Profil von Ahavan n'a Riu

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Benutzername:
Ahavan n'a Riu
Gruppen:
Orden:
Streuner
Zugehörigkeit:
Freier Orden
Wohnort des Charakters:
Streunergilde
Skillpunkte:
5
Waffen:
Mondklaue: 1 SP
Rüstungen:
Lederrüstung: 0 SP
Fähigkeiten:
Kampf 1 SP
Schleichen

Alchemie 1 SP
Giftkunde 1 SP
Giftmischen 1 SP

Tränke: Balkenblitz (Abführmittel)
Beschreibung deines Charakters:
Ahavan n'a Riu ist ein ruhiger Mann, zumindest an der Oberfläche. In ihm jedoch brodelt ein boshafter Zorn vor allem auf die Frauen Patrias, was mit seiner eigenen Vergangenheit zusammenhängt. Doch er vermag dies gut zu verbergen und gibt sich beruflich stets freundlich und verschmitzt, privat auch oft sehr sarkastisch. Es ist schwer zu sagen, was eine Maske ist und was sein wahres Wesen. Manchmal weiß er es wohl selbst nicht.

Er kann sogar charmant sein. Besonders zierliche Frauen haben es ihm angetan, die nicht so herrisch sind, wie die meisten Patrianerinnen. Und sie sind zugleich auch seine einzige wirkliche Schwäche. Doch ist diese Schwäche nicht so groß, dass er die ein oder andere nicht schon einmal übers Ohr gehauen hätte. Das ist eben sein Geschäft.

Er ist ein komplizierter Mann, ein Getriebener, der nur schwer durchschaubar ist. Doch wenn man sein Vertrauen gewonnen hat, etwas, dass sicher nicht leicht ist, so ist er ein treuer Freund, der zu gutmütigem Spott neigt.
Geschichte deines Charakters::
Ahavan wurde im Monat des Lebens im Jahre 986 n. Q. unter dem Namen Mero geboren. Seine Mutter, eine Hexe, die auserwählt worden war, für Patria ein Kind auszutragen, war sehr enttäuscht über den Jungen und gab ihn direkt nach der Geburt zu einer Amme, weil sie ihre Muttermilch nicht an einen Jungen verschwenden wollte.

Er wuchs im Haushalt seiner Mutter auf, wenn auch nur im Sklaventrakt. Als er entwöhnt wurde, kümmerte sich ein Sklave mit Namen Riu um ihn, versorgte ihn mit Essen, erzählte ihm Geschichten und lehrte ihn, was ein zukünftiger patrianischer Sklave wissen muss. Denn das war Meros Schicksal.

Er war ein recht freundlicher und sanfter Junge, der jedoch immer nach der Liebe seiner Mutter lechzte. Mit 6 Jahren bediente er bereits bei Tisch, nur um ihr nahe zu sein. Doch sie hatte die Existenz ihres Sohnes verdrängt, bzw. war es ihr einfach nicht wichtig. Sie war eine patrianische Bürgerin durch und durch und ein Sohn zählte für Patria nicht und damit auch nicht für sie.

So kam es, dass Mero immer trauriger und stiller wurde. Mit 9 Jahren erkannte er schließlich, dass seine Mutter ihn niemals akzeptieren würde und das machte ihn so traurig, dass er seinen Lebensmut verlor. Riu bemühte sich nach Kräften ihn aufzuheitern. Doch es gelang ihm nur noch selten. Einmal veranstaltete Riu für Mero eine Gauklervorführung im Sklaventrakt gemeinsam mit anderen Sklaven. Doch es kam heraus und man peitschte Riu fast zu Tode, weil Meros Mutter dies als Ungehorsam wertete. Es könnte auch daran gelegen haben, dass sie just in dem Moment hereinkam als Riu sie gerade parodierte. Wie viele Hexen verstand sie wenig Spaß.

Mero wurde daraufhin zur Strafe für drei Tage in einen fensterlosen Kellerraum gesperrt, wo seine Mutter das erste Mal an ihm experimentierte. Mit glühenden Eisen untersuchte sie, wo seine Schmerzschwelle lag. Nach drei Tagen Tortur, wurde er wieder in den Sklaventrakt des Hauses entlassen. Doch von Riu fehlte jede Spur. Wie er später erfuhr, hatte seine Mutter ihn in die Goldmiene verkauft.

An dieser Stelle wollen wir nicht näher auf das Martyrium eingehen, was Mero die nächsten 2 Jahre erlitt. Belassen wir es also bei der Bemerkung, dass sie Geschmack daran gefunden hatte, mit ihm zu experimentieren und ihn auch immer wieder dem Hexenorden zur Verfügung stellte. Jeder, der einmal die Folterkammern im Orden gesehen hat, weiß, was dies bedeutet, den anderen wollen wir keine Alpträume bereiten.

Mit 11 Jahren hielt es Mero nicht länger aus. Er wusste, dass auf Flucht der Tod stand. Doch ihm schien selbst dies eine angenehmere Aussicht, als weiterhin als Versuchskaninchen seiner Mutter zu fungieren. Und so hüllte er sich in einen groben Umhang und floh mit nichts mehr, als dem Sklavengewand am Leib. Es war Nacht in Patrias Straßen und er hatte Glück. Als er vor einer amazonischen Wacheinheit floh, zogen ihn wohlwollende Arme in den Schutz eines Hauses. Es war eine ältere Frau, die Verbindungen zur Halbwelt Patrias hatte. Und so kam es, das Mero mit 11 Jahren seinen Sklavennamen ablegte und zu Ahavan n'a Riu wurde, einem kleinen Streunerjungen.

Es sei gesagt, dass das Leben in der Gilde nicht einfach ist. Hier zählt das Recht des Stärkeren und wie viele Freunde und Verbündete man sich verschaffen kann. Und Ahavan war ein Außenseiter. Viele gleichaltrige Kinder nutzten ihn als Prügelknaben. Doch war die Behandlung dennoch besser, als im Haushalt seiner Mutter und die alte Frau, Megara ihr Name, unterrichtete ihn bald in den Fertigkeiten, die ihm auf der Straße das Überleben sichern sollten.

Nach und nach gewann er an Respekt. Er war ein schlauer Bursche und lernte, die Ellbogen zu benutzen und sein unterwürfiges Sklavenverhalten abzulegen. Er fing an, sich gegen die Schläge der anderen Kinder zur Wehr zu setzen und so gewann er Respekt. Er wurde ein wendiger, kleiner Raufer, bis er schließlich Olin auffiel, der ihn unter seine Fittiche nahm. Olin verdiente sein Geld als Auftragsmörder und er erkannte ein Talent dafür in Ahavan. Er nahm den Jungen mit in die verborgenen Gänge die in den Wald führten und lehrte ihn dort im Schutz des Waldes den Umgang mit den Mondklauen. Manchmal blieben sie beide viele Wochen fort von der Gilde und ernährten sich von dem, was der Wald ihnen gab.

Es war eine der friedlichsten Zeiten in Ahavans Leben und er saugte begierig wie ein Schwamm alles auf, was Olin ihn lehrte. Mit 16 dann, begann er die Giftkunde zu erlernen und übertraf Olin schließlich sogar darin. Tatsächlich zeigt sich bis heute, dass sein Talentfür das Besorgen von Giftzutaten weitaus größer ist, als sein Kampfgeschick. Und so übernahm er bereits mit 20 diesen Zweig von seinem Lehrmeister Olin, nachdem dieser dafür gesorgt hatte, dass seine Kontakte auch Ahavan vertrauten.

Vor dem Krieg verdiente er sich sein Gold mit der Beschaffung verbotener Zutaten und Tränke und scheute auch nicht davor zurück den ein oder anderen Auftragsmord zu begehen. Nun kämpft er, wie alle anderen auch einfach nur noch darum zu überleben.

Kontaktdaten Ahavan n'a Riu

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