Flora & Fauna in der Wüste Silencia

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Silencia, der Inbegriff des Todes. Kein Landstrich ist so unwirtschaftlich und lebensfeindlich. Einige wenige Tierarten haben sich den extremen Lebensbedingnungen angepasst. Kein Mensch würde die Wüste freiwillig betreten. Berichte über wertvolle Schätze, die sich im Sand verbergen, trieb immer wieder Abenteurer in die Wüste, doch kaum einer überlebte die Suche danach.
Über die Pyramide Regus ist wenig bekannt, sie muss noch vor der Regierungszeit von Auror erbaut worden sein. Das Tor scheint durch Magie geschützt und kein Mensch hat sie je betreten.

1. Steingrab

König Cusant I ist hier begraben worden, nachdem er sich in der Steppe der Verzeiflung das Leben nahm. Man errichtete ein Steingrab, dass der extremen Hitze stand halten sollte.

2. Pyramide Regus

Die Pyramide wurde von Zûl erbaut. Das Tor scheint durch Magie geschützt und kein Mensch hat sie je betreten.
Beschreibung:
8 schwarze dunkle Säulen zieren ihr Inneres, welches nur einen Raum aufweist, so dick wie 10 Menschen zusammen. Auf dem Boden findet man seltsame Linien eingraviert, die im Mittelpunkt der Pyramide zu enden scheinen. 3 rote Säulen stehen im Zentrum um einen riesigen Altar, auf einem Sockel eingelassen. Auf diesem Altar findet man nur eine Mulde auch aus rötlichem Gestein.

3. Tempelanlage Harfilion

Die Tempelanlage Harfilion erstreckt sich über ein Terrain von 500 x 500 Fuß und besteht aus mehreren kleiner Tempelbauten. Der Sand der Wüste hat die die Steine schon abgeschliffen und die Figuren sind kaum noch zu erkennen.

4. Ehemalige Oase

Die Oase hieß früher Agada und wunderschöne Gärten waren angelegt. Heute ist der Brunnen vertrocknet und die Menschen sind geflohen. Einzelne Steinhäuser und vertrocknete Bäume erinnert noch an die Vergangenheit .


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Der Drasaurus

Der Drasaurus geht noch aus den Urzeiten der Geschichte hervor, einer Zeit als es noch Saurier gab und auch noch eine stattliche Anzahl von Drachen. Er muß aus einer Kreuzung zwischen einem Saurier und einem Drachen entstanden sein und die Brut die aus dem Gelege schlüpfte hat sich seitdem durch ständige Inzucht immer weiter degeneriert. Während der Evolution hat sich die Fähigkeit zum Feuer spucken zurück entwickelt was fatale Folgen hatte, die Gase die sonst verbrannt wurden entwichen nun mit jedem Atemzug und erzeugten dadurch einen bestialischen Gestank.
Diese Gase, die im Magen als Flüssigkeit in großer Menge lagern sind auch der Grund warum der Drasaurus in Silenca zu Hause ist, er benötigt große Mengen Sand zum Fressen, da das flüßige Gas sonst die Magenwände angreifen und den Drasaurus töten würde.
Der Drasaurus ist eigentlich harmlos aber durch sein erschreckendes Äußeres und vor allem durch seinen furchtbaren Gestank konnte er jeden und alles in die Flucht schlagen.
Es ist ungewiß ob es noch einen lebenden Drasaurus gibt, seit vielen Generationen wurde keiner mehr gesehen und der Name ist schon lange in Vergessenheit geraten.
Schaden +80

Der Wüstenlöwe

Der Wüstenlöwe ist mit einer der größten Tiere in Aurorae, kann er durchaus eine Kopfhöhe bis zur Schulter eines Menschen erlangen. Seine Pranken sind mächtig, damit er nicht im heißen Wüstensand versinkt und mit scharfen Krallen besetzt. Seinen Namen erhielt er nach seinem weitläufigen Jagdrevier der Wüste. Durch das knappe Angebot an Beute erstrecken sich seine einzelnen Territorien weit hinaus, welche sie gegen ihre eigenen Artgenossen verbittert verteidigen. Deshalb sind sie auch bis auf die Paarungszeit nur einzeln anzutreffen. Sie jagen alles, was aus Fleisch besteht ohne Ausnahme.
Schaden +70

Kerronameise

Die Kerronameise ist ein giftiges Insekt und für kleine Tiere sehr gefährlich. Bei einem Menschen reichen 60 Bisse und er ist zunächst gelähmt und verendet dann in Minuten. Da die Kerrons auch größere Beute schlagen, bleibt genügend Fleisch für das Peksul übrig. Das Peksul brauchen sie dringend für die Fortbewegung. Das Peksul bringt sie in die Nähe von Beute und dann schwärmen die Ameisen blitzartig aus und greifen an.
Dieser gutorganisierter Staat besteht meist aus hundert bis zweihundert Ameisen, je nach Größe der Echse. Die Aufgaben sind streng verteilt und wird angeführt von der Könnigin, die für den Nachwuchs sorgt.
Schaden +40 (auf den ganzen Staat bezogen pro Angriff)

Das Peksul

Das Peksul könnte man vergleichen mit einer größeren Echse, welche auf dem Rücken und dem Bauch einen großen Panzerschild trägt. Es lebt in Symbiose mit der Kerronameise, die ihr Nest unter dieses riesigen Schild der Echse baut. Das Peksul trägt sie also mit sich herum und die Ameise versorgt das große Tier mit Nahrung. Es ist sehr träge und bewegt sich auch langsam, so dass es allein kaum Chancen hätte Beute zu schlagen. Das Peksul erreicht ausgewachsen eine Länge von bis zu 4 Fuß (1m) und ein Alter von 70 Jahren. Sein Fleisch zählt als Delikatesse unter den Menschen, aber durch die gefährlichen kleinen Ameisen fast unmöglich zu erlegen. Darum wird es auf dem Markt hoch gehandelt.

Kaschkhaakäfer

Dieser Käfer kann eine Größe von bis zu 3 Fuß (etwa 74 cm) erlangen. Er trägt einen harten Chitinpanzer auf dem Rücken, mit einer sandbraun Färbung. Am Kopf befinden sich zwei lange schaufelähnliche Zangen, die er zum Einbuddeln in den Sand verwendet. Die Zangen sind unabhängig voneinander bewegbar. Der Kaschkhaakäfer hat er sich den rauhen Bedingen in der Wüste optimal angepasst. Für viele fleischfressende Tiere steht der Käfer auf dem Speiseplan. Seine Flügel verkümmerten mit der Zeit gänzlich.
Der Kaschkhaakäfer gräbt sich tief in den Sand ein und baut eine Höhle für sein Weibchen, welches er nach der erfolgreichen Begattung verlässt, um ein neues Weibchen zu befruchten. In der Regel legt das Weibchen 25 Eier. Sie verschließt die Sandhöhle und sucht sich danach ebenfalls einen neuen Partner. Die Kaschkhaaeier verwandeln sich zu Larven, dann zur Puppe und entwickeln sich schließlich zum fertigen Insekt.
Der Kaschkhaakäfer ernährt sich von dem weitverzweigenten Wurzelwerk des Borthabäumchen und erhält durch ihn auch die lebensnotwendige Flüssigkeit.

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Borthabäumchen

Dieses Bäumchen wird nur 3 Fuß hoch (etwa 75 cm). Der Stamm ähnelt eher einer bauchigen Flasche und weisst eine bläulich bis schwarze Färbung auf. Er trägt keine Blätter, sondern sitzen auf seinen Ästen tellergroße Blüten. Diese verströmen einen unangehnehmen Geruch, der einem verwesenden Tier sehr nahe kommt. Damit lockt der Bothabaum Insekten in Mengen an, welche sich von Aas ernähren. Sie setzen sich auf die fälschlich angenommene Beute und rutschen dann dort auf einer überzogen schlierigen Flüssigkeit in den Kelch. In der Blüte werden sie zersetzt und können als Nahrung aufgenommen werden.
Das Botharabäumchen kann ein Alter von 60 Jahren erreichen.

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Steingrab Pyramide Regus Tempelanlage Harfilion Ehemalige Oase