Die Burg der Finsternis [Nebelwald]

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Die Burg der Finsternis [Nebelwald]

Beitragvon Der Schreiber » Freitag 25. Januar 2013, 17:28

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Die Burg der Finsternis liegt im Nebelwald eingebettet in dem Erdriss, der durch das Erdbeben entstanden ist. Die Burg war durch das Beben in den Riss abgerutscht und wurde bald von Kobolden, Grottenschraten und Erdratten entdeckt.
Die Kobolde haben provisorische Treppen nach unten gebaut und haben die Burg bevölkert. Von außen ist die Burg nicht auszumachen, da sie unter einem Felsvorsprung liegt. Nur wer genau hinsieht, kann die dunklen Umrisse entdecken.

In zwei Absätzen führen die Stufen nach unten in die Dunkelheit. Ohne Fackellicht kann ein Mensch dort nichts sehen. Am Ende der Stufen erreicht man die Burgebene. Man kann noch die vier spitzen Türme ausmachen, die einst die Burg zierten. Überall an den Mauern sitzen scharfe Spitzen, die nach oben zeigen. Die Stufen enden an dem zerfallenen Burgtor, das halb zertrümmert auf dem Stein ruht. Rechts und links neben dem Tor gaffen Totenköpfe auf jeden Besucher, die wohl von den Kobolden stammen. Sie sind nur auf zwei Stäbe gesteckt.
Überall neben den Mauern kann man abgenagte Knochen entdecken und alte Feuerstellen, deren Glut längst erloschen ist. Aus dem Inneren der Burg dringen seltsame Geräusche nach außen. Es dauert nicht lange, bis man merkt, dass man nicht alleine ist.

Unterhalb der Burgebene haben die Grottenschrate tiefe Stollen gegraben und sich dort eingenistet. Die Ebene unter der Burg (Grottenebene) ist fast um ein zweifaches größer. Riesige Höhlen bieten den Grottenschraten ein zu Hause. Die Luft dort unten ist kühl und feucht und riecht nach Erde und Vermoderung. Überall an den Wänden und auf dem Boden kann man Pilze wachsen sehen, die man nur hier findet. Die Stämme, die hier hausen, sind recht hoch entwickelt. Neben einer eigenen Sprache haben sie auch eine gewisse Kultur entwickelt. Sie haben große Hallen angelegt, in denen sie ihrem Kult nachgehen.

In allen Gängen und Ebenen huschen Erdratten an den Wänden entlang. Sie ernähren sich aus dem Aas, das von den Kobolden oder Grottenschraten übrig bleibt. Durch die gute Ernährung sind viele von ihnen zu wahren Riesenratten angewachsen.
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Re: Die Burg der Finsternis [Nebelwald]

Beitragvon Lîm Clayer » Mittwoch 20. Februar 2013, 22:04

Lîm stand in einen der Räume der Burg der Finsternis und lehnte sich über eine Karte Auroaes. Seine feinen Sinne erkannten alle Informationen, die das alte Pergament ihm geben konnte, auch wenn er sie nicht mehr sah. Das Augenlicht hatte der aus Shimari stammende Diener Zûls schon vor mehr als einen Jahr verloren, als der Schlangendoch sein Herz durchbohrte und ihn zu dem machte was er nun war. Der Ohadu plante und führte die Jagten nach den restlichen Menschen des Landes für seinen Meister.

Es gab kaum ein anderen Ohadu, der mehr von dem entstandenen Machtvakuum in den eigenen Reihen durch das Verschwinden von Rogon und den Scheitern Arkays den Erstgeborenen zu finden profitiert hatte. In den Anfängen des Krieges, als die Ohadus feststellen mussten, dass sie mit massiven Angriffen die Reihen der Kriegern der Göttin, Hexen und anderen nicht durchdringen konnten, entwickelte Lîm einen gerissenen Plan und präsentierte ihn Zûl. Sie zogen die Reihen der Menschen auseinander und Machten sie verwundbar, um anschließend wieder hart zu zu schlagen. Seinen Meister zu überzeugen war dabei noch das Gefährlichste gewesen. Die schlechte Laune des großen dunklen Zauberers war nicht berechenbar. Aber Lîm hatte Glück, Zûl, hörte ihn an und stellte ihn gut 20 Namenlose und zwei Ohadus, die mit ihm seinen Plan ‘probieren’ sollte. Seine Begleiter hatten erst vor kurzen den Schlangendolch geküsst.

Ob diese geringe Truppe, war es offensichtlich ein versucht den lästigen Emporkömmling los zu werden. Der ehemalige Verborgene durfte nicht scheitern und er tat es nicht. Schnell zeigte sich der Erfolg seines Plans, auch wenn seine beiden Begleiter dies Nicht überlebten, war selbst Zûl beeindruckt und steigerte Lîms Mittel. Mit diesen besseren Vorrausetzungen spielt der Ohadu sein ganzes taktisches und strategisches Geschick aus, zerriss die menschlichen Reihen so das sie wehrlos gegen den darauffolgenden Massiven Schlag waren. Wie er vorrausgesehen hatte flüchteten die Menschen in ihr Lager und versuchten sich zu verschanzen. Doch diese Gelegenheit lies ihnen der neue Führer Zûls Streitkräfte nicht.

Sowohl der Angriff auf den Maryenhain als auch auf Patria leitete er persönlich. Es gab keine Gnade und die Menschen starben so schnell, wie es Lîm wollte. Ihre Leichen und zerschmetterten Körper wurden verteilt. Die Bewacher der Städte entkleidet an den Stadtmauern aufgehangen, manche noch lebend, bei denen der Ohadu dann genüsslich beobachtet wie sie Ihr Leben am Strang aushauchten.

Das Heer der Menschen war vernichtend geschlagen. Dennoch mussten wohl einige überlebt haben. So schickte Lîm immer wieder Ohadus und Namenlose aus um diese zu finden und zu töten. Diese Aufgabe musste beendet werden, denn es war nur noch eine Frage der Zeit bis Zûl ihm Auftragen geben würde, Rogon zu finden und er würde hierbei nicht versagen, wie der Zweitgeborene vor ihm. Der ehemaligen Verborgene nahm seinen Schädelspeer in die Hand und verließ den Raum. Es war ein neuer Schädelspeer, Zûl selbst hatte ihn das Recht gewährt ihn anzufertigen und zu tragen, nachdem er in der entscheidenden Schlacht glorreich siegte. Er brauchte neue Karten. Die alten waren unvollständig. Möglicherweise waren im Heerlager, Patria oder dem Maryenhain noch welche zu finden die ihn Orte offenbarten wo sich Menschen versteckt haben konnten. Da der Günstling des dunklen Zauberers frei Über die Truppen verfügen konnte. Nahm er fünfzig Namenlose und vier Ohadus mit sich. Mache waren schon viel länger Diener Zûls und sie alle Neideten dem ehemaligen Krieger seine Position. Doch wo sie die üblichen Ränke schmiedeten hatte er die Gelegenheit ergriffen und der Erfolg verleite ihn Stärke und Macht. So brach er auf nach Norden.
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