Die Geschichte der Annuyiaeé

Charakter/ Hintergrund

Die Annuyiaeé sind Krieger der Göttin Aurora. Sie sind allesamt Nachkommen der 5 ersten Annuyiaeé: Auror (der Sohn der Göttin), Mandarak, Kelenius, Cannvach und Tannanari, die ca.1357 v.Q. lebten und von der Göttin erwählt wurden, um in ihrem Namen ihre Schöpfung vor ihrem zornigen Gemahl Kathâr zu schützen, der immer wieder Mittel und Wege suchte, um den Sohn der Göttin, den sie mit einem Menschen gezeugt hatte, und seinen Stamm auszulöschen. Einer dieser Mittel war ein Magier Namens Zûl. Die Nachkommen der Annuyiaeé verstreuten sich nach der großen Schlacht gegen ihn, in der Auror fiel und Zûl in eine Lichtkugel gebannt wurde über ganz Aurorae. In der Zeit des Friedens, die danach folgte, vergaßen sie über die Jahrhunderte ihre Wurzeln und ihre Bestimmung. Doch die Göttin und die Menschen brauchen sie jetzt mehr denn je und so bemühen sich die wenigen bisher Erwählten der Göttin, den Orden der Annuyiaeé erneut aufzubauen. Dies gestaltet sich schwierig, da die Blutlinie Aurors mit dem Tode von Dunn im Jahr 1018 n. Q. ausgestorben ist. Er war dazu geboren, Aurors Nachfolge anzutreten und die Annuyiaeé in die Schlacht zu führen. Mit seiner Ermordung ist Zûl ein Schlag mitten ins Herz des Ordens gelungen, von dem er sich immer noch nicht recht erholt hat.

Goddess of Purity finalDie Annuyiaeé sind Krieger des Lichts, die eine innige Liebe zur Göttin verbindet. Sie sind reiner als andere Menschen, wenn auch nicht frei von jeglichem Fehler. Ihr Ziel ist es, die Menschen und die Schöpfung der Göttin zu beschützen und dafür würden sie ohne zu Zögern ihr Leben opfern. Sie haben sich ganz dem Kampf gegen die Ohadus verschrieben und sehen in ihrer Vernichtung keinen Akt der Gewalt, sondern einen Akt der Befreiung, da Ohadus einmal Menschen waren, die durch Zûls dunkle Macht korrumpiert und deren Seelen der Göttin geraubt wurden.

Glaubensbekenntnis

‘Das Licht Auroras leuchtet in meinem Herzen und gibt mir die Kraft, dem Dunkel entgegen zu treten. Darum ziehe ich aus, die Welt von allem Bösen und Übel zu reinigen und es zurückzuschicken, aus welchem Spalt der Erde es auch immer gekrochen kam. Vom heutigen Tage an fürchte ich weder den Tod, noch die Verdammnis, noch irgendein Schicksal, das mich ereilen könnte, denn Fahnen mit ihrem Banner wehen über mir, wenn ich in die Schlacht reite.’

Geschichte

Die Annuyiaeé wurden durch die Göttin gegründet, als sie um das Wohle der Menschen fürchtete. Ihr göttlicher Gemahl war erzürnt darüber, dass sie mit einem Menschen einen Sohn gezeugt hatte und wollte nun Rache. Die Göttin musste die unschuldigen Menschen schützen. Sie übertrug ihrem Sohn Auror diese Aufgabe und hieß ihn, die vier stärksten Krieger auszuwählen, die ebenso wie er reinen Herzens waren und bereit, ihr Leben und Wirken der Göttin zu weihen. Auror wählte seine vier Kampfgefährten Mandarak, Kelenius, Cannvach und Tannanari, die gemeinsam mit ihm vor seine Mutter Aurora traten und den Schwur leisteten, dass sowohl sie als auch ihre Nachkommen der Göttin dienen würden. Jeder dieser Männer verfügte über ein besonderes Talent, dass die Göttin zum Dank nicht nur verstärkte, sondern auch für ewige Zeiten in den Nachkommen der Krieger verankerte. Und so wurde schließlich der Orden der Annuyiaeé geschaffen. Für die Menschen stritten sie gegen Kathârs Geschöpfe und schließlich auch vor etwa 2000 Jahren gegen Zûl, der durch Kathâr dazu gebracht worden war, sich der dunklen Magie zuzuwenden. Zûl und seine Ohadus sollten auch die schwerste Prüfung für die Streiter der Göttin sein. Es gelang ihnen schließlich unter der Führung Aurors und des Lichtmagiers Sorius, Zûl in eine Kugel aus Licht zu bannen. Doch der Sieg forderte einen hohen Preis: Aurors Leben. Mit der Bannung ihres Meisters Zûl verloren auch die Ohadus ihre Kräfte, und wenn sie nicht durch die verbliebenen Annuyiaeé gefunden und vernichtet wurden, so verfielen sie bald in eine fast regungslose Kraftlosigkeit, die dem Tod nicht unähnlich ist. In der darauf folgenden Zeit, dem charismatischen Führer beraubt und ohne Notwendigkeit zu kämpfen, setzten sich viele der Streiter der Göttin zur Ruhe, gründeten Familien und kehrten zu ihren ursprünglichen Berufen zurück. Aus Annuyiaeé wurden so wieder einfache Menschen und über die Generationen hinweg verlor sich das Wissen um ihre Abstammung. (siehe hierzu auch Kapitel 6: Sorius – der Lichmagier und Kapitel 5: Auror und die Annuyiaeé )

Als Zûl im Jahr 1017 n.Q. befreit wird und wieder erstarkt, erwählt die Göttin den Rabenclanführer Dunn, die Annuyiaeé wieder zusammenzuführen. Der junge Clanführer erfährt dies bei einem Besuch im Feental durch die Königin der Papilia, Cendaria. Die Wahl der Göttin scheint naheliegend. Denn Dunn ist der letzte lebende Nachfahre Aurors. Und wie sein Vorfahre, so erhält auch er den Auftrag von der Göttin, die Annuyiaeé zu vereinen und gegen Zûl in die Schlacht zu führen. Und so begibt er sich auf die Suche nach den Nachfahren der uralten Krieger der Göttin und rekrutiert Männer und Frauen aus allen Orden Auroraes. Doch dies erweist sich als schwierig. Nicht viele Menschen scheinen für den Weg des Annuyiaeé geeignet, noch dazu sind die Nachfahren der einstigen 5 Krieger, über das ganze Land verstreut. Dennoch wird Dunn für die Verborgenen und den mit ihnen verbündeten Clans bald zum Symbol der menschlichen Hoffnung, zum Sinnbild all dessen, was die Göttin für die Menschen verkörpert. Zûl indes, sich durchaus bewusst, dass ihn die Annuyiaeé einmal seiner Macht beraubten, ist nicht untätig und spinnt einen perfiden Plan. Es gelingt ihm Dunn noch innerhalb des ersten Jahres, seiner Ernennung zum Oberhaupt der Annuyiaeé durch seine Namenlosen im Wald der Lichter zu stellen und ihn mit einem Zauber zu schlagen, der dem Anführer der Annuyiaeé jeglichen Lebenswillen nimmt. Und so gelingt es den Namenlosen ihn zu ermorden. Mit ihm sterben nicht nur zwei weitere Annuyiaeé, sondern auch die Zuversicht der Menschen, den nahenden Krieg noch für sich zu entscheiden. Der Orden scheint zerstört, lediglich das junge Mädchen Lûna, kaum mehr als ein Kind, ist von den Kriegern der Göttin übrig geblieben, die Dunn mit Hilfe der Göttin erweckte. Zûls Schergen verwüsten große Landstriche und vernichten die dort lebenden Menschen oder zwingen sie zur Flucht. Alle Hoffnung scheint für immer dahin. Doch es liegt weder in der Natur der Göttin noch in der Natur des Menschen so leicht aufzugeben. Die Verborgenen bemühen sich um eine Vermittlung zwischen Patria und den Clans und so lädt Symphonie zu einem Konzil ein, auf dem sich die zerstrittenen Parteien zusammen raufen und trotz vieler Differenzen beschließen, dass sie nur gemeinsam eine Chance gegen Zûl und seine Schergen haben, auch, wenn der Orden der Annuyiaeé für immer zerstört scheint.
Doch die Göttin hat ihre Kinder nicht vergessen. Nach Dunns Tod macht sich die Göttin selbst auf die Suche, nach einem würdigen Nachfolger für Dunn. Sie erwählt zunächst Symphonie. Ihr Eintritt Catch My Dream finalin den Orden der Annuyiaeé bringt vor allem den Menschen, die sie kennen neue Hoffnung. Symphonie schon immer eine starke und beliebte Anführerin, scheint sogar eine würdige Nachfolgerin für Dunn zu sein. Dies würde allerdings bedeuten, die Verborgenen zu verlassen und dazu kann sich Symphonie einfach nicht durchringen. Die Göttin versteht dies und begibt sich von neuem auf die Suche. Nemene von den Lichtbringern, ehemalige Stimme des patrianischen Rates und aus ihrem Amt gezwungen, erklärt sich schließlich bereit, die Göttin bei ihrer Suche zu unterstützen. Vorerst übernimmt sie Dunns Aufgabe neue Annuyiaeé zu suchen und die Kräfte der Göttin in ihnen zu wecken. Aber aufgrund der Geschehnisse um ihre Entmachtung in Patria, will sie ebenfalls keine Anführerin für die Menschen sein. Sie weiß besser als jeder andere, dass ihr nicht alle Menschen vorbehaltlos folgen werden, sollten sie erkennen, wer sie wirklich ist. Sie ist seither auf der Suche nach weiteren Nachfahren der 4 verbliebenen Blutlinien, sowie einem Mann oder einer Frau, mit der Kraft, die Annuyiaée von neuem in die Schlacht gegen Zûl zu führen.

Struktur

Die Annuyiaeé waren und sind in gewisser Weise hierarchisch strukturiert. Doch wo früher tausende ein Heer bildeten, so sind es heute bisher kaum eine Hand voll Streiter, die den Orden der Annuyiaeé bilden. Dennoch sind die alten Ränge erhalten geblieben. Ein Annuyiaeé beginnt als Anwärter, Endrej in der alten Sprache. In diesem Rang, muss er sich beweisen, muss lernen und zeigen, ob er sich wirklich zu einem Streiter der Göttin eignet. Mit dem zweiten Rang, Annuyiaeé wird er in die Riege der Streiter der Göttin aufgenommen und durch die Göttin mit dem silbernen Raben auf dem linken Oberarm gezeichnet. Ab diesem Rang steht es dem Annuyiaeé jederzeit frei zu wählen, ob er sich in ein Heer integrieren möchte, zum Bethiel oder sogar zum Dandrin aufsteigt oder ob er den Weg des Ver’Danyan wählt und als Einzelkämpfer gegen Zûl ins Felde zieht.

Bekannte Annuyiaeé – Ihr Verbleiben ist unbekannt, es muss jedoch davon ausgegangen werden, dass die folgenden Charaktere Opfer des Krieges sind:

Dunn– Anführer der Annuyiaeé und Nachfahre Aurors (verstorben im Monat der Jagd 1018 n. Q.)
Symphonie – Anführerin der Verborgenen
Nemene– Interimsanführerin der Annuyiaeé

Klassen-Besonderheiten

- Der Schlangendolch der Ohadus, vermag einen Annuyiaeé zwar zu töten, nicht aber zu wandeln, da sie nichts in sich tragen, was die dunkle Energie als Anker für die Wandlung verwenden kann.

- Ein Klassenwechsel steht prinzipiell jeder menschlichen Klasse ohne Verlust der bisherigen Skills offen, sofern der Charakter den Anforderungskriterien der Klasse entspricht (Fragen hierzu beantwortet die zuständige SL gerne)

- die alten Klassenskills können nicht weiter ausgebaut werden, wenn man einen Klassenwechsel vornimmt.

- die Göttin segnete die ersten 5 Annuyiaeé und verstärker ihre Talente und verankerte sie in deren Nachkommen. Aufgrund dessen, kann ein jeder Annuyiaeé, ab den Nebenskills eine der Familienfähigkeiten erlernen.

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