathona nicht. Der ehemalige Verborgene musste sich etwas anderes einfallen lassen um die unter Kontrolle zu halten. Denn wenn er etwas mehr hasste als die Feinde seines Meisters, dann war es nicht die Kontrolle zu besitzen. Der Ohadu hatte sich so schnell an seine Rolle als Führer von Zûls Streitkräften gewöhnt, das ihm jedes Mittel recht gewesen wäre dies auch weiterhin zu bleiben und die Kontrolle über die Anderen und das Geschehen waren dabei Schlüsselelemente. Doch so wie er auch das menschliche Heer in den Schlachten auskontrolliert hatte, so würde er es auch bewerkstelligen das Marathona ohne das Wissen davon genau so Agierte wie er wollte.

Der junge Ohadu sagte in der stillen Sprache zu der ehemaligen Sklavenhändlerin „Bevor uns eine dahergelaufene Ohadu davon abgehalten hatte, waren wir auf den Weg nach Patria. Oder genauer. Das was ich davon Übrig gelassen habe.“ Er machte eine kurze Pause. Im Endeffekt waren bei dem Angriff der Ohadus und Namenlosen auf die Stadt der Amazonen nur die Menschen und einige unbedeutenden Wohnhäuser zum Opfer gefallen, die Stadt selbst hatte weitestgehend unberührt gelassen und lediglich den Verfall preis gegeben. „Wir brauchen besseres Kartenmaterial. Das hier und in der Burg ist unvollständig. Die Menschen ziehen sich in kleinen Gruppen zurück und ich will wissen wo sie sich verstecken können. Damit ich sie endgültig ausrotten kann.“

Lîm beendete seine Ausführungen abrupt und gab mit einen Handzeichen zu verstehen, dass nun lange genug gesprochen wurde und sie Ihren Weg fortsetzen würden. Die anderen von Zûls Kindern folgten ihm und die Namenlosen ebenso. Als sie das Lager hinter sich ließen.

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