Profil von Manya

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Profi
Benutzername:
Manya
Gruppen:
Orden:
Amazone
Besonderer Rang:
ehemalige Kriegsherrin
Wohnort des Charakters:
Aurorae
Skillpunkte:
7
Waffen:
Waffen:
Speer (1)
(3 verzauberte Speere:
2 Speere verzaubert mit dem Element Feuer und
1 Speer verzaubert mit dem Element Wind)

Schwert (1)
Bronzeschwert
Rüstungen:
Lederrüstung
Lederstiefel
Fähigkeiten:
Berittener Kampf (1)
Überfall (1)
Blutrausch (1)
Abwehr (1)
Entwaffnen (1)
Beschreibung deines Charakters:
Manya ist für eine Amazone recht zart und äußerlich sieht man ihr die Kraft nicht an. Sie misst nur 1,65 Meter, hat dunkelblondes Haar und grüne Augen.

Manya ist eine begnadete Reiterin. Sie versteht den Umgang mit dem Speer, das Schwert mochte ihr noch nie so recht in der Hand liegen. Manya bevorzugte den Kampf auf Distanz, um ihre Speere richtig einzusetzen.

Manya hat gelernt, dass man in der Gruppe alles erreichen kann, denn nur mit Freunden ist man stark. Sie ist zu einem nachdenklichen und verantwortungsbewussten Menschen geworden, der alles hinterfragt und an das Schicksal glaubt. Für eine Amazone ist sie sehr diplomatisch und sie hat schon lange aufgehört alles zu glauben, was man ihr erzählt. Ihre Vergangenheit hat tiefe Spuren hinterlassen.
Geschichte deines Charakters::
Auch Manyas Mutter war eine Amazone und meist selten zu Hause. Sie liebte die Jagd und den Kampf, Manya hatte sie nur geboren, weil der Rat dies so wünschte.
Aus diesem Grund wuchs Manya im Haus der Joor auf. Dies tat ihr nie leid, denn ihre Mutter war eine lieblose Frau mit eisernen Prinzipien. Im Haus der Joor herrschte zwar auch eine strenge Ordnung, aber hier konnte sich Manya mit ihren Freundinnen die freie Zeit vertreiben.
Oft schlugen sie sich die Nächte um die Ohren mit spannenden Geschichten, die von den Pflanzenwesen und Auroanern handelten, die sie tapfer im Kampf besiegten.

Sehr früh schon entdeckte Manya ihre Liebe zu den Gorsaks. Ein unsichtbares Band schien sie mit ihnen zu verbinden, es gab keinen Gorsak, der sich nicht von ihr reiten ließ. Von ihren Freundinnen wurde sie bewundert und bestaunt, das genoss sie sehr. Anerkennung war für Manya wie eine Droge, gab man ihr ein bisschen, steigerte das ihren Hunger nach mehr.
Für Manya war es nie ein Problem sich für einen Orden zu entscheiden, denn die Amazonenreiterinnen waren ihre großen Vorbilder. Ihre Mutter hätte es lieber gesehen, wenn sie zu der Fußtruppe gegangen wäre.

Ihre Einstellung den Auroanern gegenüber war von Anfang an eher neutral, sie war keine der fanatischen Amazonen. Aber wenn es darum ging auf die Jagd zu gehen, war sie eine der ersten die sich dafür bereitstellte. Es war das Abenteuer, das sie lockte, nicht der Tod der Männer! Sie machte sich nie viele Gedanken darüber ob es falsch oder richtig war, denn so war sie aufgewachsen. Sie kannte nie etwas anderes!

Die Expedition zu den Erzminen, unter Führung Vaeras, hat Manyas Leben und Einstellung jedoch grundlegend verändert…

Der ehemalige Falke Eisauge hat sie im Kampf überwältigt und ihr Leben verschont, eine Tatsache, die Manya nicht verstehen konnte, denn noch nie war es jemals einem Mann gelungen sie zu schlagen und sie hatte mit dem Tod gerechnet. Von diesem Tag an wurde er zu ihrem Schatten, ohne das sie es merkte.
Die Gruppe, unter Vaeras Führung, drang in die alte Erzmine im Verbotenen Tal ein und fand das Grab Quendors. In diesem Grab fanden sie ein altes Buch, dass Quendor zu Lebezeiten gefunden hatte und das Böse in sich barg.
Vaera übertrug Manya den Auftrag das Buch des Bösen alleine nach Patria zu bringen, damit es Tala in ihre Obhut nehmen könne. Also machte sich Manya alleine auf den Weg Richtung Heimat. Die Macht des Buches erfasste Manya und veränderte ihr Wesen. Sie wurde zu einem Instinkt gesteuerten Wesen, das in allem den Verrat witterte.
In den Hügelgräbern, wurde Manya von dem Ohadu Rogon angefallen, der das Buch an sich nehmen wollte, um es Zûl zu bringen. Hier trat Eisauge wieder in ihr Leben. Er wollte ihr Leben mit dem seinen schützen.
Zu spät bemerkten die beiden, dass ihre Waffen gegen diese Wesen nichts ausrichteten. Nur durch die Hilfe von Dunn, konnte der Ohadu schließlich in die Flucht geschlagen werden.
Dunn und Syringa brachten den verletzten Falken und die schwer verletzte Manya in die Höhlen der Verborgenen. Manya musste nun erkennen, dass es mehr gab als den Eid des Ordens zu erfüllen. Männer wurden plötzlich zu ihren Verbündeten und Helfern. Sie hatte das Böse am eigenen Leib gespürt und es gab nun für sie nur noch ein Ziel: Das Böse zu bekämpfen.
Manya wurde von Symphonie entlassen mit dem Auftrag das Buch zu Tala zu bringen und um ihr eine Nachricht zu überbringen. So machte sie sich wieder auf den Weg nach Patria, mit dem Buch. Kalian Eisauge, ihr Schatten, folgte ihr auch hier, zu ihrem Schutz und um Talas Antwort Symphonie zu überbringen.

Manya wurde zu Talas Verbündeten, im Kampf für die Wiedervereinigung von Männern und Frauen.

Am Fest des Lichts fand die Kriegsherrin Jaret einen unnatürlichen Tod durch Mord. Manya wurde, mit Talas Hilfe, als vorübergehende Führung des Amazonenordens eingesetzt und in ihrem Kopf begannen große Pläne für den Orden zu reifen, die ihre Vollendung fanden, als bekannt wurde, dass Patria für die Männer geöffnet wurde. Dem Rat von Patria blieb nichts anderes übrig, im Hinblick auf die neue Bedrohung aus dem Süden!
Sie ließ die Burg "Zelias eiserner Thron" renovieren und als Amazonenlager ausbauen, damit der Orden dort ein neues zu Hause finden würde, weitab der Männer.

Auf der Versammlung aller Führer Auroraes, dem Konzil, begegnete sie Marek, den Ratgeber der Falken. Von diesem Tag an, sollte sich ihr Leben abermals eine neue Richtung bewegen! Es war Liebe auf den ersten Blick und in den wenigen Minuten, die die beiden nach dem Treffen für sich hatten, kamen sie sich näher.

Schon nach kurzer Zeit führte der Weg der Falken nach Patria und somit auch zu Manya. Sie konnte ihre Freude kaum fassen, als Marek wieder vor ihr stand. Und innerlich streubte sie sich immer mehr gegen ihr Amt als Kriegsherrin. Sie musste lernen, dass es eher eine Bürde war, als eine Ehre, dieses Amt zu bekleiden und langsam merkt sie, dass es nicht das Leben war, was sie sich wünschte. Manyas Zukunftsvisionen werden immer konkreter und Marek spielt darin eine wichtige Rolle. Er lädt sie ein, die Falken auf dem Rückweg ins Lager zu begleiten und Manya nimmt dieses Angebot an. Zusammen mit der Gruppe begibt sie sich auf den Weg in den Wald der Lichter und vielleicht auch zu einem neuen Leben?!

Leider kam es nicht so, wie es sich Manya erhofft hatte, denn die Pflichten holten sie schnell ein, als sie dachte. Sie wurde von Vaera nach Patria zurück gerufen, da diese Tala die Stimme in Gefangenschaft genommen hatte. Nach ihrer Aussage hätte Tala den Verstand verloren und bei einem gemeinsamen Verhör der Stimme konnte auch Manya nicht anders, als Vaeras Forderung sie abzusetzen zu zustimmen. Schweren Herzens musste sie mitansehen, wie Tala verbannt wurde.
Um die Stärke Patrias nicht zu schwächen, aber vor allem um Vaera in Schach zu halten, löst Manya ihre Verbindung zu Marek, um sich wieder ganz ihren Pflichen als Kriegsherrin zu widtmen.

Dieser Schritt fällt ihr gar nicht einfach, aber sie meint keine andere Wahl zu haben. Zum Glück sieht sie Marek einige Zeit nicht mehr, bis sie ihm im Heerlager wieder begegnet und an seiner Seite ist eine neue Frau. Anfangs fällt es ihr sehr schwer, doch nach einer Aussprache - bei der sie fast wieder schwach geworden wäre - mit Marek entscheidet sie sich endgültig für den Weg der Amazonen...

Um den Schmerz um ihr Schicksal zu entgehen, versucht sie den entgegen gesetzten Weg zu gehen und betrachtet ab nun alle Männer sehr skeptisch, natürlich aus Angst sich jemals wieder zu verlieben. Sie hat sich für einen Weg entschieden und will diesen nun bis zum Ende gehen...

Es war schmerzlich zu erfahren, dass man trotz seiner Abgeklärtheit und Erfahrung, naiv war. Und genau das war Manya gewesen! Wie hatte sie nur denken können, dass Vaera nichts von ihrer ehemaligen Beziehung zu Marek erfuhr?! Ebenso wie andere Amazonen. Aus einem anfänglichen Gerücht wurde schnell Wahrheit und sie war für die Amazonen nicht mehr tragbar. Für Vaera musste es ein gefundenen Fressen gewesen sein, auch noch die letzte Frau mit Macht abzusetzen und anstatt ihrer einen Marionette einzusetzen, die sie kontrollieren konnte.
Manya wehrte sich nicht gegen die Vorwürfe, denn sie sah es als ihre gerechte Strafe an. Sie hatte einen Fehler gemacht und musste dafür bezahlen. Ihr Preis war jedoch sehr hoch. Sie wurde, ebenso wie Tala, verbannt. Eine Rückkehr nach Patria bedeutete ab nun ihren Tod. Man ließ ihr ihre Waffen und Rüstung und setzte sie ohne ihren Gorsak vor dem Heerlager aus.

Amazonen und die Kriegerinnen der Verborgenen gehörten nun zusammen, so dass Manya sich alleine durchschlagen musste. Es gab in Aurorae keinen Ort, der ihr als Zuflucht dienen konnte. Am schwersten traf sie jedoch die Trennung von ihrem Gorsak! Sie fand eine kleine verlassene Hütte, die sie wieder auf Vordermann brachte und hier konnte sie in Ruhe nachdenken, während sich das übrige Land auf den Krieg vorbereitete. Manya war das erste Mal in ihrem Leben allein, richtig allein. Es gab niemanden mehr, der an ihrer Seite kämpfen würde, niemand der ihren Rücken schützte. Natürlich dachte sie daran Tala zu finden, aber sie wusste auch wie aussichtslos das war. Tala konnte überall sein!

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Während/Nach dem Krieg:

Es kam der Tag, an dem auch für sie der Krieg spürbar wurde. Die Heerscharren von Zûl überrannten ihre Hütte, während sie sich - feige, wie sie fand - versteckte. Doch was hätte sie tun können gegen tausende Kreaturen? Woche für Woche, Monat für Monat vergingen und Manya musste mitansehen wie das Land immer mehr im Chaos versank. Das Wild wurde immer spärlicher, bis sie gar keines mehr fand und hungern musste. Wer den Krieg bis jetzt überlebt hatte, starb an Unterernährung, aber soweit wollte Manya es nicht kommen lassen. Sie verließ ihre Hütte in der Hoffnung in anderen Gegenden mehr zu finden und wenn schon kein Fleisch, so wenigstens Früchte, Beeren oder Wurzeln.

Manya war nicht mehr alleine. Etliche Wochen zuvor war ihr ein Gorsakjunges über den Weg gelaufen, dessen Mutter im Krieg wohl umgekommen war. Es hatte fast keine Kraft mehr, so dass Manya es leicht fangen konnte. Die ersten Tagen waren kritisch und Manya dachte schon sie würde das Tier verlieren, aber wie durch ein Wunder überlebte es und war ab nun an Manyas Seite.

Kontaktdaten Manya

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