Flora & Fauna im Gormata Gebirge

Kreaturen
Fauna
Flora


Das Gormata Gebirge ist das zweitgrößte Gebirge in Auroae. Es ist ganzjährig von Schnee und Eis überzogen, bis weit in die Täler. Die wechselnden Klimabedingungen, von strahlend blauem Himmel bis heftigen Sturm- und Schneeböen, lassen das Gormata Gebirge zu einer tödlichen Falle werden.
Es ist Ausgangsort vieler Sagen, durch die im Spätherbst entstehenden Farbspiele, die die Gipfel in unwirkliches Licht tauchen. Man findet hier alte Ruinen von früheren Bastionen, die errichtet wurden um die Pflanzenwesen zurück zu schlagen. Aber man findet auch alte Burgen und Schlösser der früheren Herrscher.
Im Gormata Gebirge befinden sich auch die Zwergenhöhlen, tief verborgen liegen die Eingänge zu ihren Minen.

1. Verwunschene Mauer

Hier ist das nördliche Ende der verwunschenen Mauer, rechts und links eingebettet in hohe Berge.

2. Gefängnistrakt

Ehemaliger Gefängnistrakt, in die man die Übergänger zur Strafe festsetzte. Es diente ebenfalls für schwere Verbrecher, die man abschieben wollte. Den dicken Mauern ist es zu verdanken, dass das Gebäude noch heute fast intakt ist.

3. Alter Friedhof

Hier fanden die Gefangenen ihre letzte Ruhestätte, aber nicht immer kam sie auf natürliche Weise ums Leben. Viele starben bei Folterungen. Im Volksmund und alten Legenden heißt es auf diesem Friedhof würde es spuken, denn die Seelen würden nicht zur Ruhe kommen.

4. Tempel der Hoffnung

Der Tempel der Hoffnung zählt nun über 500 Jahre und ist von einer religösen Gruppe errichtet worden, die für den Frieden in Aurorae einstanden. Sie nannten sich die Hoffnungsbringer. Sie schmiedeten einen Komplott gegen Patria und stellten im Jahre 489 n.Q. eine kleine Armee auf, die dann auch gegen die Amazonen und Hexen marschierten. Sie kamen nicht sehr weit, im Wald der Lichter wurden sie zurückgeschlagen. Der Tempel selbst steht noch, doch hat die Natur ihn erobert, durch das Blätterwerk sieht man ihn kaum noch.

5. Brackscherclan

Hier hat der Brackscherclan sein zu Hause, doch entgegen der Tradition der meisten Clane, haben die Brackscher ein richtiges Dorf errichtet und verweilen an diesem einen Platz. Sie haben lange Tradition und sie sind nun seit 300 Jahren an diesem Ort zu finden. Sie sind allerdings kein friedlicher Clan und man sollte sie meiden.

6. Ehemalige Edelsteinmine

Diese Edelsteinmine wird seit über 400 Jahren nicht mehr von den Zwergen genutzt. Die Erträge wurden zu gering.

7. Ehemalige Erzmine

Bis vor 50 Jahren haben die Zwerge hier noch Erz abgebaut.

8. Zwergenhöhlen

Hier befindet sich der Eingang zu den Zwergenhöhlen, die sich großflächig unter dem Gebirge verzweigen und weitere kleinere Ausgänge haben.

9. Clan der Eisernis

Die Reste des Clans der Eisernis (Verstreuung durch die Zwerge, siehe auch Drakan Gebirgszug) sind hier zu Hause. Es ist ein sehr alter Clan, der seit über 2000 Jahren besteht. Ihre Sonnenzeiten haben sie allerdings hinter sich u. der Clan zählt heute nur noch 150 Mitglieder.

10. Hütte Galadramras

Der Einsiedler Galadramras hat sich hier niedergelassen. Er zählt mittlerweile über 100 Sonnenumläufe. Clanangehörige suchen den alten Schamanen auf, wenn sie Hilfe brauchen und nicht mehr weiter kommen. Doch viele verirren sich nicht soweit in den hohen Norden. Er wohnt in einem großen Tal, das sogar im Sommer schneefrei ist.


Kreaturen

Grottenschrat

Der Grottenschrat ist ein ausgestossenes Wesen. Sie verkriechen sich in Höhlen und dunklen Ritzen. Dort gaffen sie einen an, mit ihren trüben Augen. Sie leben meistens in Gruppen von bis zu 20 Grottenschraten. Viele Stämme haben einen Anführer, dem sie gehorchen.
Sie haben flache Gesichter, breite Nasen, spitze Ohren und breite, klaffende Mäuler, in denen zahlreiche spitze Reißzähne sitzen. Ihre Stirn verläuft schräg nach hinten und ihre Augen wirken trüb.
Manche Grottenschrate sind so unterentwickelt, dass sie noch auf vier Beinen laufen. Nur wenige Stämme unter ihnen haben eine ausgeprägte Sprache und läufen auf zwei Beinen.
Schaden +30

Kobold

Kobolde sind kleine Wesen mit menschlicher Statur, doch ihre Züge sind reptilienartig. Sie sind feige und sadistisch. Sie haben schuppige Haut, deren Farbe zwischen rostbraun und rostschwarz variiert. Sie haben kleine Hörner am Kopf und rote Augen. Ihr Kopf erinnert ein wenig an einen Wolf und den Schwanz einer Erdratte.
Meist tragen sie alte zerlissene Kleidung. Ihre Sprache ist primitiv und sie erinnert ein wenig an keifende Wölfe.
Manche Kobolde tragen Waffen, ihrer Größe angepasst. Ansonsten greifen sie selten an und wenn dann aus dem Hinterhalt. Meisten fliehen sie und sind nur in der Gruppe stark. Als Verteidigung setzen sie alles ein, Hände, Füße, Zähne usw.
Sie behausen im Gormata Gebierge meist die alten Runinen tief verborgen im Gemäuer.
Schaden +15 (Waffe) oder +10 (beissen + kratzen)

Erdratten

Erdratten sind aggressive kleine Tiere, die beim kleinsten Geräusch aufschrecken und den Störenfried angreifen. Meisten treten sie in Rudeln auf und greifen aus verschiedenen Richtungen an. Man hat fast das Gefühl sie gehen mit Taktik vor. Während ein Tier frontal von vorne angreift, kommt ein zweites von hinten und beisst einem in die Beine.
Ausgewachsene Tiere können bis zu 40 cm Schulterhöhe erreichen. Ihre Zähne sind spitz und scharf. Bei einem Biss kann es zu einer späteren Blutvergiftung kommen.
Meisten treten sie nur in unterirdischen Gewölben und Höhlen in den Ruinen und alten Schlössern auf. Nur bei Nahrungsmangel kommen sie an das Licht.
Schaden +10

Morloch

Da im Gormata Gebierge viele Ruinen stehen, liegen noch immer seltene und kostbare Schätze und Artefakte tief in ihnen verborgen, welche die Morloch bewachen. Ein Zauber ermöglicht es diesen Kreaturen Jahrhunderte ohne Nahrung oder Frischluft zu überleben. Der Morloch sieht aus wie ein Mensch, doch besitzt er Fledermausflügel und lange spitze Hörner. Seine Hände und Füße sind lang und dürr. Die langen Finger und Zehen laufen in Klauen aus. Die Haut schimmert grün und ist von Pusteln überzogen. Es erwacht wieder zu Bewusstsein, wenn sich Störenfriede dem Gegenstand oder Tor nähern. Seinen zuletzt erhaltenen Befehl führt er gewissenhaft aus, er ist an den Zauber gebunden.
Hat er seine Aufgabe erfüllt, ist er frei und kann davon fliegen. Doch wenn er überlebt, sollte man darauf achten ihm nicht noch einmal zu begegnen.
Schaden +60


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Fauna

Der Bergwolf

Dieser Wolf kann eine Schulterhöhe von 4 Fuß (1m) erreichen, die Männchen sogar bis 5 Fuß, sein graues Fell ist dicht und lang. Er ist ein geübter Kletterer und lauert gerne auf Erhöhung um sich auf sein Opfer zu stürzen. Der Bergwolf ist ein typischer Einzelgänger und trifft sich nur zur Paarungszeit mit Artgenossen. Er steckt sein Revier ab und verteidigt dieses bis zum Tod, wenn es sein muß.
Schaden +30

Killerfalke

Eine große Greifvogelart, die sich nicht nur von kleinen Nagern ernährt, wie andere Falken, sondern durchaus auch mal einen ausgewachsenen Wolf oder einen Menschen angreift. Zum Glück sind diese Tiere Einzelgänger, nur zur Paarungszeit tun sie sich zusammen. Das Weibchen legt die Eier, die Aufzucht überlässt es jedoch dem Männchen.
Schaden +50

Hyaden

Hyaden Ziegenähnliche Pflanzenfresser, die im Gebirge ungemein beweglich sind, im Flachland jedoch irgendwie verloren und tapsig wirken. Faszinierend an den Hyaden ist, dass ihr Paarungsruf wie der Hilfeschrei eines Menschen klingt. Schon manch ein hilfsbereiter Wanderer wurde in die Irre geführt, weil er solch einem scheinbaren Ruf nach Hilfe folgte.

Balathagoss

Dies ist ein durch und durch gemütliches Herdentier. Es erreicht eine Schulterhöhe von 1.50m und lebt meist in den unteren Regionen des Gormata Gebierges. In den kälteren Jahreszeiten wandertet es tiefer hinab und schützt sich vor den frostigen Temperaturen mit einem langem, zottigem Fell, welches so dicht ist, dass man ein Hinten oder Vorn nicht mehr unterscheiden kann.
Seine Nahrung besteht vorwiegend aus Gras oder dem giftigem Caeruleuspilz, welcher Gase im Magen produziert. Der Balathagoss ist ungefährlich und sehr langsam in seiner Gangart, was es zum meistgejagtem Tier in dieser Gegend macht. Seine einzige Verteidigung besteht darin, bei Gefahr eine übelriechende Wolke aus dem After zu drücken und dann davon zu trotten. Nur selten lassen sich seine Jäger davon abschrecken. Die Lebenserwartung ist bei diesem Tier nicht sehr hoch.

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Flora

Sanduibaum

Der Sanduibaum hat eine durchschnittliche Höhe von 40 Fuß (10m) und erreicht ein Alter von bis zu 150 Jahren. Seine Borke ist rissig und wechselt von weiß bis ins rostbraune. Er hat lange Äste, welche weit herunterhängen. Die Blätter sind dunkelgrün und nicht größer als der Fingernagel eines Menschen. Die Blüten sind traubenförmig angeordnet und erblühen weiß oder violett im Sommer. Nach der Blütezeit bilden sich die Samen, welche dann an kleinen Fallschirmchen durch den Wind fortgetragen zu Boden gleiten. Dies passiert bei allen Bäumen immer zur gleichen Zeit, alle zwei Jahre. In den eiskalten Wintermonaten verliert der Sanduibaum seine ganze Blätterpracht. Er steht in kleineren Wäldchen in den unteren Regionen des Gormatas Gebirges.

Caeruleuspilz (Caeruleus=Wölkchen)

Dieser Pilz wird 3 Fuß groß und wächst in kargen, steinigen Gegenden. Sein Hut hat eine bläuliche Färbung und ist an der Unterseite mit Lamellen besetzt. Der Caeruleuspilz produziert ein giftiges Gas, welches er bei Berührung an den Lamellen feindosiert versprüht. Dadurch entsteht eine kleine Giftwolke, niederes Getier verendet, verrottet und gibt so einen hervorragenden organischen Dünger ab. Der Pilz kann sich durch seine Sporen rasend schnell ausbreiten, wenn da nicht das Balathagoss wäre, welche diesen mit Vorliebe fressen. In den kalten Wintermonaten stirbt der obere Teil ab und nur das unterirdische Myzel bleibt bestehen.

Grellblauer Silberstauber

Dieser Pilz hat einen tiefschwarzen Hut und ist schwierig zu finden. Nur im Dämmerungslicht oder wenn der Vollmond schein, leuchtet er in grellen Blau und Silbertönen. Bei raschem Hinblicken wird er oft mit dem leuchten eines Glühwürmchen verwechselt. Einem guten Beobachter wird jedoch auffallen, dass sich dieser Lichtpunkt nicht bewegt.

Gelbfeuer

Diese kleine, gelb bis golden erstrahlende Blume wächst während der wärmeren Jahreszeit und überzieht das Gestein mit einem leuchtgoldenem Teppich. Sie beginnt schon mit den ersten Anzeichen des Frühlings zu erblühen, gleich nach der Schneeschmelze am Fuße des Gormata Gebierges.

Berglorbeer

Diese Planze hat sich optimal an die Bedinungen des rauhen Klimas im Gebierge angepasst.Sie erreicht etwa eine Wuchshöhe bis zu 2 Fuß (halber Meter). Die strauchähnliche Pflanze hat spitze, kleine dunkelgrüne Blätter, welche recht derb sind.

Die Unersättliche

Die gefährlichste und größte Vertreterin im Heer der Pflanzenwesen ist die Unersättliche. Mit einer Größe von knapp einer ausgewachsenen Frau eine imposante Erscheinung. Sie besitzt vier kurze Fangarme, die aber mehr zum tasten und heranziehen ihrer Beute dienen, als zur Jagd. Ferner hat sie einen großen Schlund mit Widerhaken, jeweils eine Reihe oben und unten. Sobald sie ihr Opfer verschlungen hat, schliessen sich diese und nur mit brachialer Urgewalt sind sie aufzubrechen. Die Opfer werden dann einfach verdaut mit Hilfe von Verdauungsflüssigkeiten. Die Unersättliche kann sich fortbewegen, doch durch ihre Größe nur sehr langsam. Wenn die Pflanzen im Monat der Stille ihren Winterschlaf im Verbotenen Pass halten wollen, ziehen sie über das Gormata Gebierge und dort fressen sie gierig alles, was sie erbeuten können.

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