Nebelwald

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Nebelwald

Beitragvon Der Schreiber » Freitag 25. Januar 2013, 17:26

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Der Nebelwald ist wie der Name schon sagt, stets von Nebel verhangen und Berichte von seltsamen Wesen, die dort verirrte Menschen angreifen, sind nicht selten. Wer sich in diesem trügerischen Wald nicht auskennt, sollte lieber die Finger davon lassen, denn so mancher ist in den wirren von Nebel, Schatten und Dickicht zu Grunde gegangen.

1. Brebarius Hütte

Einst lebte hier der Schamane Brebarius, der die Kugel Zûls fand in den Weiten der Umbra. Die Hütte ist verlassen, seit er in der Silencia zu Tode kam.

2. Burg der Finsternis

Die Burg der Finsternis liegt im Nebelwald eingebettet in dem Erdriss, der durch das Erdbeben entstanden ist. Die Burg war durch das Beben in den Riss abgerutscht und wurde bald von Kobolden, Grottenschraten und Erdratten entdeckt. Die Kobolde haben provisorische Treppen nach unten gebaut und haben die Burg bevölkert. Von außen ist die Burg nicht auszumachen, da sie unter einem Felsvorsprung liegt. Nur wer genau hinsieht, kann die dunklen Umrisse entdecken. Seit kurzem ist Zûl in die Burg zurückgekehrt und plant seinen Vormarsch vor hier.

3. Die Hütte der Alten

Hier haust eine seltsame Alte und es ist nicht ratsam durch ihr Gebiet zu gehen, denn sie gibt jedem Reisenden ein Rätsel auf, dass er lösen muss, vorher darf er nicht passieren.

4. Schlucht der Verdammnis

Mitten im Nebelwald befindet sich eine tiefe Schlucht. Es wird vermutet, dass hier Untote leben. Jeder Mensch meidet die Schlucht und umgeht sie.

5. Schleierburg

Niemand weiß wer diese seltsame Burg errichtet hat, schon ihre Bauweise ist ungewöhnlich. Die komplette Burg gesteht nur aus seinem Stockwerk und sie scheint sich richtig in die Erde zu ducken. Nur drei Türme ragen über den Bäumen hervor. Die Bauweise lässt einen erschaudern und verbreitet Gänsehaut. Auf den Zinnen hocken komische Wesen, die einen scheinbar angaffen und das Tor wird von Totenköpfen flankiert. Die Räume selbst sind dunkel und feucht und man hat das Gefühl selbst in der Burg hinge der Nebel.
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Re: Nebelwald

Beitragvon Lîm Clayer » Sonntag 24. Februar 2013, 20:13

Lîm trieb seine Untergebenen durch den Nebelwald. Die große Gruppe trampelte nieder, was sich ihnen in den Weg stellte und selbst die Schattenkatzen hatten mittlerweile gelernt sich von so großen Gruppen fern zu halten. Es gab keinen Grund mehr ihre Anwesenheit zu verbergen, denn sie waren die Herrscher des Landes. Zûl sein Meister war Herrscher des Landes, korrigierte er sich innerlich. Er war nicht mehr und nicht weniger als ein Werkzeug Zûls, dessen einziger Zweck es war, den Willen seines Herrn zu erfüllen und das war ihm klar. Endlich, hatte er seine richtige Bestimmung gefunden.

Bevor der Krieg richtig begonnen hatte, war das intrigante und geheimnistuerische Gehabe der Kinder Zûls zwar stets der Normalfall gewesen, doch Lîm war darin schlechter als seine Brüder und Schwestern. Die Kraft und die schwarzen Künste der Ohadus waren in seinen Augen verschwendet gewesen. Sein nahezu natürliche Begabung für die Zauber der Verwundung waren ihm direkten Konflikt des Krieges äußerst hilfreich gewesen und hatten ihm, im Gegensatz zu seinen beiden Begleitern, das Fortbestehen garantiert.

Allein von den Schädeln, der in der ersten von ihm geleiteten Schlacht getöteten Menschen, hätte er sich dutzende Schädelspeer erschaffen können. Sein erster hatte Zûl persönlich zerschmettert und verbrannt. Lîm gedachte dem ganzen mit Unbehagen. Er hatte den Meister enttäuscht, zutiefst. Sein nahezu grenzenloser Zorn hatte ihn mit voller härte getroffen und er musste sich von neuen beweisen, dass er er dem Geschenkt des Daseins als Ohadu würdig war. Es gelang ihm, doch es hatte den Krieg benötigt, dass er wieder vor dem dunklen Magier aufsteigen konnte.

Die Namenlosen waren das beste Werkzeug, das sich der Führer von Zûls Streitkräften vorstellen konnte, sie führen die Anweisungen aus ohne zu Fragen, kannten keine Angst, keine Gnade und keinen Widerspruch. Eine erbarmungslose Mischung aus Golem und Ghul mit messerscharfen Klauen und Zähnen. Ihm waren sie stets nützlicher als seine Brüder und Schwestern, auch wenn er sie benötigte um die schiere Masse an dummen Werkzeugen zu lenken.

Lîm steuerte auf das Heerlager zu, es war sein erstes Ziel auf der Suche nach weiteren Kartenmaterial. Sein Meister wusste davon. Mit Hilfe der Meditation hielt er ständigen Kontakt mit ihm und sollte der dunkle Magier einen neue Entschluss fassen und ihn an anderer Stelle benötigen, konnte er ihn dies jeder Zeit übermitteln. So bewegte sich die Gruppe zielstrebig nach Nordosten in Richtung der Hügelgräber.
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