Profil von Asherel

Benutzeravatar
Könner
Benutzername:
Asherel
Gruppen:
Orden:
Streuner
Zugehörigkeit:
Freier Orden
Wohnort des Charakters:
Überall und Nirgends
Skillpunkte:
6
Waffen:
Wurfmesser (1 SP)
Fähigkeiten:
TÄUSCHUNG (2 SP)
Charme
Scharlatanerie

DURCHSCHAUEN (1 SP)
GIFTKUNDE (1 SP)
ALCHEMIE (1 SP) [Diese Fähigkeit wird im RP erlernt!]
Beschreibung deines Charakters:
Auf den ersten Blick scheint der verlorene Krieg gegen Zûl spurlos an der Tänzerin vorbeigegangen sein: noch immer bewegt sie sich mit der ihr eigenen Eleganz und Grazie die das Resultat von einer lebenslangen Ausbildung als Tänzerin sind. Den Kopf erhoben, die Schultern zurück und den Rücken gerade misst Asherel genau 6 Fuß und 13 Nim (ca. 1,63 m) geballte Lebensfreude. Und auch wenn ihre dunklen Augen in den letzten Monaten mehr Leid und Schrecken gesehen haben als in ihrem ganzen Leben davor, so sprühen sie immer noch vor Energie. Das permanente Lächeln, welches seit jeher ihr Markenzeichen war, ist auch jetzt noch nicht aus ihrem Gesicht gewichen. Jede Bewegung verrät, dass Asherel eine Tänzerin ist und fast scheint es, als ob sie sich ihrer wiegenden Hüften und flatternden Hände nicht bewusst ist. Ihr Haar – eine wilde Masse an langen schwarzen Locken die ohne weiteres ihren Rücken bedecken – wird meistens von einem roten Schal zurückgehalten. Wie ein Stirnband gebunden hilft es, ihre schwarze Mähne wenigstens ansatzweise zu bändigen. Asherel weiß, dass sie jung und hübsch ist und nutzt diesen Umstand wann immer es ihr möglich ist.

Vor dem Krieg waren ihr funkelnden Augen, ihre wilden Haare und ihre blasse Haut genug, um ihrem Publikum eine Hand voll Goldmünzen zu entlocken. Doch jetzt ist dem nicht mehr so und selbst Asherels Talent als Falschspielerin kommt nur noch selten zum Einsatz. Gold nimmt in einer Welt, in der Überleben das einzige Ziel ist, nun mal einen geringen Stellenwert ein. Umso wichtiger ist Asherels Talent als schwarze Amme, jemand der Frauen dabei hilft eine ungewollte Schwangerschaft zu beenden, für ihr Überleben geworden: nicht nur weil sie diese auf „unnatürliche“ sondern auch weil sie sie auf „natürliche“ Art beenden kann.

Und doch, wer Asherel kennt, der sieht die Veränderungen in ihr. Die Entbehrungen der letzten Monate haben ihre Spuren hinterlassen. Sie ist blasser geworden und im Gegensatz zu vorher wachsamer.

Asherel ist keine besonders starke Frau und verabscheut den Kampf. Wenn möglich zieht sie eine friedliche oder mindestens eine heimtückische Lösung vor. Dennoch ist Asherel nicht wehrlos, denn schon in Kindertagen hat sie die Kunst des Messerwurfs erlernt. Zudem hat sie begonnen, ihre Kenntnisse in der Pflanzenkunde zu vertiefen und setzt sich schon seit geraumer Zeit intensiv mit der Giftkunde auseinander.

Asherel wurde im Monat der Energie im Jahr 994 n. Q. geboren, ist nach aktueller Zeitrechnung also 25 Jahre alt.
Geschichte deines Charakters::
Asherel ist eine Gauklerin, die schon viel von Aurorae und der Welt darüber hinaus gesehen hat. Ihren Lebensunterhalt verdient sie sich auf mannigfaltige Art und Weise: ob als Tänzerin, (Falsch)Spielerin oder auch als schwarze Amme. Letzteres ist das eigentliche Handwerk, welches Asherel von ihrer Mutter und Lehrmeisterin gelernt hat. Denn nicht immer haben Frauen die Möglichkeit einen Trank einzunehmen, der sie das Zusammensein mit einem Mann genießen lässt ohne sich Sorgen über etwaiges Kindergeschrei machen zu müssen. Mal abgesehen davon, dass nicht jedes Zusammensein mit einem Mann aus freien Stücken geschieht. Wenn dies der Fall ist, kommen Frauen wie Asherel ins Spiel, die wissen wie man die unerwünschte Leibesfrucht wieder los wird ohne dabei das Leben der Mutter zu riskieren. Vor dem Krieg wurden ihre Dienste auch innerhalb Patrias Mauern von mehr Frauen in Anspruch genommen, als man meinen sollte, aber Asherel hüllt den Mantel des Schweigens über solche Nichtigkeiten wie: Wer? Wann? Wie? (und vor allem) Von wem?

Geboren wurde Asherel im Monat der Energie als Tochter einer entflohenen patrianischen Hexe und eines Waldläufer vom Clan der Raben im Jahre 994 nach Quendor. Sie zeigte schon früh ein Talent und auch eine gewisse Hingabe für den Tanz, dafür aber keinerlei Anzeichen, dass sie die magische Begabung ihrer Mutter geerbt haben könnte. Und auch die Talente einer Waldläuferin oder Clansfrau waren nicht die Asherels, sehr zu ihres Vaters Gram. Die Liebe zum Tanz war so ziemlich das Einzige, was das quirlige Mädchen von Gleichaltrigen unterschied. Wenn andere Mädchen fleißig und gelehrsam waren, war Asherel hibbelig und unruhig und wartete sehnsüchtig auf den Moment, an dem die Unterweisungen beendet waren und sie endlich wieder tanzen konnte. Auch sonst mangelte es dem Mädchen mit den wilden dunklen Locken und tiefbraunen Augen nicht an Temperament und Energie; das lauteste und fröhlichste Kind in einer Schar war in der Regel Asherel.

Hätte Asherel die Gelegenheit gehabt, so hätte sie irgendwann bestimmt die Nische im Clan gefunden, in der sie sich wohl fühlte und der sie sich verschreiben wollte oder den Mann, mit dem sie ihr Leben verbringen könnte, aber ihr Leben sollte eine andere Wendung nehmen. Als Asherel gerade zwölf geworden war, entschieden ihre Eltern sie mit zu nehmen auf eine Reise zu Katakomben der Verborgenen. Zusammen mit anderen Mitgliedern des Clans sollte der Weg durch den Wald der Lichter führen, aber ein überraschender Zusammenstoß mit den patrianischen Amazonen beendete Asherels Reise. Oder vielleicht war dies auch erst der Anfang? Von dem Gefecht ist ihr nur noch der blanke Hass der Patrianerinnen in Erinnerung geblieben und die Grausamkeit, mit der sie die Raben meuchelten. Von ihrer Mutter in einem der vielen hohlen Bäume versteckt, überstand Asherel das Gemetzel physisch unverletzt. Auch wurde sie nicht nach Patria verschleppt, wie die wenigen Unglückseeligen, die den Überfall überlebten. Man muss sich mit den Wäldern um Patria nicht sonderlich gut auskennen um zu wissen, dass ein zwölfjähriges, verängstigtes Mädchen dort ganz alleine nicht überleben kann. Umso wundersamer ist die Geschichte ihrer Rettung.

Asherel schlug sich in der Dämmerung durch das Unterholz des Waldes, da sah sie ein Irrlicht, wie es ausgelassen wenige Fuß weit vor ihr im Halbdunkel tanzte. Musik klang an ihr Ohr, Melodien die sie so nie gehört hatte, und das Mädchen wusste, dass es gerettet war. Es folgte dem Licht (niemals würde sie erfahren, dass es eine Papilia war, die ihr den Weg wies, obwohl sie es oftmals vermuten würde) und fand schließlich ein Gauklerlager. Die Gruppe nahm sie großzügig auf, versorgte sie mit etwas Brot und Käse und einem sicheren Schlafplatz bei einer Frau namens Glessandra. Die Gaukler waren auf den Weg zum Clan der Luchse, wo sie bereits erwartet wurden, aber man bot Asherel an, sie danach zu ihrem eigenen Clan zurück zu bringen. Zu diesem Zeitpunkt war es aber bereits um das kleine Mädchen geschehen, denn Glessandra war nicht nur schön sondern auch eine Tänzerin, genau so eine, wie es das Mädchen vom Clan der Raben immer sein wollte. Da sie nun ganz alleine auf der Welt war, bat sie darum bei den Gauklern bleiben zu dürfen. Und auch Glessandra hatte das quirlige Kind bereits in ihr Herz geschlossen und zeigte sich entsprechend empört, als man dem Gesuch ihrer „Tochter“ nicht nachkommen wollte. Ihre wilden Drohungen zeigten Wirkung und man stimmte überein, „Mutter und Tochter“ nicht zu trennen, vorausgesetzt, Asherel würde sich an die Regeln der Gauklertruppe halten. Es waren eigenartige Regeln, die Asherel unter ihnen lernte, so anders als die der Raben. Der Kern der Regeln wie Glessandra sie dem Mädchen lehrte waren 10 eherne Grundsätze, denen Asherel auch heute noch treu ist.

Unter Glessandras Führung lernte Asherel die Kunst des Tanzes und der Verführung, die Gesetze der Streuner, aber auch das Handwerk einer schwarzen Amme. Sie erinnert sich oft und gerne an ihre wahren Eltern, aber Glessandra ist für sie ebenso ihre Mutter wie es die Frau war, die Asherel das Leben geschenkt hat. Schließlich aber beschloss Glessandra, sich in Patria zur Ruhe zu setzen und dort ihr Wissen weiter zu geben, während es Asherel in das neuformierte Heerlager zog nachdem sie die Bekanntschaft des Streunerprinzen und seiner Schwester gemacht hatte. Die Ereignisse die folgten haben Asherel zwar ihren geliebten Wohnwagen und ihre zwei getreuen Gorsaks gekostet, aber nicht das Leben. Tatsächlich hat der verlorene Krieg bei Asherel vor allem eines bewirkt: es hat die Flammen der Lebensfreude, die sie vorher schon empfand, noch weiter geschürt.
Besonderheit:
Schwarze Amme

Kontaktdaten Asherel

Benutzer-Statistik

Registriert:
Freitag 8. März 2013, 20:30
Letzte Anmeldung:
Mittwoch 4. Dezember 2013, 13:50
Beiträge insgesamt:
36 | Beiträge des Benutzers suchen
(2.93% aller Beiträge / 0.02 Beiträge pro Tag)
Am meisten aktiv in Forum:
Gilde der Streuner
(20 Beiträge / 55.56% der Beiträge des Benutzers)
Am meisten aktiv in Thema:
Das Wirtshaus, Stadt der Streuner - Ebene 2
(12 Beiträge / 33.33% der Beiträge des Benutzers)

Signatur

Whoever said happines comes with sunshine, has never danced in the rain!
cron