Profil von Vesrin

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Anfänger
Benutzername:
Vesrin
Gruppen:
Orden:
Waldläufer
Zugehörigkeit:
Bärenclan
Skillpunkte:
3
Waffen:
BOGEN - 1 SP
Kurzbogen (Anfänger)
Jagdpfeil (Anfänger)
Rüstungen:
Leichte Lederkleidung - 0 SP
Fähigkeiten:
KONDITION - 1 SP
TARNEN - 1 SP
Beschreibung deines Charakters:
Vesrin misst genau 7 Fuß. Sie ist von schlanker Statur, was weniger mit ihren Essgewohnheiten oder guter Veranlagung zu tun hat und viel mehr mit der Tatsache, dass sie als Waldläuferin sehr viel Bewegung bekommt (ob es ihr nun gefällt oder nicht). Vesrin ist nicht auffallend hübsch oder weiblich. Sie hat die schwarzbraunen Haare ihres Vaters und die braunen Augen ihrer Mutter geerbt und besitzt keine besonders hervorstechenden Merkmale. Wie alle Waldläuferinnen des Bärenclans hat sich Vesrin als Zeichen ihrer "Reife" (dehnbarer Begriff) die hellbraune Bärentatze auf den linken Oberarm tätowieren lassen.

Mehr noch als an ihr Gesicht erinnert man sich aber an Vesrins Persönlichkeit. Nicht etwa, weil die Waldläuferin so charmant und liebreizend ist sondern eher das Gegenteil: Vesrin ist frech, ungeduldig, vorlaut, aufbrausend altklug und hängt mit dem Kopf immer in den Wolken. Wo andere Waldläufer gewissenhaft die Fährte ihrer Beute verfolgen um dem Clan das Abendessen zu sichern, macht Vesrin nach 30 Fuß wieder kehrt um eine Blume zu pflücken die ihr vorher ins Auge gesprungen ist, sich diese kunstvoll in ihr schulterlanges Haar zu flechten und erst dann die Pirsch wieder aufzunehmen. Es ist keine Seltenheit, dass Vesrin auf diese Weise ihre Beute verliert. Wenn sie aber nicht von einer schönen Blume oder etwas anderem interessanten abgelenkt wird, taugt sie durchaus als Jägerin, vor allem wegen ihres Talents mit Pfeil und Bogen. Selbst vor schwierigen Aufgaben scheut sie nicht zurück und gerade wenn man ihr auf den Kopf zu sagt, dass sie zu etwas nicht fähig ist, wächst Vesrin über sich hinaus.

Vesrin trägt einfache, leichte Lederkleidung, die sie aber hier und da, ganz nach ihrem Geschmack, mit Federn oder kleinen Stickereien verziert hat. Prinzipiell hat sie es sehr gerne, wenn man ihr Komplimente macht und kann sogar regelrecht eingeschnappt sein, wenn eine noch so geringfügige Änderung an ihrem Aussehen (beispielsweise jene kunstvoll in ihr Haar geflochtene Blume) nicht bemerkt und entsprechend bewundert wird. Wir wollen der Liste von Vesrins Eigenschaften darum noch einen Hang zur Eitelkeit hinzufügen.

Die junge Waldläuferin kann sehr freundlich, höflich und zuvorkommend sein, benimmt sich aber fast allen Clanmitgliedern gegenüber ruppig und frech; sie neigt dazu andere zu foppen oder einfach nur zu ärgern. Den Wenigsten ist bewusst, dass Vesrin vor allem die Menschen, die ihr am Nächsten stehen am schlechtesten behandelt, wie beispielsweise ihre älteren Geschwister (Tegan, ein angehender Schamane; Vyla, eine Clanfrau, sowie die Zwillinge Deske und Yaske, die beide Krieger sind) oder ihr Vetter Ronghar.

Bedingt durch ihre Jugend aber auch durch das relativ behütete Leben im Clan mangelt es Vesrin an Reife und Weitsicht. Manche Gefahren schätzt sie komplett falsch ein weil ihr nicht bewusst ist, dass diese Gefahren real sind. In dieser Hinsicht ist sie noch sehr kindlich, stellenweise auch naiv. Es ist nur dem engen Zusammenhalt in dem Clan und ihrer Familie zu verdanken, dass dieser Umstand Vesrin bisher noch nie mehr als ein paar Schrammen gekostet hat.
Geschichte deines Charakters::
Vesrin beglückte den Bärenclan mit ihrer Ankunft im Monat der Jagd des Jahres 1000 nach Quendor. Ihr Vater ist ein Clankrieger namens Andor, ihre Mutter Lideha eine der Clanfrauen. Anders als ihre Geschwister zeigte Vesrin nie ein Interesse noch eine Begabung für irgendeine der üblichen Rollen, die es im Clan der Bären gab. Als Frau geboren würde sie sowohl für den Schamanismus, der erwählte Weg ihres Bruder Tegans, als auch für das Druidentum in welchem ihr Vetter Ronghar unterwiesen wurde, nie in Betracht kommen, waren doch ausschließlich Männer dazu fähig. Dass ihre ältere Schwester Vyla entschied Clanfrau zu werden war zwar schön und gut, aber für Vesrin war ein zappeliges, ungeduldiges Kind und es schien selbst ihrer Mutter schlichtweg unmöglich, die Tugenden und Weisheiten der Clanfrauen an ihr Jüngstes weiterzugeben. Krieger wie ihr Vater und die Zwillinge Deske und Yaske wollte sie schon gar nicht werden. Schlimm genug, dass sie sich als Kind mit ihren Brüdern immer um die schönsten Schätze schlagen musste; als Erwachsene wollte sie dies ganz bestimmt nicht fortsetzen! Den Tieren des Waldes nachzustellen, sie zu zähmen und zu jagen kam ebenfalls nicht in Frage; da müsste sie ja ständig durch das sumpfige Umland robben und auch das wollte Vesrin entschieden nicht. Bis in etwa zu ihrem achten Lebensjahr sah es ganz so aus, als würde Vesrin von ihren Eltern mit sanfter Gewalt in einen der einfacheren Wege (der auch ihren Fähigkeiten entsprach) gedrängt werden müssen. Bis Mawaïn auf den Plan trat.

Sehr zum Missfallen ihres Vaters, war Vesrin schon lange in den stolzen Jungkrieger verliebt, der es wie kein zweiter Verstand, Ärger zu verursachen. Sämtliche Versuche, Vesrin von dem Burschen fern zu halten waren erfolglos und auch Mawaïn ließ sich von Andors Warnungen und Drohungen nie wirklich beeindrucken. Ob er Vesrins Gefühle jemals erwiderte, sei dahin gestellt - betrachtet man sich jedoch Mawaïns Charakter, ist es unwahrscheinlich. Er erlaubte ihr wahrscheinlich nur deshalb, ihn auf Schritt und Tritt zu verfolgen, weil er ihren Vater und ihre Brüder so ärgern konnte ohne, dass er sich etwas zu Schulden kommen ließ. Jede "freundliche" Geste, selbst wenn sie gar nicht für Vesrin bestimmt war, wie ein beiläufiger Kommentar dass es kalt geworden war und man sich besser in eine warme Hütte zurückziehen sollte, brachte Vesrin dazu, Mawaïn noch glühender zu verehren und schürte nur den Zorn der Männer ihrer Familie.

Um eine lange Geschichte kurz zu halten: Irgendwann, es war gerade Frühling geworden, hatte Mawaïn sich mal wieder mit einer Gruppe von Jungen angelegt die allesamt gedachten, Waldläufer zu werden. Wie es seine Art war, verspottete er die vergleichsweise schwächlichen Burschen und ließ sich schließlich dazu hinreißen, zu behaupten dass selbst Vesrin, kaum 9 Sommer alt und denkbar unerfahren, gefährlicher war als die zukünftigen Waldläufer. Natürlich wollten diese eine solche Behauptung nicht auf sich sitzen lassen und verspotteten ihrerseits wiederum Vesrin. Angestachelt von den Worten der Gruppe und beflügelt von Mawaïns vermeintlichen Glauben in ihre Fähigkeiten, verlangte Vesrin sich mit den Jungen im Bogen schießen messen zu dürfen. Die anfängliche Weigerung der Gruppe, ihr Spott und die Behauptung sie würde ja noch nicht einmal dann ein Ziel treffen, wenn man sie direkt davor stellte, schürten nur weiterhin Vesrins Zorn und Ehrgeiz. Sie beharrte auf dem Wettstreit, wobei ihre wütende Tirade nur von Mawaïns Spott und Häme gegenüber den Waldläufern unterstützt wurde. Schließlich willigte man ein und die Gruppe wählte einen Stellvertreter für ein Wettschießen aus. Man stelle sich vor: ein Junge und ein Mädchen, die beide noch nie einen Bogen in Händen gehalten hatten, geschweige denn jemals einen Pfeil damit erfolgreich abgeschossen, bewaffnet mit eben diesen um auf herauszufinden wer von ihnen der bessere Schütze sei. Lachhaft! Und doch gelang Vesrin ein Kunststück, welches ihrem Gegner nicht gelingen wollte: sie schickte ihren letzten von drei Pfeilen direkt in das anvisierte Ziel, wenn auch nicht dessen Zentrum. Mawaïn verschwendete keine Zeit seiner Freude über diese herbe Niederlage der Jungen zum Ausdruck zu bringen in dem er nun berechtigten Spott und Häme über den Waldläufern ausschütten. Natürlich blieb diese Geschichte den Erwachsenen des Lagers nicht lange verborgen. Die Waldläufer überzeugten sich selbst von Vesrins Talent als Bogenschütze und dieses Mal gelang es ihr immerhin das Ziel mit zwei von drei Pfeilen zu treffen. In Anbetracht dieses neuerlichen Talents wurde entschieden, dass Vesrin bei den Waldläufern am besten untergebracht war.

Als Mawaïn dann schließlich verstoßen wurde, war Vesrin tagelang untröstlich und weinte bitterlich über diesen Verlust, nur um dann plötzlich wieder ihrem regulären Tagesablauf nachzugehen als hätte sie nie auch nur eine Träne um den Krieger vergossen. In der Nachfolgezeit von Mawaïns Verbannung veränderte sich Vesrins Verhalten und sie begann die Menschen, die ihr vorher lieb und teuer waren, zu ärgern und zu verspotten. Einige Bären glauben zu wissen, dass Vesrin meint die Lücke, die Mawaïn hinterlassen hat auffüllen zu müssen. Ihre wahren Motive jedoch hat Vesrin niemanden dargelegt.

Vesrin kann sie sonderlich gut Fährten lesen noch Pflanzen oder Tiere akkurat unterscheiden. Dafür schießt sie mit einer Sicherheit, die selbst wesentliche ältere und erfahrenere Bogenschützen manchmal in Erstaunen versetzt.

Während des Krieges wurde Vesrin von der ihrer Familie und ihrem Clan getrennt in dem der Boden sich – im wahrsten Sinne des Wortes – auftat und sie verschluckte. Irgendwann erwachte sie mit einer ordentlichen Beule, hämmernden Kopfschmerzen und fand sich in einem Hohlraum der stark an einen verlassenen Bau erinnert, wieder. Für eine Weile verschanzte sie sich in der Höhle, doch nun sucht sie nach ihrem Clan und ihrer Familie.

Kontaktdaten Vesrin

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~ Calvin, aus "Calvin und Hobbes"
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