Das Lied der Wunderschwerter von Taira und Kyra

Geschichten aus dem Amazonenwald.

Das Lied der Wunderschwerter von Taira und Kyra

Beitragvon Taira » Samstag 23. Februar 2013, 20:14

Lasst mich euch von Schwertern singen
die große Wunder soll'n vollbringen
geschmiedet wurden sie in alter Zeit
und liegen nun schlummernd für Mutige bereit

So lebte lange vor Quendor in Patria
Die Königin des Zufalls, ihr Name Lana
Sie war nur gekommen an Thron und Macht
Weil Cusant seinem Leben ein Ende gemacht

Eine gute Herrscherin wollte sie sein
Drum lud sie sich mächtige Magier ein
und ließ sie alsdann gefangensetzen
und zwang sie ihre Mächte am Schwerte zu wetzen

Refrain:
Zauberklinge, Wunderklinge
Macht und Wohlstand du mir bringe
ewiger Ruhm soll der meine sein
Zauberklinge du bist mein

Man nannte das Schwert die Behende Klinge
Auf dass sie Ruhm und Ehre auf dem Schlachtfeld bringe
Lana zog aus, um die Pflanzenwesen zu bezwingen
Doch niemand sollte sie als große Kriegsfürstin besingen

Ein Wunderschwert alleine konnte nicht retten
Was Lana vermurkste und so legte man sie in Ketten
Abzudanken zwang man sie sodann
Und zurückgezogen in Patria lebte sie fortan

Ja! Wahrlichen Ruhm erlangte sie
Als Debakelkönigin Lana man sie verschrie
Und so ward sie verlassen und ihr blieb als Gefährt’
Neben der Einsamkeit nur das magische Schwert

Auf ewig Flüsternd:
Refrain

Jahrhunderte später erfuhr die Zathra Mol-Sha
vom Wunderschwert der Königin Lana
Und so forschte sie, welche Magie es erschuf
Denn zu retten galt es ihrer Liebsten Ruf

Buntapûta, auch die Kriegsherrin genannt
war in tiefer Liebe zur Zathra entbrannt
Doch ihr Ruf schien ewiglich ruiniert,
Als „die Weiche“, die Clans der Männer hofiert.

Drum schuf man der Kriegsherrin ein Wunderschwert
Auf dass das Volk Buntapûta wieder verehrt
Luftmagie wurde mit Hilfe der Stimme in die Klinge gebannt
Aeres, die fliegende Klinge, wurde es liebevoll genannt.

Refrain

Die fliegende Klinge gab ihr die Kraft zu handeln
Und ihre Träume in große Taten zu wandeln
Die Jagden wurden verboten, die Sklaven kamen frei
Dies führte jedoch fast zu einer Meuterei.

Doch mit Aeres und Mol-Sha an ihrer Seite
Hatten Feinde keine Chance und suchten das Weite
Bis ins hohe Alter herrschte sie sodann
und durch die Klinge sie Ruhm und Ehre gewann

Ja, Ruhm und Ehre ihr Aeres scheinbar verlieh
obwohl doch ganz Aurorae auf Buntapûta spie
Überraschend ist daher ihr Ende nicht
Gewaltsam erlosch schließlich ihr Lebenslicht

Refrain

Das Lied der Wunderschwerter endet hier nun
Doch kann ich nicht aufhören, ohne das eine zu tun
Eine Warnung sollen euch die Leben der beiden Frauen sein.
Denn trotz ihrer Schwerter starben sie am Ende allein

Ewig Flüsternd:
Refrain“
Was man vergisst, hat man im Grunde nicht erlebt.
Ernst R. Hauschka
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