Profil von Lîm Clayer

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Benutzername:
Lîm Clayer
Gruppen:
Orden:
Ohadu
Zugehörigkeit:
Ohadu
Besonderer Rang:
Führer Zûls Streitkräfte
Wohnort des Charakters:
Burg der Finsternis
Skillpunkte:
7
Waffen:
Schlagendolch (kein Skill)
Rüstungen:
Wanderkleindung und festest Schuhwerk
Fähigkeiten:
Nebel: 1
Verwundung: 2
Täuschung: 1

Meditation: 1
Furcht/Ehrfurcht: 1
Reinheit fühlen: 1
Beschreibung deines Charakters:
Lîms Erscheinungsbild ist geprägt von einer kalten und abweisenden Aura, die er schon zu Zeiten seines menschlichen Daseins hatte. Der mit 7 Fuß und 3 Nim doch recht kleine Mann war trotz seiner geringen Größe eher ein Mensch den man meiden würde. Seine Augen waren kalt und freudlos, seine Mimik wirkten wie eingefroren. In ihrer jetzigen weißen und gefühlslosen Form wurde dieser Eindruck nur stärker. Nachdem die Metamorphose in einen Ohadu hat seinen Körper, äußerlich, nur wenig veränderte und es wandelte sich hauptsächlich die Form seiner Kleidungswahl. War zuvor noch der Krieger, der er war, unverkennbar, war nun nur die Statur, das was an ihm an einen Krieger erinnerte. Die stabilen Reisestiefel und die Reisekleidung ließen an einen Fahrenden Kaufmann erinnern, wenn da nicht sein alter Speer gewesen wäre. Die einst bronzene Waffe, ähnelte nun mehr dem Totem eines okkultistischen Nekromantenordens. Der skelettierte Totenkopf einer Frau steckte kurz unterhalb der Spitze, die aus der Schädeldecke heraus ragte, fest verbunden mit der Waffe. An einen Lederriemen wiederum fand man einen zweiten, jedoch wesendlich kleineren, Schädel eines Kindes. Wenn der Speer um die eigene Achse gedreht wurde und dabei die Rotationsrichtung immer wieder gewechselt wurde erzeugte dies sogar einen Trommel ähnlichen Laut mit beunruhigendem Nachhall.

Seine früheren Stärken und Schwächen verfielen zusammen mit dem letzten Rest Menschlichkeit in ihm. Mittlerweile waren für ihn seine Eltern, die so grausam ums Leben gekommen sind, nicht mehr und nicht weniger als jämmerlich, schwache Erzeuger seiner Existenz und die Tatsache, das sie Starben, nichts anderes als eine geistige Notiz in einem gewissens- und emotionslosen Buch der Erinnerungen. All sein Hass, all seine Schmerzen und Pein, die er die ganzen Jahre mit sich getragen hatte und die ihn angetrieben haben, waren plötzlich verschwunden und all dies hatte er Zûl zu verdanken. Der Keim des Fanatismus füllte bald die entstandene Leere und erschuf eine neue Kraftquelle für den Ehemaligen Verborgenen. Perfektion war nun sein Ziel, Perfektion für Zûl. Er würde nun alles tun um dies zu erreichen und durch das Blut der Feinde seines Herren waten und mit schlimmster Grausamkeit alles Vernichten was nicht im Wohlgefallen seines gottgleichen Meisters lag, um sich seine Gunst zu sichern.
Geschichte deines Charakters::
Jüngste Ereignisse:

Es gab kaum ein anderen Ohadu, der mehr von dem entstandenen Machtvakuum in den eigenen Reihen durch das Verschwinden von Rogon und den Scheitern Arkays den Erstgeborenen zu finden profitiert hatte. In den Anfängen des Krieges, als die Ohadus feststellen mussten, dass sie mit massiven Angriffen die Reihen der Kriegern der Göttin, Hexen und anderen nicht durchdringen konnten, entwickelte Lîm einen gerissenen Plan und präsentierte ihn Zûl. Sie zogen die Reihen der Menschen auseinander und Machten sie verwundbar, um anschließend wieder hart zu zu schlagen. Seinen Meister zu überzeugen war dabei noch das Gefährlichste gewesen. Die schlechte Laune des großen dunklen Zauberers war nicht berechenbar. Aber Lîm hatte Glück, Zûl, hörte ihn an und stellte ihn gut 20 Namenlose und zwei Ohadus, die mit ihm seinen Plan ‘probieren’ sollte. Seine Begleiter hatten erst vor kurzen den Schlangendolch geküsst.

Ob diese geringe Truppe, war es offensichtlich ein versucht den lästigen Emporkömmling los zu werden. Der ehemalige Verborgene durfte nicht scheitern und er tat es nicht. Schnell zeigte sich der Erfolg seines Plans, auch wenn seine beiden Begleiter dies Nicht überlebten war selbst Zûl beeindruckt und steigerte Lîms Mittel. Mit diesen besseren Vorrausetzungen spielt der Ohadu sein ganzes taktisches und strategisches Geschick aus, zerriss die menschlichen Reihen so das sie wehrlos gegen den darauffolgenden Massiven Schlag waren. Wie er vorrausgesehen hatte flüchteten die Menschen in ihr Lager und versuchten sich zu verschanzen. Doch diese Gelegenheit lies ihnen der neue Führer Zûls Streitkräfte nicht.

Sowohl der Angriff auf den Maryenhain als auch auf Patria leitete er persönlich. Es gab keine Gnade und die Menschen starben so schnell, wie es Lîm wollte. Ihre Leichen und zerschmetterten Körper wurden verteilt. Die Bewacher der Städte entkleidet an den Stadtmauern aufgehangen, manche noch lebend, bei denen der Ohadu dann genüsslich beobachtet wie sie Ihr Leben am Strang aushauchten.

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Vor dem Krieg:

„Wenn du nichts mehr zum Halten hast, halte dich am Leben, es ist das Einzige was dir bleibt, wenn alles andere dich verlässt.“ Dieses Sprichwort ist das Einzige, was Lîm noch nach den vielen Jahren innerlicher Einsamkeit von seinen Erinnerungen an seine Eltern geblieben ist. Vieles hat er vergessen oder verdrängt. Einzelt flammt die Erinnerung dennoch in ihm auf, wie ein kleines Streichholz in einer kalten Winternacht. Doch wenn die eine Erinnerung in ihm immer wieder auf flammt, dann spürt er nicht wie sonst, die wohlige Wärme sondern eiskalten Schmerz, Verzweiflung und unfassbare Wut. Es ist die Erinnerung an den Tot seiner Eltern und den Anfang seines Leidenswegs.

Lîm wurde unsanft aus dem Schlaf gerissen, es war sein Vater der mitten in der Nacht wild an ihm rüttelte. Es war bis auf das Licht der kleinen Laterne, die er ihn der Hand hielt, stockdunkel. Seine Eltern waren in heller Aufregung, was er daran merkte, dass sein Vater schwitze, mitten im Winter, seine Mutter hörte er nur wie sie durch das Haus rannte und wild irgend welche Dinge griff, fallen ließ , wieder aufsammelte und verstaute. Sein Vater flüstere ihm zu er solle sich schnell anziehen. Der Kleine, der gerade erst 5 geworden war, versuchte der Anweisung seines Vaters so gut es ging zu folgen, doch kann man sich denken, dass dies um diese Zeit nicht besonders einfach war und dazu noch im Halbschlaf. Sie verließen das Haus und mehrere Wochen schienen sie auf der Flucht zu sein, ohne das Lîm auch nur das Geringste wusste wieso und vor wem. Dennoch ertrug er, mehr als jedes andere Kind in seinem Alter es wohl ertragen hätte, diese Tortur, sich zu verstecken, weiter zu flüchten und wieder sich zu verstecken. Eines Tages allerdings, als er mit seinen Eltern ein Gebirge mit Müh und Not überquert hatte, unterbrach diese Kette für immer. Sie waren in einen Wald vorgedrungen, wo sich seine Eltern nicht auskannten, er merkte es daran, dass sie sich die ganze Zeit über den Weg stritten. Es konnte ja nicht gut gehen, wenn man sich lautstark in einem fremden Gebiet stritt. Denn nur wenige Stunden nachdem sie in diesen Wald eingetreten waren griff man sie an. Ohne Vorwarnung und nur von Frauen. Seine Frau und sein Kind schützen wollend, stellte sich Lîms Vater den Angreifern entgegen und wurde doch schon nach kurzem Kampf von einem Speer durchbohrt. Lîm sah zwar nichts davon, doch waren die Entsetzensschreie seiner Mutter und das Blut, was auf die Kleidung seiner Mutter spritze, mehr als genug um zu verstehen was passiert war. Lange konnte er nicht darüber nachdenken, denn als er an seiner Mutter vorbei schauen wollte war es auch schon geschehen, ein Speer oder eine Lanze durchstieß seine Mutter mit solch einer Wucht, dass diese auch in seine Schulter eindrang. Von dieser Wucht nach hinten geschleudert, prallte Lîm gegen einen Baum und verlor sein Bewusstsein.

Stunden später wachte er wieder auf. Seine Schulter schmerzte und seine Augen waren trübe. Er spürte wie Blut aus seiner Schulter quoll. Als sein Blick wieder klarer wurde erkannte er, dass er von der Leiche seiner Mutter begraben worden war und von oben bis unten mit Blut verschmiert. Mit viel Kraftaufwand schaffte er es unter ihr hervor zur kriechen. Immer noch benommen und panisch vor Angst rannte der Junge in den Wald, immer und immer weiter. Nur weg!

Er lief und lief, er wusste nicht wie lang, halb blind und getrieben von Schmerz kam er auf eine Lichtung. Das Letzte an das er sich erinnert konnte, war das Gesicht einer weiblichen Kriegerin, bevor er zusammen brach und wieder das Bewusstsein verlor, in dem Glauben nun endgültig zu sterben. Doch es kam anders und so landete er bei den Verborgenen. Er lebte sich ein, machte sich nützlich und half so gut er konnte. Seine Wunden heilten, einige schlossen sich und ergaben Narben, doch bei manchen Wunden braucht es mehr als die Heilkunst von weisen Männern und Frauen, denn diese liegen tiefer und schmerzen mehr als jede körperliche Wunde.

Lîms weiterer Lebens- und Leidensweg blieb im Verborgenen, denn er weigerte sich seine Gefühle preiszugeben. Er kapselte sich ab und jede seiner Empfindungen teilte er nur noch mit seiner selbst erschaffenen Einsamkeit. Den Schmerz über den Verlust seiner Eltern hatte er verdrängt. Doch genau dieser Schmerz fraß sich immer stärke in seinen Geist. Wie viel von dem lebensfrohen kleinen Jungen übrig war, als er der Garde der Verborgenen beitrat, konnte niemand sagen. Denn auch äußerlich hatte er sich stark geändert, sein einst freundliches, weiches Gesicht war nur noch ein wie aus Stein gemeißelter Felsklotz, hart und kantig, der keine Emotion offenbarte. Seine tiefgründigen blauen Augen, strahlten schon lange nicht mehr und wirken eher wie ein Eismeer als wie der Spiegel einer Seele.

Im Laufe der Zeit ändert sich so manches und die die sich nicht den von der Zeit bestimmten Wandel anpassen wollen werden irgendwann untergehen. So war es auch bei Lîm. Bis vor geraumer Zeit war der junge Krieger noch Mitglied der Verborgenen Garde, doch geschahen Veränderungen die er nicht ertragen konnte und so wurde er Heimatlos. Während einer Mission verschwand er ohne etwas zu sagen im Nebel und lies sein altes Leben hinter sich. Wie ein einsamer Wolf, der den neuen Wind in seinem Rudel nicht akzeptieren konnte, konnte er nicht billigen, dass nun Frieden zwischen den Amazonen und den Verborgenen herrschte und nun sie sogar Verbündete waren. Für ihn wäre es niemals möglich gewesen seinen inneren Frieden mit dem Patrianerinnern zu schließen, schließlich starben seine Eltern durch die Hand der Amazonen.

Kontaktdaten Lîm Clayer

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