Profil von Tanith

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Könner
Benutzername:
Tanith
Gruppen:
Orden:
Zauberin
Zugehörigkeit:
Verborgenen
Skillpunkte:
7
Waffen:
keine
Rüstungen:
Einfache Stoffrüstung (0 SP)
Fähigkeiten:
ELEMENTARMAGIE
LUFT (4)
Windstoß
Wirbel
Verschwimmen
Blitzschlag

WASSER (2)
Eisstrahl
Eisbombe

FEUER (1)
Feuerring
Beschreibung deines Charakters:
Tanith misst circa 20 Finger (oder 161cm), ist gerade 21 Jahre alt und hätte den Krieg mit Zûls Armeen um ein Haar nicht überlebt. Von den vielen Verletzungen, die sie davon getragen hat und die mittlerweile narbenreich verheilt sind, wiegt der Verlust ihres linken Auges am Schwersten.

Das leuchtende grün wie es in ihrem rechten Auge zu sehen ist, ist vollkommen aus dem erblindeten linken verschwunden. Zum Ausgleich hat Tanith dafür eine lange, gerade Narbe davon getragen die von der Kralle eines Namenlosen stammt und fast bis zu ihrem Kinn hinabreicht. Die Wunde ist den Umständen entsprechend gut verheilt, ein lange helle Linie auf der ansonsten leicht rosigen Haut Taniths.

Ihr langes, weizenblondes Haar trägt Tanith zumeist zu einem Pferdeschwanz gebunden den man nur deshalb sieht, weil sie ihn durch eine Öffnung am Hinterkopf ihrer schwarzen Kapuze gezogen hat, welche sie fast ständig trägt. Der Zopf reicht ihr bis zu den Schulterblättern, sitzt aber so hoch dass ihr offenes Haar vermutlich bis knapp an ihre Taille reicht.

Im krassen Gegensatz zu Taniths Jugend ist ihre Stimme rauchig und rau, fast als wäre sie permanent heiser. Tatsächlich passt ihre Stimme eher zu einem alten runzeligen Frauenzimmer als zu einer jungen Zauberin. Die Vermutung liegt nahe, dass diese Stimme der Grund dafür ist, dass Tanith nicht oft spricht. Tatsächlich ist es eher so, dass Tanith sich lieber ihren Teil denkt statt ihre Gedanken auszusprechen, denn ihre teilweise zynischen Kommentare sind nicht immer gern gehört. Tanith ist bekannt für ihre scharfe Zunge und dafür kein Blatt vor den Mund zu nehmen.
Geschichte deines Charakters::
Tanith ist ein Kind der Verborgenen. Geboren im Jahr 1000 nach Quendor und aufgewachsen in Maryenhain – damals noch die Katakomben - als die Zwillingsschwester eines unverbesserlichen Raufboldes und Tochter eines Kriegers, der später ein Gardist der Verborgenen werden würde, ist Tanith einen rauen Umgangston durchaus gewohnt. Vermutlich hat sie ihre scharfe Zunge schon von Kindesbeinen an in lebhaften Diskussionen (in ihrer Familie wurde nicht gestritten) mit ihren Eltern und Dastan, ihrem Zwilling, geschult.

Taniths Werdegang ist denkbar unspektakulär wenn man außen vor lässt, dass die Gesellschaft in der sie aufwuchs mehr oder weniger aus Flüchtlingen bestand. Sie lernte lesen und schreiben und später, als eine entsprechende Begabung bei ihr festgestellt wurde, auch die Zauberei, wobei sie nach einigen Ausflügen in die Bereiche Wasser- und Feuermagie eine besondere Affinität zur Luftmagie zeigte. Unter den Verborgenen hat sie sich zu „Friedenszeiten“ durch nichts besonders hervorgehoben: Tanith ist weder eine überdurchschnittlich begabte Zauberin noch ist sie spektakulär miserabel. Allein die Tatsache, dass sie einen gewissen Hang zum Perfektionismus hat ist schuld daran, dass Tanith schon in so jungen Jahren ihre Ausbildung zur Zauberin abgeschlossen hat. Hier spielt auch der Umstand eine Rolle, dass sie die Katakomben und das spätere Maryenhain bis zur Zusammenstellung des Heerlagers nie für längere Zeit verlassen hat. Tanith ist auch nicht für ausschweifende Männer- (oder Frauen-) -geschichten bekannt, geschweige denn für einen Hang zum Abenteuer. Das einzige Bemerkenswerte an ihr waren ihre raue, kratzige Stimme und die scharfen Kommentare die sie von sich gab wenn sie einmal sprach.
Erst als die Verborgenen sich mit den Patrianerinnen und den Clans im Heerlager organisierten um Zûl geschlossen die Stirn zu bieten, ließ Tanith ihre Heimat das erste Mal für längere Zeit zurück. Und hätte sie gewusst, wie der Krieg verlaufen würde, hätte Tanith sich vermutlich geweigert Maryenhain zu verlassen. Schon während des Krieges quälte sie die Frage, wer ihre Heimat beschützte vor dem, was sie im Heerlager bekämpften. Zu Beginn schien es ihr auch wahrscheinlich, dass die Menschen aus dieser Schlacht siegreich hervorgehen würden: Die geschlossenen Kampfreihen der Menschen am Nigrantis und entlang der Steppe der Verzweiflung stellten eine Art Bollwerk gegen die abscheulichen Kreaturen des dunklen Magiers dar und während Amazonen, Gardisten und Clankrieger die Gegner auf einer gewissen Distanz hielten, taten die Magiegeschulten das ihre und ließen die Elemente in all ihrer zerstörerischen Macht auf Zûls Schöpfungen niederprasseln um sie möglichst weit im Süden zu halten.

Erst als die Reihen der Menschen durch Zûls Strategie aufgebrochen wurde, zerstoben die Träume vom Sieg über seine Finsternis wie Asche im Wind. Den katastrophalen Verlusten auf die geänderte Strategie ihrer Gegner folgte eine noch schlimmere Niederlage in Form einer großen Schlacht im Monat der Gebete in der die Geblendeten das Heiligtum der Göttin schändeten. Die Kampfmoral der Menschen sank immer weiter und die Göttin selbst schien sie im Stich gelassen zu haben.

Dies war der Zeitpunkt an dem Tanith mit einer bunt zusammengewürfelten Gruppe aus Patrianerinnen, Clanlern und Verborgenen das Lager am Nigrantis verließ. Die selbstauferlegte Mission der Deserteure war sowohl hoffnungslos als auch verzweifelt: Das Heiligtum der Göttin sollte wiederhergestellt werden. Wenn es ihnen gelang, würden die Menschen vielleicht wieder Kraft und Hoffnung schöpfen, vielleicht sogar wieder mit dem Beistand der Göttin gegen Zûl die Waffen erheben. Aber sie erreichten ihr Ziel nie denn schon lange bevor sie überhaupt in die Nähe des entweihten Heiligtums kamen, liefen sie einem Ohadu in die Arme.

Irgendwie hat Tanith das Kunststück vollbracht, diese letzte Auseinandersetzung mit einem Diener Zûls zu überleben, gleichwohl sie nicht wenige Narben davon getragen hat. Nun sucht sie andere Überlebende aus den Reihen der Verborgenen (oder auch einfach nur andere Überlebende) oder etwas, was ihr einen Grund gibt weiter zu machen. Und wenn es nur ein weiterer, verzweifelter Versuch ist, das Heiligtum der Göttin wieder in seinen ursprünglichen Zustand zu bringen.

Kontaktdaten Tanith

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