Die Steppe der Verzweiflung

Der Name dieser Steppe lässt zunächst auf etwas Böses oder Grausames hindeuten. Aber in Wirklichkeit ist diese Steppe sehr einladend gegenüber Wanderern oder Wild, denn die die Steppe hat geradezu einen Überfluss an Nahrung zu bieten. Der Name dieser Steppe kommt aus längst vergangenen Tagen in dem der Priester König Cusant der I seinen Selbstmord verübte. Warum er diese Tat beging und warum gerade hier ist bis heute nicht geklärt. Nur das er es laut seines Abschiedbriefes aus Verzweiflung tat und was ihn dazu trieb, wurde nicht niedergeschrieben.

1. Hort des Lichts (Gedenkstätte)

Hier wurde der Lichtmagier Sorius geboren, damals befand sich an dieser Stelle eine lebendige kleine Stadt, die den Süden mit Lebensmitteln versorgte. Große Karawanen kam und gingen. Heute ist es nicht mehr als ein staubiger Ort mit einer Geisterstadt. Hier und da sieht man noch Jäger, die in den Ruinen ein Lager aufschlagen.

2. Pilgerstätten

Von Norden bis tief in den Süden hinein, findet man überall kleine Kapellen, die für die Menschen immer wieder Anlaufstellen waren, um den Lichtmagier zu huldigen und seiner großen Tat zu gedenken.

3. Wüstenstadt Dionras

Ganz im Süden befindet sich die Wüstenstadt Dionras, obwohl Stadt hoffnungslos übertrieben ist. Vor 500 Jahren war es eine Stadt doch nun ist nicht mehr als ein Dorf. Und selbst die wenigen Menschen, die dort ausharrten, wurden nun von den Armeen von Namenlosen dahin geschlachtet. Nun liegt sie wie eine Geisterstadt in der Grassteppe.

4. Cusanttal

Das Tal wurde zu Ehren Königs Cusant I so genannt, hier nahm er sich das Leben.

5. Heilige Steine

Fünf große Steine ragen hier in den Himmel auf. Sie werden die Heiligen Steine genannt, da sie die Göttin persönlich dort aufgestellt haben soll. Ein Stein steht für das fruchtbare Land, der andere für genügend Regen und der dritte für regen Handel. Lange Zeit pilgerten die Menschen zu den Steinen, um in trockenen Zeiten für Regen zu beten oder in erntelosen Jahren für einen reicheren Ertrag. Doch seit über 100 Jahren muss die Göttin die Steine vergessen haben.

6. Ruinen von Buragul

Steinreste zeugen noch von der Vergangenheit des Ortes. Hier befand sich vor 1300 Jahren ein großes Händlerlager, dass sich Buragul nannte. Im Zentrum hatte sich ein riesiger Tauschmarkt befunden, auf dem man alles nur Erdenkliche erstehen konnte.

 
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