Maryenhain

Äußere Stadt



1.   Haus der Schutzbefohlenen 7.   Tempel der Macht
2.   Krankenstation 8.   Marktplatz und Händler
3.   Tempel der Göttin 9.   Wachtürme
4.   Tempel der Elemente 10. Stadttor
5.   Tempel des Waldes 11. Eingang zu d. Katakomben
6.   Taverne 12. Schmiede des Goron

Maryenhain


Durch die Wiedervereinigung mit den Patrianerinnen geben die Verborgenen die Lage der Katakomben bekannt und damit sind sie für jeden zugänglich. Diese Entwicklungen lassen auch zu, dass sich nun ihr Leben nicht nur auf die Höhlen konzentriert, sondern dass sie auch außerhalb der Höhlen ihre Stadt ausbauen. Es kommt zur Gründung der neuen Stadt Maryenhain, die aus einer äußeren Stadt und einer inneren Stadt besteht.

1.) Haus der Schutzbefohlenen:

Für die Waisen im Maryenhain wurde ein extra großes Haus gebaut, in dem sie nicht nur Platz zum Schlafen finden, sondern unter anderem ein großer Essensaal, Spielzimmer, eine große Küche, eine Kinder-Bibliothek und noch vieles anderes. Vor dem Haus befindet sich ein großer Springbrunnen, an dem die Kinder im Sommer auch mal plantschen können.

2.) Krankenstation:

Gleich neben dem Haus der Schutbefohlenen wurde die Krankenstation erbaut. Dieses Gebäude ist etwas kleiner und umfasst ingesamt 10 Krankenzimmer. Die Krankenzimmer sind spartanisch eingerichtet. In jedem der Zimmer befindet sich nur ein Bett, ein Stuhl für die Heilerin und ein kleines Tischchen, auf dem die persönlichen Gegenstände des Patienten lagern. Auf Teppiche wurde verzichtet, der Fussboden besteht aus nacktem Stein, da dieser sich leichter Abwaschen lässt.

3. Tempel der Göttin

Im Tempel der Göttin hat man versucht all die feinste Meiseleien an den Wänden der Katakomben zu übernehmen, doch sind sie hier nicht in den Stein gehauen, sondern mit riesigen Gemälden an die Wand gemalt. Die Skulpturen der Kathedrale haben ebenfalls einen Platz gefunden! Die Bilder erzählen die gesamte Geschichte von der Geburt Aurors über die Gründung Auroraes, den Bau des Bernsteinturmes, die Begründung der Annuyiaeé, der Krieger der Göttin, Sorius, dem großen Magier, bis hin zu Zûls Fall. Silberne Kerzenleuchter an den Wänden erhellen den Raum am Abend. Betritt man den Tempel der Göttin, erstrecken sich hölzerne Bankreihen zu beiden Seiten des Mittelganges, der sich, mit Mosaik gelegt, zum großen Altar erstreckt. Dieser wiederum ist aus strahlend glattem, weißem Stein erbaut. Auf der rechten Seite erhebt sich die Kanzel, von der aus an jedem letzten Tage der Woche die Wunder der Göttin verkündet werden. Links vom Altar zweigt eine kleine Seitenkammer ab: Die Kapelle. Hier steht ein weiterer, nicht so prunkvoller Altar, auf dem ununterbrochen Kerzen brennen, die die Hoffnung auf ein besseres Leben signalisieren sollen und niemals erlöschen mögen. Vor diesem Altar steht eine hölzerne Kniebank um zu beten. Es wurde versucht alles so zu gestalten, dass es der ursprünglichen Kathedrale entspricht.
Jeder Besucher erhält für die Dauer von 3 Stunden zusätzliche Stärke (vergleichbar mir dem Zauberspruch der Schamanen "Stärken").


4. Tempel der Elemente

Am eindruckvollsten ist wohl der Tempfel der Elemente. Vier riesige Arme strecken sich in den Himmel, der die vier Elemente darstellen soll. Auch in den inneren Räumen wurde darauf geachtet, dass die Wände, die den Zauberinnen als Übungsbereich dient, sorgsam geschliffen sind. Entlang den Wänden sind in regelmäßigen Abständen Fackeln angebracht, die den Raum fast taghell erleuchten. Es gibt für jedes Element einen eigenen Übungsraum. Die Räume sind großzügig bemessen und auf das jeweilige Element ausgerichtet. Im Raum des Feuers sind besonders viele Fackeln zu finden und Bilder an der Wand zeigt die Macht des Elementes Feuer! Im Raum des Wassers fallen riesige Wasserfälle von den Wänden und das Wasser verschwindet auf magische Art im Boden. Im Raum der Erde ist der komplette Boden mit Erde aufgefüllt, es soll in diesem Raum gar keinen Steinboden geben. Im Raum des Windes wurde die Zimmerdecke weggelassen und man blickt in den Himmel hinauf, auch die Wände sind in einem angenehmen Blau gehalten. Ein Raum ist speziell für Duelle zwischen den Zauberinnen ausgelegt. In der Mitte des Raumes erheben sich zwei, etwa fußhohe Podeste, auf denen sich hin und streitlustige Zauberinnen aufeinander treffen.
Ein Raum ist speziell den Kräutern vorbehalten. An den Wänden stehen lange Regale, die bis oben hin mit Kräutern, Gläsern und Ampullen gefüllt sind.
Jeder Besucher des Tempels erhält für 3 Stunden eine erhöhte Resistenz gegen Zauber jeder Art (Erfolgschance liegt nur noch bei 50 %), egal ob der angewandte Zauber gut oder böse ist.

 

5. Tempel des Waldes

Zum ersten Mal findet man nun im Maryenhain einen Tempel des Waldes. Es wurde viel Wert darauf gelegt, dass alles so natürlich wie möglich scheint. Eine große Anlage aus Holz wurde im Inneren errichtet, in welcher die Schamanen sowohl die Magie üben können, als auch eine große Bibliothek vorfinden. Hier ist das ganze Wissen von Aurorae vereingt. Ganz im Norden wurde ein Stein der Macht aufgestellt, er soll die Magie der Schamanen stärken und ihnen Kraft spenden (jeder Zauberkundige, der ihn besucht erhält für 3 Stunden + 4 M).

6. Taverne ‚Zur rostigen Klinge’

Die Taverne ist nun in der Mitte des Maryenhains zu finden. Der Wirt verwähnt die zahlungswillige Kundschaft mit verschiedensten Brandweinen und Bier, die man sonst nirgends im Maryenhain bekommt. Wer sich mehr gönnen will als das einfache Essen in der Ordensspeisung und den nötigen Eisenmünzen übrig hat, kann sich hier ein gutes Stück Wild braten lassen. Der neue Wirt, der lebenslustige Baradér Tûgdôl, ist eifrig bei der Sache um seinen Gästen die Becher nie versiegen zu lassen. Schon so mancher, dem der Alkohol mundete, ging nicht mehr gerade zur Tavernentür hinaus. Die Inneneinrichtung ist sehr einfach, aber gemütlich. Große Holztische und polsterlose Holzbänke in dämmrigem Fackellicht schaffen die richtige Stimmung für Gespräche unter Freunden und das ein oder andere Würfelspielchen.

7. Tempel der Macht


Inmitten des Maryenhains thront der Tempel der Macht! Schon von weitem kann man sein braunes Dach sehen, dass von 10 Säulen getragen wird. In der Mitte dieses Tempel findet man die unterschiedlichsten Pflanzenarten. Die Wiesen um den Tempel herum sind erfüllt vom Blütenduft und es schillert in allen Farben. Hier finden die Druiden Ruhe und Frieden. Der Platz des Tempels wurde mit Bedacht ausgewählt. Angeblich sollen hier Kraftadern der Erde zusammen fließen und dem Ort magischem Zauber verleihen (jeder Zauberkundige, der ihn besucht, regeniert 4 M).

8. Marktplatz und Händler

Die ursprünglichen Händler der Katakomben sind nach draußen gezogen und haben hier einen neuen Marktplatz erbaut. Er wird eingesäumt von unzähligen Ständen und Geschäften. Hier findet man alles, was das Herz begehrt!

9. Wachtürme

Insgesamt 6 Wächtürme stehen an der Pallisade. Sie sind immer mit 5 Bogenschützen besetzt. Zwei Türme davon rahmen das Stadttor ein, in ihnen befinden sich zusätzlich 5 bewaffnete Krieger oder Kriegerinnen. Die Höhe der Türme ermöglicht es den Wachen weit über den Wald zu blicken.

10. Stadttor

Eingerahmt von der Baumpalisade befindet sich ein stabiles Stadttor, mit riesigen Eisenbeschlägen. Die beiden Flügel kann man entweder komplett öffnen oder nur eine kleine Tür, für einzelne Besucher. In der Tür selbst ist auch noch mal ein kleines Fenster, in dem man Besucher nach ihrem Wunsch fragen kann. Das Tor ist zur Zeit immer geschlossen, da die Namenlosen im Wald der Lichter zunehmen.
Zu jeder Tageszeit halten hier Krieger und Kriegerinnen der Garde Wache. Auch an der Baumpalisade gibt es in regemäßigen Abständen Wachtürme, die immer besetzt sind.

11. Eingang zu den Katakomben

Dieser Eingang ist der einzig offiziell zugängliche. Ein jeder, der die Katakomben betritt oder verlässt muss durch den schmalen Tunnel, der die Katakomben mit der Außenwelt verbindet. Die Garde wacht darüber, dass kein Außenstehender unberechtigterweise die Katakomben betritt.

12. Die Schmiede des Goron

Hier befindet sich die Rüstungs- und Waffenschmiede des Goron. Goron ist ein dicker junger Mann, der oft lächelt und sein Handwerk sehr ernst nimmt!



Katakomben

Innere Stadt
1.   Fluss des Lebens & Rundgänge 7.   Brunnen & Holzraum
2.   Symphonies Gemächer 8.   Trainingsräume der Kriegerinnen
3.   Dalias Gemächer 9.   Vorratsraum
4.   Räume zur Entspannung 10. Gefängnis
5.   Heiße Quellen
6.   Goldmine   

2. Ebene
11. Kräuterraum 17. Studierzimmer
12. Wohnräume der Zauberinnen 18. Schule
13. Gemeinschaftsraum d. Zauberinnen 19. Wohnräume der Geweihten
14. Wohnräume der Annuyiaeé 20. Gemeinschaftsraum d. Geweihten
15. Versammlungshalle
16. Bibliothek  

3. Ebene
21. Eingang 26. Gemeinschaftsraum
22. leer 27. Ordensspeisung
23. Wohnräume d. Verborgenen 28. Wachraum
24. leer 29. Wohnräume der Krieger/innen
25. leer

4. Ebene
Die 4. Ebene steht komplett leer
  

Katakomben

1.) Bach des Lebens und Rundgänge

Die Rundgänge bilden das eigentliche Zentrum des Lebens in den Katakomben. Wohin man auch immer will, man muss mindestens eine dieser recht breiten Straßenbrücken benutzen. Insgesamt vier dieser teilweise aus Holz erbauten, teilweise direkt in den Mutterfelsen hineingeschlagenen Wege erstrecken sich übereinander entlang der Wände der Haupthalle. Untereinander und mit dem Höhlenboden durch Brücken verbunden, führen sie an jedem wichtigen Ort der Haupthalle vorbei. Nachts werden die Straßen von Fackeln beleuchtet, am Tag reicht das Licht, das durch den Durchbruch in der Höhlendecke sickert für eine gute Beleuchtung. An der Stelle, an der die Wege hinter dem Wasserfall vorbeiführen, wurden sie von den Verborgenen mit einem schindelgedeckten Holzgerüst überdacht. Entlang jeder dieser Strassen liegen schwere, hölzerne Türen in die Wände eingelassen, hinter denen sich der Großteil der Räume der Katakomben befindet. Der Bach, Quell des Lebens schlängelt sich am tiefsten Punkt der Katakomben durch die ganze Höhle. Das fröhlich sprudelnde Gewässer ermöglicht erst, dass Pflanzen am fruchtbaren Boden der Katakomben gedeihen können. Die Felder mit den Nutzpflanzen erstrecken sich hauptsächlich rund um den Bach und an den Flecken mit dem längsten Lichteinfall von dem Durchbruch in der Höhlendecke. Weiter außen, in den schattigeren Bereichen, wachsen nur noch Gras und kleine, hartnäckige Bäume und Sträucher, die die Höhle begrünen. Am Wasserfall selbst, der von weit oben herab fällt, wächst dichtes Gras. Durch den Felsigen Untergrund lassen sich dort keine Feldfrüchte anpflanzen. Stattdessen nutzen es die jungen Verborgenen um sich vom rauschenden Gewässer in Tagträume entführen zu lassen. Über den Bach selber führen verschiedene Brücken zu den getrennten Teilen der untersten Ebene. An einer Stelle des Baches verbreitert er sich zu einem See. Hier tummeln sich einige Fische, die den Nahrungsplan der Verborgenen abwechslungsreicher gestalten. Vor einiger Zeit errichteten die Bewohner einen kleinen Steg, passend zu dem winzigen See, um von dort aus die Fische zu beobachten. Am Ende des Bachlaufs vereinigen sich zwei Ströme: Der Bach selbst und auch das warme Wasser der heißen Quellen, die an einem anderen Teil der Höhle entspringen und versickern in das Erdreich.

2.) Symphonies Gemächer:

Symphonies Gemächer bestehen aus drei an einander grenzenden Räumen. Der erste Raum verbindet die anderen beiden Räume mit einander und mit den Rundgängen. Er dient als Vorraum, in dem Symphonie Besucher im kleinen Kreis empfängt, mit ihnen auf gepolsterten Sesseln zusammensitzt und offizielle und private Anliegen beredet. Zur Linken geht es in einen kleinen Raum, der völlig von einem Altar eingenommen wird. Dieser ist nicht besonders groß, doch schön geschmückt. Hier hält Symphonie für sich kleine Andachten an die Göttin und betet. Im zweiten, abzweigenden Raum befindet sich Symphonies persönlicher Bereich mit einem großen Himmelbett, ihrem Schreibtisch, Regalen mit einigen Büchern und einer Kommode. Wände und Boden sind mit Teppichen belegt und behängt.

3.) Dalias Gemächer:

Ein kleines Vorzimmer empfängt die Eintretenden und eine Kriegerin hinter einem Tisch regelt die Angelegenheiten, wie Wacheinteilung, Strafverkündungen und Trainingsgruppierungen. Zwei Türen führen von diesem Zimmer ab: eine in die Privatgemächer, die andere in die Waffen- und Rüstkammer. Die Privatgemächer unterteilen sich in weitere Räume und Kammern. In ihrem Wohngemach stehen ihre Rüstung und ihre Waffen in auf Hochglanz polierten Holzständern. Unübersehbar sind sie als Blickfang im Raum positioniert. Der Stolz einer jeden, wahren Kriegerin. Ein einzelner Sessel steht in einer Ecke des Raumes. Die Restlichen Möbel sind zweckdienlicher gewählt. Ein Tisch mit mehreren Stühlen lädt zu Besprechungen ein, zwei bequem gepolsterte Stühle um ein kleines Tischen stehen für zwanglosere Konversationen bereit. Weitere Türen führen zu ihrem Schlafgemach, ihrem Waschbereich und zu einer fast leeren Kammer in der sich nur eine Holzpuppe befindet. In der Waffen und Rüstkammer reihen sich die Regale, rechts von der Tür die Waffen und gegenüber die Rüstungen. Gleich neben der Tür befinden sich die Preisliste und die Schatulle für die Einnahmen. Der Raum selbst kann nur in Begleitung von Dalia oder einer ihrer Kriegerinnen betreten werden. Ihrer Philosophie als Lehrmeisterin treu, verkauft Dalia nur die geeigneten Waffen an ihre Schützlinge. Sorgfältig wird die passende Waffe oder Rüstung ausgesucht.

4.) Räume zur Entspannung:

Die Räume der Entspannung liegen direkt neben den heißen Quellen. Hier ist der richtige Ort um die Seele baumeln zu lassen und sich zu entspannen. Es sind immer zwei Verborgene zur Stelle, die Besucher mit Massagen verwöhnen. An den Wänden hängen wertvolle Teppiche und es stehen in jedem Raum gemütliche Liegen.

5.) Heiße Quellen:

Ein weitläufiger Höhlenraum ist durchzogen von einer langen Aneinanderreihung kleiner Becken, in denen aus einer aus dem Boden sprudelnden Quelle von einem zum anderen dampfendes, heißes Wassers fließt und einlädt, die von der harten Arbeit müden Glieder zu entspannen und die Seele baumeln zu lassen. Kalk hat sich durch das beständig fließende Wasser in den Becken abgesetzt und überzieht alles mit einer dicken, weißen Schicht und verleiht dem ganzen in Kombination mit den gewaltigen Tropfsteinen ein märchenhaftes Aussehen. Eine anliegende Höhle dient als Umkleide. Mit dem Wechsel der Wochentage haben abwechselnd Männer oder Frauen das Recht hier baden zu dürfen. Ein anderer Durchgang im hinteren Bereich der Grotte führt zu einer noch heißeren Quelle, in der das Baden unmöglich ist. Anstatt eines Badebeckens befinden sich hier rund um die Quelle herum steinerne Sitzbänke, auf denen man gemütlich ein Dampfbad nehmen kann.

6.) Goldmine

Auf der untersten Ebene zweigt ein weiteres Höhlensystem ab, dessen Gänge leicht zur Eroberfläche hin ansteigen. Diese sind durch dicke Holzbalken gegen Einsturz gesichert. Durch dieses Höhlensystem ziehen sich einige spärliche Goldadern, die es den Verborgenen ermöglichen, die für den Handel benötigten Münzen zu prägen. Im hinteren Teil des Systems fallen die Gänge wieder ab und laufen voll Grundwasser.

7.) Brunnen- und Holzraum:

Die niedrige Höhle, die als Holzlager und Brunnenraum dient, ist etwa mittelgroß und wird durch zahlreiche Fackeln erleuchtet, die in schmiedeeisernen Haltern an den Wänden hängen. In der Mitte befindet sich ein kreisrunder Ziehbrunnen, der aus grob behauenem Stein errichtet wurde und die Wasserversorgung garantiert. Entlang den Wänden stapelt sich Holz in verschiedensten Formen: von unbearbeiteten Holzstämmen über sorgsam zerkleinertes Feuerholz bis hin zu geschliffenen Holzbrettern. An der Ostwand sind Halterungen angebracht, an denen Äxte und anderes Werkzeug in verschiedenen Größen befestigt sind. Besonders in den kälteren Monaten lagern hier Unmengen an Brennholz, die im Monat der Geschäftigkeit aufgefrischt werden.

8.) Trainingsräume der Kriegerinnen:

Eine der größten Höhlen in den Katakomben; dem Blick erschließt sich eine beinahe endlose Weite. Die Höhe der Höhle lässt jeden Klaustrophobiker aufatmen. Denn nichts erinnert an die drückende Last der Erd- und Felsmassen die über einem schweben. Die schiere Dimension der Halle wird nur durch die Einteilung in die verschiedenen Übungsplätze eingeschränkt. Einige Plätze sind mit Pfählen und Seilen zu Trainingsringen abgesteckt, so dass man im Eifer des Gefechtes nicht die Linien überschreiten kann und andere gefährden. Andere sind wiederum nur mit kleinen vertieften Linien abgegrenzt, in denen sich weißes Pulver befindet, damit die Abgrenzungen im dunklen Boden besser zu sehen sind. Am Rande der Halle befinden sich Regale in regelmäßigen Abständen, in denen sich die Übungswaffen zum allgemeinen Gebrauch befinden. Sie werden von den Schmieden und Bognern immer wieder kontrolliert und ausgebessert. Weiter hinten in der Höhle befinden sich die neuen Trainingsgeräte, die Dalia mit dem verstorbenen Ork, Thyrren, entwarf. Eine davon wird über ein kompliziertes Federn- und Seilsystem betrieben. Dieses Gerät ist für die Bogenschützen und Zauberinnen gedacht, denn es schießt kleine Stroh und Holzscheiben in zufällige Richtungen ab um die Treffsicherheit auf bewegliche Ziele zu erhöhen. Andere Maschinen stellen die Fallen dar, die die Meisterin der Kriegskunst in die Gänge der Katakomben zum Schutze der Verborgenen einbauen lies. An ihnen kann man die Entschärfung und Bestückung der Verteidigungsanlagen üben. Hier kann sich jeder einfinden, der sich an seiner Wahlwaffe üben möchte. Zu beinahe jeder Tageszeit kann man eifrige Gardenangehörige antreffen und so findet man immer einen Trainingspartner oder einen erfahrenen Kämpfer der einem Übungswilligen gerne praktische Hilfe in Kampfsimulationen zukommen lässt.


9.) Vorratskammer:

Die Vorratskammer, besser die Vorratskammern, liegen auf der untersten Ebene der Katakomben in der Nähe der Felder. Von aussen erkennt man sie leicht an den grossen Toren, die sich deutlich von den viel kleineren Türen der Quartiere unterscheiden. In ihrem inneren Lagern sämtliche Nahrungsvorräte der Katakomben, von Fleisch, Getreide, Gemüse bis zu eingesalzenem Fisch und Pilzen. Jeder Bewohner liefert das, was er geerntet oder gejagt hat hier ab und nimmt nur soviel mit, wie er für den Tag braucht.

10.) Gefängnis:

In einem abgeschiedenen Teil der Ebene liegen die ungemütlichsten Räumlichkeiten der Katakomben: Harte Liegen, spärliche Beleuchtung und die obligatorische Ausgangssperre, verhindern eine rege, freiwillige Benutzung dieser meist leer stehenden Räume. Auch die kostenlose Verpflegung lockt keine Gäste an. Meist werden hier die Fremden untergebracht, die den Katakomben zu nahe kamen.Nun harren sie ihrem Schicksal, das darüber entscheidet, ob sie länger in diesen Räumen bleiben müssen oder ob sie wieder gehen dürfen. Natürlich erst nach reiflicher Prüfung und glaubhafter Versicherung, die Position der Katakomben, soweit sie diese gefunden haben, nicht zu verraten. Hin und wieder dürfen sich erhitzte Gemüter - durch einen harten Trainingskampf oder zuviel Alkohol - in diesen Räumen wieder abkühlen. Im Vorraum zu dem langen Flur, von dem die Zellen abzweigen, halten sich die Wärter und Wärterinnen auf. Die Zellen selbst wurden aus dem Gestein geschlagen. Aus diesem Grunde sind sie nicht allzu groß. Stabile Holztüren, versehen mit einem Sichtfenster, verschließen die einzelnen Zellen.

11.) Kräuterraum:

Die kleine Salzmiene, die einst an dieser Stelle unter Stein verborgen lag, ist längst ausgebeutet und garantiert nun für die Sicherheit, die die Kräuter brauchen, um zu trocknen. An den Wänden, auf denen noch immer eine dicke Salzschicht haftet, stehen lange Regale, die bis oben hin mit Kräutern, Gläsern und Ampullen gefüllt sind. Um die teils recht wertvollen Pflanzen nicht zu gefährden sind hier keine Fackeln angebracht, sondern kleine Windlichter, die, vom Salzkristall reflektiert, den Raum in ein seltsames Licht tauchen.

12.) Wohnräume der Zauberinnen:

Die Wohnräume der Zauberinnen unterteilen sich in verschiedene Höhlen in denen jeweils ein oder mehrere Betten stehen. An den Fußenden jeder Schlafstätte steht eine grob gezimmerte Holztruhe, in denen die Zauberinnen ihre persönlichen Habseeligkeiten aufbewahren können. Die einzige Beleuchtung stellt der Kamin in jedem Zimmer dar, neben dem ein kleiner Vorrat an Brennholz sorgsam aufgeschichtet ist. Über jeder Feuerstelle hängt ein großer Kessel, der bei Bedarf die Badezuber, von denen es in jeder Höhle einen gibt, mit heißem Wasser versorgen kann.

13.) Gemeinschaftsraum der Zauberinnen:

Vor dem Ausbau der Stadt befangen sich hier der Hort der Elemente! Doch der Raum wurde umfunktioniert und dient heute als Gemeinschaftsraum der Zauberinnen. Hier können sie studieren oder sich einfach nur ausruhen.

14.) Wohnräume der Annuyiaeé:

In jedem dieser Räume steht ein Bett und eine Truhe, in einigen gibt es auch ein kleines Tischchen am Kopfende, aber das ist auch schon alles. Kein Zierrat schmückt die Wände der kleinen Höhlen, die eine sehr lange Zeit unbewohnt waren und daher mit nur wenig ausgestattet sind. Doch sie genügen den Annuyiaeé zur Unterbringen. Übertriebener Prunk und Protz wird von diesem Orden ohnehin abgelehnt, der ein Leben in Demut im Dienst der Göttin geschworen hat.

15.) Versammlungshalle:

Alles in diesem Raum läuft auf die große, halbrunde Tafel hinaus, die am Ende der Halle erhöht auf einem Felspodest steht. Zu Füßen des Podests in Richtung des Portals stehen zwei lange Tafeln, die durch eine Reihe von steinernen Säulen getrennt werden. Hier tagen die Führer über ihre Aufgaben im Dienste der Göttin.

16.) Bibliothek:

Die Verborgenen sind längst nicht so reich an Büchern, wie es die Patrianerinnen sind, doch ein paar wenige Schätze konnten sie sich sichern. Kaum Originale schmücken mit ihren kunstvollen Einbänden die langen Reihen von Regalen, ein Großteil besteht aus Abschriften, die Priesterinnen von den Büchern der Bibliothek in Patria gemacht haben und bei ihrem Auszug aus der Stadt mit sich trugen. Inzwischen stehen auch eigene Werke von Verborgenen hier, die sie mit dem Wissen aus Erinnerungen an das, was sie einst gelesen hatten niederschrieben. Zwischen den Regalen stehen Tische mit Stühlen, die Platz für Recherchen bieten.

17.) Studierzimmer:

Früher befand sich hier die steinerne Kathedrale, doch heute dient dieser Höhle als Studierzimmer. Hier finden die Gelehrten die nötige Ruhe, um die Bücher zu studieren. In dem Raum gibt es lange Tischreihen und Stühle. Durch viele Fackeln ist der Raum ausreichend beleuchtet.

18.) Schule:

Hier werden alle Kinder der Katakomben hauptsächlich von Geweihten, aber vereinzelt auch von Zauberinnen und Kriegerinnen in allgemeinem Wissen unterrichtet. Der Unterricht findet an sieben Tagen der Woche den Vormittag über statt, der achte Tag bleibt für den Gang zur Kathedrale frei.

19.) Wohnräume der Geweihten:

Die Höhlenräume sind sehr unterschiedlich in ihrer Größe und fassen daher eine unterschiedliche Anzahl von Betten. Am Fuße eines jeden Bettes befindet sich eine Truhe, in der die Geweihte ihr Hab und gut verstauen kann. Einige schlichte Wandteppiche vertreiben das Grau in grau der Felswände. In etwas größeren Räumen findet sich ein Tisch mit einigen Stühlen.

20.) Gemeinschaftsraum der Geweihten:

Die ehemaligen Krankenzimmern, dienen den Geweihten heute als Rückzugsort, an dem sie sich ausruhen und sich abends treffen, um die Dinge des Tages zu besprechen.

21.) Eingang der Katakomben:

Dieser Eingang ist der einzig offiziell zugängliche. Ein jeder, der die Katakomben betritt oder verlässt muss durch den schmalen Tunnel, der die Katakomben mit der Außenwelt verbindet. Die Garde wacht darüber, dass kein Außenstehender unberechtigterweise die Katakomben betritt.

22.) leer

23.) Wohnräume der Verborgenen:

In diesen zu Wohnräumen ausgebauten, kleinen Höhlen lebt der Großteil der Verborgenen, die keinem Orden angehören.

24.) leer

25.) leer

26.) Gemeinschaftsraum:

Der Gemeinschaftsraum ist eine große, einlandende Höhle, die als Ess- und Aufenthaltsraum gleichermaßen dient. Durch viele Fackeln erleuchtet strahlt sie eine angenehme Atmosphäre aus, die zum spielen der beliebten Aurorae’schen Brettspiele, lesen oder einer Unterhaltung mit anderen Anwesenden einlädt. Drei Mal am Tag kommen hier alle Katakombenbewohner zusammen, um gemeinsam an den langen Tischen ihre Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Große Kamine erwärmen den Raum zu jeder Jahreszeit, da die Katakomben selbst im Sommer empfindlich kühl werden können.

27.) Ordensspeisung:

Die Ordensspeisung versorgt alle Ordensangehörigen, Waisen und willigen Gäste drei Mal täglich mit warmem Essen. Morgens Haferbrei, mittags und abends was die Vorratskammern vorgeben. Fleisch gibt es nur wenig und spärlich, daher ist ein Tag einer besonders gelungenen Jagd ein Festtag. Der Aufseher über die Ordensspeisung hat zudem die Aufsicht über die Lebensmittelvorräte. Er schickt bei bedarf kleine Gruppen in den Wald der Lichter um zu jagen oder Pilze zu sammeln. Da die Ordensspeisung den täglichen Andrang nicht bewältigen könnte bietet der Gemeinschaftsraum mit seinen langen Tischen und Bänken weitere Sitzmöglichkeiten.

28.) Wachraum der Kriegerinnen und Krieger der Garde:

Direkt hinter der verborgenen Eingangstüre zu den Katakomben befindet sich ein schmaler Durchgang in der Wand, der zum Wachraum führt. In diesem befindet sich das Nötigste, das die Wachmannschaft braucht: Ein kleiner Kamin, ein Tisch mit zwei Stühlen und eine schmale Pritsche, damit sich derjenige, der nicht an der Tür steht, ausruhen kann. Gegenüber des Durchganges ist eine grössere Öffnung in der Wand, breit genug, um zwei oder drei Krieger gleichzeitig passieren zu lassen, der direkt auf den Rundgang führt, und über den schnell Verstärkung herbeigerufen werden kann. Eine Wachmannschaft besteht immer aus drei Kriegern und Kriegerinnen, eine Wachschicht dauert immer einen Sonnenwechsel, also entweder von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang oder durch die Nacht bis zum Morgen. Die Mannschaft löst sich in ihrem eigenen Rhythmus ab, jedoch ist immer eine Person an der Tür und eine hält sich im Wachraum bereit, während die dritte schlafen oder ausruhen kann.

29.) Wohnräume der Krieger/innen:

Eine lang gestreckte niedrige Höhle wurde mit Hilfe von in den Boden gerammten Holzpfählen, die mit Weidenholzgeflechten und Strohdämmung verbunden sind, in viele Kammern unterteilt. Lehm schließt dieses Geflecht ein und dichtet die Kammern gegen Fackellicht und Geräusche ab. In diesen Kammern leben die Gardenmitglieder. Zweckmäßig und nicht allzu groß, doch mit genügend Raum um ein Bett, eine Truhe, Tisch und Stühle, sowie alle nötigen Waffen- und Rüstungsständer unter zu bringen.

Die ganze 4. Ebene steht leer

nach oben

 
Fluss des Lebens & Rundgänge Symphonies Gemächer Dalias Gemächer Räume zur Entspannung Heiße Quellen Goldmine Brunnen & Holzraum Trainingsräume d. Krieger/innen Räume der Kriegerinnen Vorratsraum Gefängnis Kräuterraum Wohnräume der Zauberinnen Gemeinschaftsraum der Zauberinnen Wohnräume der Annuyiaeé Versammlungshalle Bibliothek Studierzimmer Schule Räume der Waisen Wohnräume der Geweihten Gmeinschaftsraum d. Geweihten Eingang Wohnräume der Verborgenen Wohnräume der Krieger/innen leer leer Gemeinschaftsraum Ordensspeisung Wachraum leer leer leer leer leer Haus der Schutzbefohlenden Krankenstation Tempel der Göttin Tempel der Elemente Tempel des Waldes Taverne Tempel der Macht Marktplatz und Händler Wachtürme Eingang zur inneren Stadt Stadttor