Profil von Taira

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Profi
Benutzername:
Taira
Gruppen:
Orden:
KriegerIn
Zugehörigkeit:
Verborgenen
Wohnort des Charakters:
Aurorae
Skillpunkte:
7
Waffen:
einfacher Dolch 1 SP
Kurzschwert -> Langschwert aus Stahl 2 SP
einfacher Faustkampf 1 SP
Rüstungen:
schwere Lederrüstung 1 SP
Fähigkeiten:
Kondition 1 SP
doppelte Klinge 1 SP
Beschreibung deines Charakters:
Heute:
Nett und harmlos erscheint sie auf den ersten Blick. Mit einem verlorenen Ausdruck in den Augen, der davon zeugt, was sie alles erlebt hat.

Launenhaftigkeit ist jedoch noch die beste Eigenschaft, die man der ehemaligen Vorzeigekriegerin heute zuschreiben kann. Sie hat in ihrem jungen Leben schon viel gesehen und erlebt und das hat sie extrem verändert. Ihrer Ideale beraubt legt sie keinen Wert mehr auf Diplomatie, gepflegte Umgangsformen oder ausufernde Gespräche außer vielleicht mit sich selbst. Den meisten Menschen, denen sie begegnet erscheint sie nach genauerer Betrachtung seltsam verwirrt, vielleicht sogar ein bisschen verrückt, mit ihren ständig wechselnden Stimmungen und ihren Selbstgesprächen.

Oft starrt sie dich einfach so lange wortlos an, bis du das Weite suchst. Sie sieht manchmal durch dich hindurch, manchmal scheint sie direkt in die Tiefe deiner Seele zu blicken und darin die dunkelsten Abgründe zu entdecken. Oder aber sie greift dich an, einfach nur, weil du ihr im Weg stehst. Kurzum auf den zweiten Blick ist sie irgendwie beängstigend unberechenbar in ihrem Verhalten.

Sie verfügt über einen messerscharfen Verstand und eine ebensolch scharfe Zunge, die sie das ein oder andere Mal in Schwierigkeiten bringt. Fast scheint es so, als wäre sie auf der Suche nach Ärger oder gar dem Tod. Neuerdings hat sie auch keine Skrupel mehr, ihr Leben über das anderer zu stellen. Denn was hat ihr all ihre Ehrenhaftigkeit schon eingebracht außer Verlust und Schmerz?
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Vor dem Krieg:

Taira ist eine mittelgroße junge Frau mit roten Haaren und grünen Augen. Körperlich ist sie durch viel Training in sehr guter Verfassung. Oft ist sie in sich gekehrt und nachdenklich, hat aber einen leicht entflammbaren Zorn, mit dem sie sich das Leben manchmal unnötig schwer macht. Sie schließt nicht schnell Freundschaften, ist aber hilfsbereit und hat immer ein Ohr für die Sorgen und Nöte anderer.

Im Verlauf ihrer Ausbildung wurde sie ruhiger und offener gegenüber anderen. Taira ist in ihrem Charakter gefestigt und gereift. So hat sie ihre Zornausbrüche nun deutlich besser unter Kontrolle. Diese richten sich nur noch äußerst selten gegen ihre Mitmenschen, dafür aber kämpft sie mit viel Inbrunst gegen die Kreaturen Zûls. Sie zweifelt nicht mehr ganz so häufig an sich selbst außer, wenn sie von Dalia oder Symphonie viel Verantwortung übertragen bekommt.
Geschichte deines Charakters::
Heute:
Aufrechte, stolze Kriegerin, das war einmal.
Taira erinnert sich nicht mehr an Vieles aus ihrem früheren Leben. Sie hat beschlossen, dass Vergessen der einzige Weg ist, um nicht verrückt zu werden oder nachträglich dem Schlachtenwahnsinn zu verfallen. (Sie ist sich allerdings nicht sicher, ob es dafür nicht bereits zu spät ist). Sie will gar nicht mehr wissen, wer sie einmal war oder was sie einmal für Ideale vertreten hat. Sie lebt, hat überlebt. Das ist alles, was zählt. Zumindest versucht sie sich das vorzumachen.

Sie wird ihren Enkeln niemals Geschichten darüber erzählen, dass sie dabei war, damals am Nigrantis. Denn diese Schrecken, die sie dort erlebt hat, hat sie tief in sich verschlossen. Sie weiß, dass das Gemetzel (wie sie es für sich nennt) kein Stoff für Heldensagen ist. Und das nicht nur, weil sie nicht gegen Zûl und seine Schergen gewinnen konnten.

Nein, sie hat erfahren, was Krieg wirklich bedeutet. Sie hat schmutzige Kämpfe gefochten, harte Entscheidungen getroffen und so viel Leid und Tod gesehen, dass sie nicht länger so tun kann, als hätte sie für eine gute und gerechte Sache gekämpft. Sie weiß schon lange, dass es Gut und Böse auf der Welt nicht mehr gibt, vielleicht nie gegeben hat. Denn was ist schon gut daran, Leben zu vernichten? Selbst wenn es das 'Leben' eines Namenlosen oder Ohadus ist. Wer hat behauptet, dass dieses Leben nicht weniger lebenswert wäre? Die Göttin? Die hat die Menschen doch schon lange verlassen, im Stich gelassen. Geblieben ist nur Zûl mit seinen Kreaturen.

Taira scheut sich dennoch nicht davor zu töten, was sich ihr in den Weg stellt. Dabei macht sie keinen Unterschied mehr, ob es sich nun um ein Tier, einen Diener Zûls oder einen Menschen handelt. Manchmal gibt es Tage, da hält sie ihr Leben nicht mehr aus. Dann ist sie nicht nur übellaunig, sondern geradezu auf der Suche nach Streit oder einem Kampf. Es scheint wie eine Sucht für sie geworden zu sein, das Kämpfen. Welchen anderen Lebenszweck hätte sie auch sonst haben sollen? Geformt durch ihre Geburt, gestählt unter Dalia und durch den Krieg zu eine blutbesudelten Klinge geworden, die immer noch nach mehr zu lechzen scheint, ist sie seit der Schlacht am Nigrantis auf der Suche nach einer dauerhaften Bleibe.
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Vor dem Krieg:
Taira ist Tochter einer Amazone, die eine Liebesbeziehung mit einem Mann hatte. Ihre Mutter verließ sie jedoch bereits als kleines Kind, um zu ihrem Orden zurückzukehren, bei dem man nichts von ihrem Verrat wusste und so gelangte Taira schließlich in die Obhut der Verborgenen. Taira grollte ihrer Mutter sehr lange dafür, dass sie sie einfach im Stich ließ. Ihren Vater hat sie nie kennengelernt, weil er bereits vor ihrer Geburt im Kampf fiel.

Ihr großer Drang sich zu beweisen sorgte dafür, dass sie sich freiwillig dazu meldete mit Gana zur bösen Hexe Bragona aufzubrechen. Auf der Reise schloß sie Freundschaft mit der Papilia Niniel, die es wie kein Mensch vermochte Taira ein Lächeln zu entlocken.

Als sie verrichteter Dinge in die Katakomben zurückkehrten, starb Gana vor ihren Augen durch die Hand einer Frau und das Mädchen Soraya starb kurz darauf vor Kummer. Taira machte sich Vorwürfe, weil sie das Leben der beiden nicht beschützen konnte und hat sich geschworen, das ihr so etwas nie wieder geschieht.

Aus diesem Grunde meldete sie sich zu einer Reise zu der Pyramide Regus, wo es galt Zûl auszukundschaften.

Auf der Reise, lernte sie Belgron kennen, den Clanführer der Katzen. Sie konnte ihn nicht ausstehen bis...ja... bis sie sich in ihn verliebte. Doch das war das einzig Positive an dieser Reise.

Sie gerieten in der Versunkenen Stadt in einen Hinterhalt und sie selbst sah sich einem alten Bekannten gegenüber. Lucian, zu dem sie einst als sie noch ein Kind war, aufgesehen hatte. Doch nun stand er auf der anderen Seite, als einer der Entweihten.

Taira konnte diesen Umstand nur schwer verdauen auch wenn sie ihm ihr Leben verdankt. Anstatt sie zu töten, ließ er sie ziehen, mit der Warnung, sollten sie sich noch einmal begegnen, würde er sie zu einer Entweihten machen.

Schwer verletzt gelang ihr die Flucht gemeinsam mit Clare mitten durch eine Horde Namenloser. Doch in der Wüste, war sie mit ihren Kräften am Ende und wäre Belgron nicht gekommen um sie und Clare zu suchen, so hätte sie dort ihr Leben ausgehaucht.

Geschwächt durch viele Wunden und dem Dolchstoß des Ohadus, der ihre Schulter zu einem leblosen Stück Fleisch hatte werden lassen, musste nach Patria reisen, die ihr so verhasste Stadt, um dort Heilung zu finden. Nur Clare und Jira standen ihr dabei zur Seite.

Nach ihrer Genesung marschierte sie mit dem ersten Trupp ins Heerlager. Sie hat es sich zum Ziel gemacht, Zûl und seine Schergen zu bekämpfen, auch wenn es ihr das eigene Leben kostet.

Dort angekommen nahm sie an einem Training für Amazonen und Kriegerin teil, wo sie auf ihre Mutter traf. Diese rettete ihr das Leben und ließ dafür ihr eigenes. Dies hat in Taira wieder die noch nicht verheilten seelischen Wunden der letzten Zeit aufgerissen, ihr aber auch mehr Verständnis für die Patrianerinnen und ihre Mutter im Besonderen gelehrt.

Die Frage nach ihrer Herkunft wird nun immer dringlicher in ihr und wäre da nicht ein neuer Auftrag von Symphonie, der Taira mit anderen zum Bärenclan führen soll, so hätte sie alles daran gesetzt mehr über ihre Eltern zu erfahren und über die Gründe, die ihre Mutter dazu bewogen hatte, sie im Stich zu lassen. Doch dies muss warten, bis das Untier, das den Bärenclan bedroht, vernichtet ist.

Kontaktdaten Taira

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