Karte & Beschreibung

Wer die dicken Stahltore hinter sich gelassen hat, betritt den äußeren Stadtring.

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Beitragvon Der Schreiber » Freitag 8. Februar 2013, 16:25

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1. Wohngebäude der ehemaligen Einwohner


Noch heute stehen die ehemaligen Wohngebäude im äußeren Stadtring. Viele davon sind baufällig, andere ganz zerstört und dennoch lassen sie den Rückschluss zu, dass hier vor einigen hundert Jahren ein reges Treiben herrschte.

2. Eisdrachenhain

Der Eisdrachenhain entspringt einer uralten Tradition der Eismagier. Schon immer wurden die Eisdrachen als Boten der Göttin gesehen und demnach auch verehrt. Die Eismagier legten ebenfalls im hinteren Teil der äußeren Stadt einen Hain an, um die Drachen hier zu verehren und zu besänftigen, denn zu früheren Zeiten geschah es öfter, dass sie White Hall heimsuchten. Ganze Gruppen wurden zeitweise im Himmel gesichtet und die Menschen zitterten vor Ehrfurcht. Im Hain selbst pflanzte man Bäume an, deren Rinde weiß war, wie die Schuppen der Drachen. Man schnitt sie in Form von Drachen zu und im Sommer und Spätherbst konnte man skurrile Drachen erkennen, die je nach Form flogen, auf dem Boden kauerten oder Eis spieen. Die Eismagier nutzen den Ort als Ruhepunkt, oder um zu beten und andere kamen, um zu opfern.

An die 300 Jahre musste es her sein, es war einer der härtesten Winter seit Menschengedenken, als wieder einmal ein Eisdrache White Hall heimsuchte, doch er begnügte sich nicht damit, um die Festung zu kreisen, er griff an. Der Hunger trieb ihn in die Feste hinein und er gelangte auch zum Eisdrachenhain. Mit einem einzigen Atemhauch verwandelte er alle Bäume innerhalb von Sekunden in Eisbäume. Die Menschen klagten und jammerten und damit begann das Unglück von White Hall, dass zur Folge haben sollte, dass die Eismagier vor 20 Jahren ausstarben und mit ihnen fast alles Leben auf White Hall.

Noch heute kann man diese Eisbäume bewundern, die immer noch in der gleichen Stellung verharren wie vor 300 Jahren. Selbst im Sommer vermag die Sonne nicht das Eis um sie zu tauen und einer Legende zufolge, soll der Atem des Drachen so kalt gewesen sein, dass nicht einmal die stärkste Hitze das Eis zu schmelzen vermag. Die Eisbäume ragen wie Gerippe in den Himmel, die mehr an Knochen erinnern, als an Bäume.

3. Straßen und Gassen im äußeren Standring

Die Straßen und Gassen sind alle mit Pflastersteinen befestigt, denn im Frühjahr zur Tauzeit, weichten sonst die Lehmstraßen auf und hinterließen riesige Schlammpfützen. Neben den Gassen führen Abwasserkanäle nach draußen. In manchen heißen Sommern beginnen sie zu stinken und es ist in der Stadt fast nicht mehr erträglich.

4. Friedhof

Im hinteren unbewohnten Teil des Rings befindet sich der Friedhof, auf dem alle große Eismagier begraben wurden. Das einfache Volk hatte vor den Stadtmauern einen Friedhof, der jetzt allerdings unter meterdickem Eis begraben ist. Seitdem es die Eismagier nicht mehr gibt, begraben die Leute auch hier ihre Toten.
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