Lexikon der Pflanzen


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A

Anadema(Kopfbinde der Frauen)

(Wald/Waldrand)

Die Rinde, der oft für unkundige Augen als gewöhnlicher Baum erscheinenden Pflanze, hat eine dunkelbraune, ins rötlich übergehende Färbung und wird nach dem Trocknen karminrot. Als Tee wird es oft nach einer durchzechten Nacht verwendet. Allerdings sollte man das Pulver, welches man durch zermalen der Rinde erhält, niemals pur herunterschlucken, weil es dann die genau gegenteilige Wirkung hat. Nur mit Wasser verdünnt ist es genießbar.

>> Heilkraut (Rinde) Gegen Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit.

Arubusch

(Wälder)

Der Arubusch ist sehr unscheinbar und er fällt einem nur auf, wenn man ihn kennt. Seine Äste sind lang und wachsen hoch hinauf. Das Besondere an dem Baum ist, dass die Äste ein wohlschmeckendes Mark besitzen. Am einfachsten holt man es heraus, indem man die weiche Schale der Äste aufschneidet und einfach das Mark herausholt. Es schmeckt süß und wird gerne dazu verwendet Speisen zu süßen. Dieses Mark ist allerdings auch sehr nahrhaft und gesund, weshalb es gerne auch als Hauptmahlzeit von Reisenden zu sich genommen wird. Das Mark ist weiß und von breiiger Substanz.

>> Nahrungsmittel

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B

Bärentraube

(Wald)

Die Bärentraube ist ein kriechender, stark verzweigter Zwergstrauch. Die Blätter sind immergrün, glatt, oval, kaum gestielt, vollrandig, auf der Unterseite heller gefärbt. In den Achseln der Zweige sitzen die Blütentrauben. Er trägt glatte, rote Beeren, die sauer schmecken.

>> Heiltrank (Blätter) wirkt entgiftend.

Beifuß

(Wegrand/steiniger Boden)

Der Beifuß wächst bevorzugt an Wegesrändern oder auf steinigen Untergrund. E erreicht eine Länge von 8 Fuß (2 Meter) und weist eine dunkle Färbung an den Blättern auf. Seine Erscheinung ist trotz dieser Größe eher unauffällig.

>> Heilkraut (Kraut/Wurzel) mit wärmeverbreitender Wirkung, beruhigend, Verdauungsfördernd

Berglorbeer

(Gebirge)

Diese Pflanze hat sich optimal an die rauen Bedingungen des Gebirges angepasst. Sie erreicht etwa eine Wuchshöhe von 2 Fuß (halber Meter) Die strauchähnliche Pflanze hat spitze, kleine dunkelgrüne Blätter, welche recht derb sind.

>> Heilkraut tonisierend, Blut reinigend, beruhigend

Bitterampfer

(Wiesen)

Der Bitterampfer tritt meist zusammen mit dem Süßampfer auf. Beide Sorten dieses Krautes werden auf großen Wiesen gefunden. Im Gegensatz zum Süßampfer mit dem der Bitterampfer gerne verwechselt wird, ruft dieser starke Verdauungsstörungen und Brechreiz hervor. Die Pflanze hat grundständige, große ovalförmige Blätter mit gewelltem Rand. Die kleinen rostbraunen Blüten sitzen an einem hochgewachsenem Stiel dicht beieinander.

>>Verdauungsstörung, Brechreiz

Blutwurz

(Wiesen)

Der Blutwurz ist eine Staude mit gelben, gestielten Blüten. Das Rhizom (Wurzel) färbt sich an frischen Schnittstellen rasch blutrot. Die handförmigen Blätter besitzen grob gezähnte Teilblätter.

>> Färbmittel, Heilpflanze gegen Verbrennung, Entzündung, Durchfall, blutstillend

Böckelkraut

(Wiesen/Waldlichtungen)

Dieses Kraut wächst auf Wiesen und Waldlichtungen in Büscheln. Es ist an seinen breiten, spitz zusammenlaufenden Blättern zu erkennen. Manchmal wird es auch von ungeübten Augen als Distelsorte wahrgenommen. Das Böckelkraut wird getrocknet. Man verwendet es zum Konservieren und als Geschmacksverbesserer von Wild und anderen Fleischsorten. Frisch wird es auch häufig beim Kochen am Lagerfeue genutzt, um die Jagdbeute darin einzuwickeln. Das erhält dem Wild seinen guten Geschmack und die Saftigkeit des Bratens. Für die Herstellung von Tränken wird es eigentlich nicht verwendet, obwohl es manchmal heimtückischen Giften beigemengt wird um den Eigengeschmack des Giftes zu überdecken.

>>Gewürz

Borthabäumchen

(Wüste)

Dieses Bäumchen wird nur 3 Fuß hoch (etwa 75 cm). Der Stamm ähnelt eher einer bauchigen Flasche und weist eine bläulich bis schwarze Färbung auf. Er trägt keine Blätter, sondern auf seinen Ästen sitzen tellergroße Blüten. Diese verströmen einen unangenehmen Geruch, der einem verwesenden Tier sehr nahe kommt. Damit lockt der Bothabaum Insekten in Mengen an, welche sich von Aas ernähren. Sie setzen sich auf die als fälschlich angenommene Beute und rutschen dann dort auf einer überzogenen schmierigen Flüssigkeit in den Kelch. In der Blüte werden sie zersetzt und können als Nahrung aufgenommen werden. Das Botharabäumchen kann ein Alter von 60 Jahren erreichen.

Bouglawald

(milderen Regionen)

Ein Bouglabaum kann eine Höhe von 60 Fuß (15m) erreichen und bis zu 300 Jahre alt werden. Seine Borke hat eine grüne bis bläuliche Färbung und von der Oberfläche ähnelt sie der Haut einer Schlange. Die Blätter dieses Baumes sind in etwa so groß wie die einer Menschenhand. Das ganz besondere am Bouglabaum besteht darin, dass die Farbe der Blätter in den verschiedenen Wachstumsstadien sich verändert. Die jungen Blätter sind in der Färbung grün und wechseln dann über Gelb- in Rottöne. Den Bouglawald kann man eher in wärmeren bis milden Regionen vorfinden. Durch diese ungemeine leuchtende Farbenpracht wirken diese Wälder traumhaft und mystisch.

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C

Caeruleuspilz(Caeruleus-Wölkchen)

(Gebierge)

Dieser Pilz wird 80cm groß und wächst in kargen, steinigen Gegenden. Sein Hut hat eine bläuliche Färbung und ist an der Unterseite mit Lamellen besetzt. Der Caeruleuspilz produziert ein giftiges Gas, welches er bei Berührung an den Lamellen feindosiert versprüht. Dadurch entsteht eine kleine Giftwolke, niederes Getier verendet, verrottet und gibt so einen hervorragenden organischen Dünger ab. Der Pilz kann sich durch seine Sporen rasend schnell ausbreiten, wenn da nicht das Balathagoss wäre, welche diesen mit Vorliebe fressen. In den kalten Wintermonaten stirbt der obere Teil ab und nur das unterirdische Myzel bleibt bestehen.

Cautus (Sicht)

(Küsten/Seeufer/Flussauen)

Das binsenähnliche Gewächs besitzt lange dünne Halme und blasgelbe Blüten. Der Stempel dieser Blüten enthält einen Wirkstoff, der die Pupillen erweitert und die Empfindlichkeit der Netzhaut erhöht; dadurch ergibt sich eine gute Nachtsichtfähigkeit. Die Blütenstempel sollten nicht tagsüber eingenommen werden, da dies zu heftigen Kopfschmerzen, schlimmstenfalls gar zu einer zeitweiligen Erblindung führt. Wenn andere Menschen nichts mehr sehen, kann derjenige, der das Kraut eingenommen hat noch klare Umrisse erkennen.

>>Nachtsicht (Blütenstempel) Für zwei Stunden eine gute Nachtsicht.

Claudum (hinkend)

(Wiesen/Lichtungen)

Das Strauchgewächs mit seinen langen dünnen Ästen weist herzförmige Blätter auf, aus denen man eine Salbe gewinnen kann. Die Salbe muss mehrmals täglich angewandt werden. Die Wirkung tritt nach einer Stunde ein und lindert zwar nicht die Schwellung, stoppt aber die Schmerzen.

>> Heilkraut (Blätter) Gegen Verstauchungen und Prellungen

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D

Diagusflechte

(Wald/Baumplantagen)

Hier handelt sich eigentlich um einen niederen Pilz. Er setzt sich an Bäumen fest und vermehrt sich dort rasend schnell. Er ist ein Parasit und entzieht dem Baum jegliche Nährstoffe und Mineralien. Wenn die Diagsuflechte sich auf dem ganzen Baum ausgebreitet hat, stirbt dieser über kurze Zeit ab und somit auch der Pilz. Doch meist hat dieser schon seine Sporen vom Wind auf die anderen Bäume verwehen lassen. Bisher wurde noch kein effektives Gegenmittel gefunden gegen diesen Pilz, weshalb er auf Plantagen sehr gefürchtet ist. Man kann nur bei Erkennung den befallenen Baum fällen und verbrennen und hoffen, dass die Sporen sich nicht schon verbreitet haben. Die Diagsuflechte variiert in der Färbung von bläulich, grün, rostbraun oder schwarz. Was es sehr schwer macht ihn rechtzeitig zu erkennen.

Drakanblümchen

(Verbotener Pass)

Dieses Blümchen wird nicht größer als ein Menschenfinger und wächst auch nur jeweils vereinzeln am Boden, meist geschützt unter einem Strauch, Baum oder Stein. Es hat dunkelgrüne schmale, längliche Blätter, welche eine rostbraune Aderung aufweisen. Die Blüte ist feuerrot mit einer schwarzen Aderung. Ihre Blüten werden zum Bannen von Flüchen und Zaubern verwendet. Sie gedeiht nur im Verbotenen Tal, da nur dort das ganze Jahr ein mildes Klima vorherrscht

>> Zaubertrank zum Bannen von Flüchen und Zauber

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E

Eierschwammerl

(Wald/Waldlichtung)

Eierschwammerl sind ein vorzügliches Nahrungsmittel. Sie sind reichhaltig und sättigend, können in einer Suppe zubereitet, gebraten oder auch roh verzehrt werden. Sie haben keine besonderen Eigenschaften sind aber eine gute Nahrungsergänzung auf längeren Reisen. Hauptsächlich sind sie im Wald nach Regenfällen zu finden. Sie besitzen eine gelbliche Hutkappe.

>> Nahrungsmittel

Eisenkraut/Verbena

(Wegrand/steiniger Boden)

Das Kraut wurde früher oft zur rituellen Reinigung von magischen Orten benutzt. Es ist in seiner Erscheinung recht unscheinbar und wächst meist am Wegesrand. Seine Blätter sind länglich gewachsen und an den Rändern unregelmäßig gezähnt. Die sehr kleinen Blüten weisen eine blasslila Färbung auf.

>>Heilkraut (Blüten) gegen Beschwerden der Luftwege

Elgafrucht

(Wiesen und Wäldern)

Der Elgabaum wächst überall verstreut in Aurorae, bevorzugt an sonnigen Plätzen. Es ist ein kleinerer Baum mit auslandenden Ästen, die im Sommer mit großen schweren Früchten behangen ist. Die Früchte haben eine rote Farbe, sind rund und in der Mitte befindet sich ein großer Kern. Sie sind saftig und sehr süß. Jeder Wanderer greift dort gerne einmal zu und füllt damit seinen Beutel. Im Spätsommer, wenn die Früchte langsam überreif werden ist der richtige Zeitpunkt, um daraus Elgawein zu machen. Es ist ein süßer und schwerer Wein, der gerne von Frauen und Männern getrunken wird.

>> Nahrungsmittel und zur Herstellung von Wein

Erdkugel

(weitverbreitet)

Erdkugeln sind kleine, lila Knollen die etwa eine handbreit unter der Erde wachsen. Man erkennt sie gut an der großen lila Blüte und der lila Früchte der Pflanze, die oberhalb wächst und ungenießbar ist. Der Verzehr führt, neben dem widerlichen Geschmack, Brechreiz und Übelkeit herbei. Die Knolle unterhalb der Erde ist allerdings von leicht süßlichem Geschmack und vielseitig einsetzbar, so kennt man Rezepte in denen sie zu einem Brei gestampft wird oder in Scheiben geschnitten und angebraten wird.

>> Nahrungsmittel

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F

Feuerknolle

(Sumpf)

Feuerknolle ist eine handgroße, rote Frucht. Sie wächst in sumpfigen Gebieten und man erkennt sie gut an der riesigen, hellgelben Blüte, die einen widerlich süßen Geruch verströmt. Sowohl Blüte als auch Frucht haben einen sehr scharfen Geschmack und werden lediglich zum Würzen eingesetzt. Aus der Frucht wird eine Paste gewonnen, die jahrelang hält und nach und nach ihre Schärfe verliert. Die Blüten werden nach dem Trocknen zu einem Pulver verrieben und in Soßen und Eintöpfen gegeben.

>> Gewürz

Finma:

(Gebirge)

Im hohen Norden eine der wenigen Früchte die man findet. Finma wachsen an den Finmasträuchern, die nicht viel höher als 1 Meter werden. Meist sehr buschig und mit langen harten Dornen. Die Frucht selbst schmeckt ein wenig bitter, doch die darin enthaltenen Nährstoffe und Vitamine, lassen sie für die Menschen unentbehrlich werden. Meistens werden sie nicht größer als eine Fingerkuppe und haben eine gelbliche Farbe.

>> Nahrungsmittel

Frostampfer:

(Gebirge)

Der Frostampfer hat seinen Namen von seiner Samenreife erhalten. Um die Samenkapseln im Spätsommer zu sprengen, muss der erste Frost einsetzen. Die Samen befinden sich in einer äußerst festen Hülle, die sie vor Dieben schützen soll. Wenn die Samen reif sind verbleiben sie so lange in der Samenkapsel bis der erste Frost in der Nacht einsetzt. Die Samenkapseln sind mit Wasser gefüllt und sobald dieses gefriert, sprengt es die Kapseln auf und die Samen werden in alle Winde verstreut. Der Frostampfer unterscheidet sich vor allem durch seine merkwürdigen Proportionen vom gemeinen Sauerampfer. Seine Blätter sind kleiner, aber der Blütenstand größer und höher gelegen. Auch hier werden die Pollen vom Wind weitergetragen, was ebenfalls zu einer Evolution des Aufbaus der Pflanze führte.

Fünffingerkraut

(Waldlichtungen/sonnige Stellen)

Eine bis zu 2 Schritt hohe Stauchpflanze, mit hellgrünen fünffingrigen Blättern, die einmal im Jahr mit kleinen blaslila Blüten blüht.

Blätter und Blüten werden verwendet, um ein leichtes, die Stimmung hebendes Rauschmittel herzustellen. Das getrocknete Kraut, oder das gewonnene Harz sind praktisch unbegrenzt haltbar und werden häufig zusammen mit Pfeifenkraut geraucht.

Wegen den beruhigenden Wirkungen wird das Wasser auch Freundschaftswasser genannt.

>>Rauschkraut(Blätter/Blüten)

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G

Gelbfeuer

(Gebirge)

Diese kleine, gelb bis golden erstrahlende Blume wächst während der ‘wärmeren’ Jahreszeit und überzieht das Gestein mit einem leuchtgoldenem Teppich. Sie beginnt schon mit den ersten Anzeichen des Frühlings zu erblühen, gleich nach der Schneeschmelze am Fuße eines Gebirges.

Gemeiner Grünscher

(Wald/steiniger Boden)

Der Gemeine Grünscher, ist ein ungenießbarer Pilz. An der Unterseite schimmert er grünlich und seine Kappe ist dunkelbraun bis schwärzlich. Verzehrt man diesen Pilz kommt es zu Schwindelgefühl und Übelkeit bis hin zu Erbrechen und Fieber.

>> löst Schwindelgefühl, Übelkeit, Brechreiz, Fieber aus

Giftmorchel

(Höhleneingang/Wald)

Die Giftmorchel sieht eher aus wie ein faulender Pilz. Sie ist meist am Eingang von Höhlen und Wolfsbauen zu finden. Auch an verlassenen Nestern von großen Vögeln setzt er sich fest. Bei richtiger Verarbeitung lässt sich aus ihm ein Gegengift zu den meisten Schlangengiften herstellen. Da der Pilz feuchtes Wetter liebt, ist er jedoch nur nach längeren Regenperioden zu finden.

>> Gegengift für Schlangenbisse

Gimbralabaum

(heißere Regionen, in der Nähe von Wüsten)

Der Gimbralabaum erlangt eine Höhe von 9m etwa. Er ernährt sich von kleinem Getier wie Insekten, Spinnen, kleineren Vögeln oder gar jungen Baumschlangen. Alles was sich auf seinem Stamm oder dickeren Ästen niederlässt und dann im Harz kleben bleibt. Der Baum entwickelt ständig neuen Harz und überzieht das gefangene Tier damit immer wieder von neuem bis es gänzlich zersetzt ist. Der Baum selbst hat ein karges Blätterdach mit kleinen fleischig, ledrigen Blättern. Die Blüten erstrahlen in wunderschönen leuchtenden Farben und locken so Tiere aus weiter Entfernung an. Der Harz selbst verströmt einen feinen süßlichen Duft und läd die Tiere ein sich darauf niederzulassen. Für die kleineren Tiere endet diese Einladung tödlich.

>>Harz findet als Leim Verwendung oder wird in Kerzen oder zu Ölen verarbeitet, um eine angenehmen Duft im Haus zu verströmen.

Grellblauer Silberstauber

(Wald)

Dieser Pilz hat einen tiefschwarzen Hut und ist schwierig zu finden. Nur im Dämmerungslicht oder wenn der Vollmond scheint, erstrahlt er in einem grellen Blau- und Silberton. Trocknet man den Stauber und stellt ein Pulver aus ihm her, kann man dieses in einem Kräutertee auflösen. Dieses Mittel hilft Schwangeren bei der Geburt und hat generell eine stark beruhigende Wirkung. Da es ungefährlich zu verwenden ist, wird es oft auch sehr nervösen Kindern oder jungen Priesterinnen verabreicht.

>> Heilpulver, stark beruhigend

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H

Henvaron:

(Gebirge)

Henvaron sind Moosgewachse, die beim ersten warmen Regen aufquellen und sich über große Flächen erstrecken. Durch ihre dichte Struktur werden sie sehr gerne benutzt um Felle zu füllen, diese werden in harten Wintern gerne als Decken verwendet oder auch um damit die Matratzen zu stopfen. Im Winter trockenen sie ein und verharren unter der Schneedecke bis zum Tauwetter. Sie benötigen nicht viel Licht und sind meistens in den Polargegenden zu finden.

Hexenkreispilz

Hexenkreispilze sind ganz besondere Pilze. Sie kommen nur in Siebenergruppen vor und bilden dann einen perfekten Kreis. Grundsätzlich können sie überall gefunden werden, auf der Wiese, im Wald, in steinigem Geländer, in Höhlen und sogar in der Wüste. Die Sage besagt, dass an der Stelle wo ein Hexenkreis entsteht, einst eine Hexe ihr Leben lassen musste. Nun wachsen hier alle sieben Jahre sieben Pilze, damit ihr Tod nicht in Vergessenheit gerät. Diese Pilze enthalte eine Spur der Kraft, die die Hexe einst innehatte. Sie können zu Brühen und Pulvern verarbeitet werden, die dann wiederum zur Verstärkung von Zaubern, Tränken usw. verwendet werden.

>> Katalysator für Zaubertränke

I

Inducula(Frauenunterkleid)

(Wiesen/Lichtungen)

Die weiß, das ganze Jahr über blühende Pflanze findet sich häufig zwischen anderen wild wachsenden Heideblumen, findet sich jedoch auch gerne in so manchen Kräutergarten einer Kundigen Frau wieder und das nicht ohne Grund. Man kann die Blüten zerkauen oder aus ihnen eine Salbe herstellen die dann zur äußerlichen Anwendung dient.

>> Heilkraut (Blüten) Gegen Bauchschmerzen, Rückenschmerzen und Menstruationsbeschwerden. Beruhigt und macht in großen Mengen sehr müde. Kopfschmerzen, Schwindel und Übelkeit.

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J

K

Katapultpflanze

(Wald)

Bei den Katapultpflanzen handelt es sich um kleine, kniehohe Pflanzen. Ihr Äußeres erinnert an einen Kürbis, jedoch befinden sich mehrere Ausstülpungen an der Oberfläche, durch welche die Pflanze in der Lage ist Dornen zu verschießen. Immer treten sie in Scharen auf. Auch hierbei handelt es sich nicht um fleischfressende Vertreter. An ihrer Unterseite hat sie kleine Füße zum Fortbewegen. Ähnlich einer Schildkröte kann sie diese ein- oder ausfahren. Sie bewegt sich ungerne vom Fleck, nur wenn es sein muss. Sie verbringen den Winter im Verbotenen Pass.

>> Angriff: Dornen

>> AW 40 – LP 40

Kibisbitter

(Waldrand/Flußufer)

ausbreitet. Bei richtiger Weiterverarbeitung kann aus diesem Kraut ein schnell wirkendes sehr starkes Gift hergestellt werden. Kibisbitter ist ein rundblättriges giftgrünes Kraut, das an Waldrändern und insbesondere Flussufern beheimatet ist.

>> Verwendung für sehr starke Gifttränke oder zum Vergiften von Pfeilen

Königin des Lichtes/Aas der Nacht

(Im Wald)

Eine sehr selten Pflanze, die eigentlich mehr östlich von Aurorae anzutreffen ist, aber vereinzelt kommen auch im Wald der Lichter Exemplare vor. Auftreten ganzjährig möglich, da sie als sehr robust bekannt. Die Höhe des Stieles misst

ca. 3 Hand und ist mit feinen Häarchen überzogen. Der 7 symetrischen Blütenkelch wird von ebenfals 7 Blättern überlappt, die von einem kräftigen Rot mit gelben Einsprengseln sind. Luftbewegung sorgt für die Verbreitung des Samens.

>> Die schön anzusehende Pflanze gibt im Lichte einen sehr angenehmen Duft ab, der dem Riechorgan schmeichelt. Doch wehe, wenn Lichtentzug auftritt, dann verwandelt sich der zuvor betörende Duft in ein ekeliges Gemisch, welches an verwesendes Aas gemahnt. Wenn die Lichtquelle wieder aktiv ist, kehrt der Ursprungszustand urplötzlich zurück.

Kupferstauber

(Wald/Wiesen)

Der Kupferstauber ist ein rotbräunlicher Staubpilz, der mittels Mörsel samt Hut und Stamm zu einem feinen Pulver gerieben wird. Dieses Pulver hat eine berauschende Wirkung. Man kann es dazu verwenden einen samtig- öligen Pilzschnaps anzusetzen. Dieser Schnaps fördert die Verdauung und wird daher auch als Heilmittel gegen Verdauungsstörungen und Magenkrämpfen eingesetzt.

>> Nahrungsmittel, Heilmittel

Klee

(Wiesen/Weiden)

Klee findet man immer seltener auf den Wiesen und Weiden Auroraes, da sie von den Gorsaks als Futterpflanze und den Hexen/Zauberinnen als Zutat für ihren Glückstrank gleichermaßen begehrt sind. Es ist ein niederwachsendes, dunkelgrünes Kraut mit blassgelben Schmetterlingsblüten. Die getrockneten Samen werden sehr hart.

>> Zaubertränke für Glück oder Charisma

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L

Lasseme:

(Gebirge)

In den Höhen des Gebirges ist der Lassemebaum zu Hause, seine charakteristische Wuchsweise ist unvergleichlich. Es scheint fast so als wolle er sich auf dem Boden möglichst klein machen und duckt sich vor dem kalten Wind. Seine Äste wachsen dicht über den Boden, teilweise bis zu 5 Meter vom Stamm weg. Über dem Boden verzweigen sich die Stämme um ein Vielfaches, so dass im Sommer ein richtiger Blätterteppich entsteht. Er bietet vielen Tierarten Schutz und Vögeln Platz zum Brüten.

Lentesco (klebrig werden)

(Wald/Dschungel)

Eine Schmarotzerpflanze, die an anderen Bäumen hoch wächst, um ans Licht zu gelangen.

Mit Alkohol ausgekocht kann aus dem bis zu 20 Schritt langen Stengel der Pflanze ein Klebstoff gewonnen werden, der einen beißenden Geruch hat, solange er noch feucht ist.

>>Klebstoff (Stengel)

Lolowurzel

(feuchten Gebieten)

Der Lolostrauch wächst an schattigen Plätzen in der Nähe von Gewässern und ist an seinen hellbraunen Zweigen zu erkennen, er trägt keinerlei Blattwerk, ist aber in den heißeren Monaten mit kleinen roten Blüten übersäht. Seine Wurzeln werden gewaschen klein gehackt und gekocht, bis sie einen zähen Brei ergeben, dieser schmeckt im warmen Zustand wunderbar mit etwas Honig. Den Brei kann man auch im Kuchen oder anderem Backwerk finden, da er einen leicht zartbitteren Geschmack hat und dem Kuchen eine braune Farbe gibt. Wenn der Brei erkaltet ist, wird er zu einem massigen Block von hellbrauner Farbe, der in kleinen Stücken zum naschen gereicht wird. Ihm wird eine anregende Wirkung zugesprochen, er macht allerdings auch schnell süchtig und führt in großen Mengen zu Darmfraisch.

>> Nahrungsmittel

Lynomora

(See)

Die Lynamora ist eine Wasserpflanze. Tief im Wasser verankert sie ihre Wurzeln fest im Boden. Daraus wachsen dicke feste Stengel, an denen die leuchtend grünen Blätter zu finden sind. Nicht ganz so groß und leicht rötlich sind die Blütenstengel. Die Lynamora kann sich den unterschiedlichsten Wassertiefen anpassen. Je tiefer das Gewässer, desto größer wird die Lynamora.

Ihre Blätter können so groß werden, dass 100 Papilias darauf gleichzeitig tanzen können. An der Unterseite haben sie große dicke Blattadern und erreichen so eine Stabilität, dass kleinere Wasservögel von ihr getragen werden können.

Die Blüten der Lynamora sind umhüllt von leicht rötlichen Blättern. Die inneren Blütenblätter können in allen erdenklichen Farben schillern. Von einem kräftigen Rot, bis hin zu einem ganz leichtem Lachston. Sie ragen wie die Strahlen der Sonne aus den äußeren Blättern hervor.

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M

Messergras/Stechgras
(Messergrassteppe)

Das Messergras breitete sich in rasender Geschwindigkeit aus und bedeckt nun einen ganzen Landstrich, welcher danach benannt wurde: die Messergrassteppe. Die lanzettenförmigen Blätter werden meist bis zu 10 Fuß (2,50m) hoch und sind messerscharf. Messergras kann sich sogar noch durch schwere Eisenrüstungen schneiden. Die jüngeren Gräser nennt man Stechgräser. Sie besitzen diese scharfe Schneide noch nicht und sind eher rundlich spitz.

>>Stechgras wird zum Reinigen von schwer zugänglichen Gegenständen benutzt.

Merrinde:

(Gebirge)

Merrinde werden die kieferähnlichen Bäume genannt, die fast in ganz Usill wachsen. Sie sind kälte- und windunempfindlich und selbst bei – 40° können wie überleben. Steigen die Temperaturen über 0 ° kommen die ersten Triebe. Die Merrinde wächst im Jahr nicht mehr als 2 cm, dadurch bleiben diese Bäume, selbst wenn sie ein hohes Alter erreichen, sehr klein. Im Winter spenden sie Mensch und Tier durch ihre dichten Nadeln Schutz.

Moderling

Der Moderling ist ein genießbarer Pilz. Es sind jedoch nur junge Moderlinge essbar, ältere oder nicht mehr frische verlieren ihren Geschmack und nehmen einen Verwesungsgeruch an, der dieser Pilzsorte den Namen brachte. Frische Moderlinge sind jedoch eine Delikatesse. Er hat eine weiße Kappe und unter dem Hut befinden sich Lamellen. Er sitzt auf einem dünnen, länglichem Stiel. Werden Moderlinge sofort nach dem Ernten über dem Feuer gegrillt, halten sie sich etwas länger und können auch als Reiseproviant mitgeführt werden.

>> Nahrungsmittel

Mondkerze

(Sumpf)

Die Pflanze erreicht eine Höhe von drei Fuß und wächst kerzengrade in die Höhe. Der Stengel, die weißen Blüten und auch die daraus entstehenden Samen sind hochgradig giftig und führen zum Tod, wenn man mehr als 10 Rur zu sich nimmt. Niemand weiß mehr, wer heraus fand, dass die Wurzeln wohlschmeckend sind. Die Wurzel ist hellgelbe manchmal auch fast weiß. Neugeborenen werden sie in einer breinigen Form zu trinken gegeben, wenn die Mutter nicht genügend Milch hat. Man kocht sie genau wie die Erdkugeln.

>> Nahrungsmittel; obere Pflanzenteile sehr giftig !!!

Myrrhenbaum

(Wald/vereinzelt Steppen)

Der Myrrhenbaum ist ein bis zu 12 Fuß (3m) hoch wachsender, dorniger, stark verzweigter Baum. Er hat unpaarig gefiederte Blätter und kleine Blüten, welche rispenartig angeordnet sind. Die Pflanze setzt vor allem bei Verletzung ein Harz frei, welches an der Luft erstarrt. Diesen Harz handelt man unter den Namen Myrrhe.

>>Herstellung von Duftwässerchen, Ätherischen Ölen, die die Kreativität anregen sollen

N

Nulukraut

(trockenen Wiesen)

Das Nulukraut ist eigentlich ein kleiner Busch, der sehr gerne auf trockenem

Boden wächst. Im Frühling und Sommer ist er saftig grün und im Spätsommer färben sich seine Blätter langsam rötlich und sie trocknen ein. Das ist der rechte Augenblick um das Nulukraut zu pflücken. Es wird getrocknet, zerstampft und als Tabak benutzt. Man sagt dem Nulukraut berauschende Wirkung nach, wenn man es mit einer Wasserpfeife raucht.

>> Rauschmittel (Tabak)

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O

Oranginas

(Flußufer/Bachlauf)

Oranginas sind winzig kleine, orangefarbene Früchte, die einmal im Jahr auf einem immergrünen Strauch wachsen. Sie lassen sich wunderbar zu einem Gelee verarbeiten, roh essen und auch trocknen, damit sie in der kalten Zeit als Proviant eingesetzt werden können. Der Strauch wächst vor allem an Bachläufen und ist mannshoch, er trägt so viele Früchte, dass es drei Tage dauert ihn abzuernten, dabei sollte man auch schneller sein, als die Vögel, welche ganz vernarrt in die Oranginas sind.

>> Nahrungsmittel

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P

Papyrus

(Sumpf/Wassernähe)

Die Stauden erreichen eine Höhe von bis zu 12 Fuß ( 3m). Sie haben mehrere dreikantig derbe Stängel und enden in einem gräsernen Büschel. Das Mark der Stängel wird in Streifen geschnitten, gitterartig übereinandergelegt und dann mit Hämmern bearbeitet, so dass der Pflanzensaft heraustritt. Nach dem Trocknen hält der Saft die Streifen wie geleimt zusammen.

>>Herstellung von Pergament

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Q

R

Ryella

(Wald)

Die Ryella wächst hoch oben auf einem Baum. Der Samen dieser Pflanze setzt sich tief in der Borke fest und streckt ihre Wurzeln flach in den Baum, um Halt zu finden. Das Wasser und die notwendigen Nährstoffe entnimmt sie aus dem Regenwasser, welches sie vorteilhaft in ihren rosettenförmig gewachsenen langen Blättern auffangen kann. Ihre Blüten ähnelt einem pauschigen Pantoffel und hat eine gelb Farbe mit lila gezogenen Adern darin. Wenn ihr Blüten dann zu kleinen Samenkapseln gewachsen sind und die nötige Reife besitzen, werden sie blitzartig wie von einer gezogenen Feder weit hoch in die Luft geschossen und können sich so in die Borke eines anderen Baumes einnisten. Die Kapseln dieser Pflanze schmecken recht nahrhaft.

>> Nahrungsmittel

Rottupfenhäubling

(Wiesen)

Der Rottupfenhäubling ist geprägt von einer ovalen eierförmigen Kappe, die auf einem dicken Stamm sitzt. Diese Kappe weist verschiedenfarbige Tupfen auf. Die Pilze waren dazu verwendet, um Heiltränke herzustellen, deren Inhaltsstoffe schnell in den Körper des Anwenders dringen.

>> Katalysator für Heiltränke

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S

Sanduiwald

(weit verbreitet)

Der Sanduibaum hat eine durchschnittliche Höhe von 80 bis 90 Fuß (20- 25m) und erreicht ein Alter von bis zu 150 Jahren. Seine Borke ist rissig und wechselt von weiß bis ins rostbraune. Er hat sehr feine, lange Äste, welche weit herunterhängen. Die Blätter sind hellgrün und nicht größer als der Fingernagel eines Menschen. Die Blüten sind traubenförmig angeordnet und erblühen weiß oder violett. Nach der Blütezeit bilden sich die Samen, welche dann an kleinen Fallschirmchen durch den Wind fortgetragen zu Boden gleiten. Dies passiert bei allen Bäumen auf ganz Altun immer zur gleichen Zeit alle zwei Jahre. In den kalten Wintermonaten verliert der Sanduibaum seine ganzen Blätter.

Schattenfarn

(Wald)

Der Schattenfarn ist ein Aufsitzer. Er gedeiht also hoch oben in den Bäumen, tief verborgen im Astwerk. Er besitzt gefiederte, hellgrüne Blätter, die anfangs spiralenförmig eingerollt sind. Die ausgewachsenen Blätter können bis zu 8 Fuß (2m) lang werden. Seine Sporen fallen nach der Reife einfach nach unten und werden von dem Wind weitergetragen bis sie einen Platz zum Neuaustrieb finden. Die Sporen sind bei Magiebegabten auch unter Mondkorn bekannt und heiß begehrt. Sie sind eine wertvolle Zutat zum Kreieren von Tränken für das Bannen von Flüchen. Leider ist es nicht einfach an diese Sporen heranzukommen, da sie unbedingt die nötige Fallreife brauchen für den Trank und zudem frisch sein müssen! Der Schattenfarn entnimmt seine Nährstoffe dem Regenwasser.

>> Zaubertrank für Schutzzauber

Schlafmohn

(Feldrand/Wiesen)

Die Pflanze kann eine Höhe von 6 Fuß (1,50m) erreichen. Der aufrechte Stängel ist nur wenig verzweigt. Die Blätter sind groß, länglich gewellt und mit gezähnten Rand. Die Blüten stehen einzeln, sind groß und violett, weiß oder rosa gefärbt. Die Frucht ist eine große, runde Kapsel und die Fruchtkammern enthalten zahlreiche nierenförmige Samen.

>>Schlaftrank, große Mengen können zum Tod führen!!!

Schlammglitzer

(Fluß-/Seeufer)

Schlammglitzer ist ein niedergewachsenes Kraut, dass im Ebbebereich von Flüssen und Seen zu finden ist. Im Schein des Mondlichtes leuchtet es bläulich und ist leichter zu finden, da es meist teilweise von Uferschlamm verdeckt wächst. Es kann getrocknet und zu einem feinen Pulver verarbeitet werden.

>>Sichtbarkeitspulver

Schlangenalgen

(See)

Schlangenalgen haben starke Ähnlichkeit mit einer Schlange. Durch die Strömungen des Wassers bewegen sie sich auch so schlangenförmig. Sie können bis zu 80 Fuß lang werden und wachsen meist bis weit hoch an die Wasseroberfläche, wo sie Schwimmern sehr gefährlich werden können. Ihre Langen Blätter verfangen sich dann in den Schwimmer und lassen ihn nicht mehr los. Sie haben meist eine grünblaue Färbung, was es zudem erschwert sie rechtzeitig im Gewässer auszumachen. Schlangenalgen kann man als Salat verzehren. Sie sind recht geschmacksneutral, Gewürze also empfehlenswert.

>> Nahrungsmittel

Schlingpflanze

(Wald)

Der am häufigsten anzutreffende Vertreter aus dem Reich der Pflanzenwesen ist die Schlingpflanze. Sie besitzt eine Art von Knolle von der, je nach Größe und Alter der Pflanze, bis zu 9 Fangarme austreten können. Sie ist keine fleischfressende Spezies, aber einmal in ihren Fängen, kommt man alleine nicht mehr heraus. Bevorzugt hängen sie in Bäumen und lauern auf ihre Opfer. Die Vertreter der Schlingpflanze können sich auch auf ihren Fangarmen stützen und langsam fortbewegen. Altere Schlingpflanzen sind sehr wendig und schnell. Den Winter verbringen sie im Verbotene Pass.

>> Angriff: Würgen

>> Schaden: +20

Schneefeuer

(Gebirge)

Das Schneefeuer ist ein höchst magisches Kraut, das nur in eisigen Schneegebieten zu finden ist. Es gräbt seine flachen Wurzeln direkt in die Schneemasse und wächst in dieser unwirtlichen Gegend. Seine Farbe ist von einem satten Grün und es blüht nur einmal. Dann bekommt es eine einzige leuchtendrote Knospe, die sich zu einer breiten Blüte mit gelbroten Blütenblättern fächert.

Legende: Das Schneefeuer wird von den abtrünnigen Stämmen als die Blüte der Führerin bezeichnet und die Sage besagt, dass, wenn sich die Stämme uneinig sind und sich die Gemeinschaft spaltet, eine Führerin und ein Führer kommen werden, die sich auf die Suche nach dem Schneefeuer machen. Beide werden den gegensätzlichen Stämmen angehören, doch nur gemeinsam werden sie diese Aufgabe meistern und mit der Magie der Blüte, die durch die Liebe zwischen diesen beiden geweckt wird, die gespaltenen Stämme vereinen ohne dass es zu Blutvergießen unbeschreiblichen Ausmaßes kommt. Wann jedoch das Schneefeuer das nächste mal erblüht, ist in Vergessenheit geraten

>>Tränke zur Begünstigung von jeder Art von Feuerzauber, Heiltrank, welches die Krankheit von Innen herausbrennt

Schuppenhäubling

(Wald)

Der Schuppenhäubling ist die seltenste Pilzsorte. Die Maserung seiner Kappe ist bunt gesprenkelt und hat die gleichmäßige Form von Drachenschuppen. Er ist sehr schwierig zu verarbeiten, wird er jedoch richtig behandelt, kann man aus ihm starke Schlafmittel herstellen. In getrocknetem Zustand verliert er jedoch seine Wirkung.

>> Schlafmittel

Schwarzstockbaum

(Wassernähe)

Das besondere an diesem Baum sind sehr lange und dünne Stöckchen von schwarzbrauner Farbe, die wie Zweige aussehen. Diesen Baum findet man an sonnigen, windgeschützten Plätzen in der Nähe von Wasser. Er erreicht eine doppelte Menschenhöhe und es ist daher oft schwer, an die Frucht heranzukommen (die auch sehr schwer auszumachen ist). Der Schwarzstock hat einen herben Geschmack und eignet sich vor allem zum Kauen an langen Schneetagen und auf Reisen. Aber sie wird auch zu einer wärmenden und sättigenden Suppe verarbeitet, die von innen heraus wärmt und grade im Monat der Stille oft gereicht wird.

>> Nahrungsmittel

Seidenblattgras:

(Gebirge)

Das Seidenblattgras wächst in den Mulden der Hügel hoch im Norden des Landes. Nur für eine kurze Zeit gedeiht dieses seltene Gewächs und verschwindet meistens so schnell wieder wie es gekommen ist. Das Seidenblattgras ist die Leibspeise der dort ansässigen Lorvavar, die lange Wanderungen hinter sich bringen, um dieses saftige Grün im Hochsommer zu fressen. Meist wird es bis zu zehn Zentimetern hoch und entwickelt schmale, hellgrüne und sehr zarte Halme. Es entwickelt keine Samen, sondern pflanzt sich über die Knollen weiter, die sich bis zum Frühjahr in Mutter- und Tochterknolle getrennt haben.

Seifenkraut

(Wald/Wiesen)

Das Seifenkraut wird etwa 2 bis 3 Fuß (25-50cm) hoch und besitzt blassrosa bis weiße büschelige Blütenstände. Seine Blätter wachsen gegenständig und haben eine ovale Form spitz auslaufend. Das Kraut hat man früher oft zum Reinigen von Haut und Haar benutzt. Dazu nahm man ein Büschel von selbigem, legte es auf einen flachen Stein und schlug mit einem Anderen darauf bis sich ein Schaum bildet.

>> Seifenschaum

Stahkiranke

(Grassteppen/Ausläufer vom Gebirge)

Diese Pflanze besitzt eine dicke Pfahlwurzel aus welcher meist 8 bis 10 Triebe hervorgehen. Diese Sprossen verdrehen sich ineinander beim Wachsen und geben sich somit Halt. Dadurch kann diese Pflanze die beachtliche Größe von bis zu 7m erreichen. Wenn sie ihre Höhe erreicht hat, gehen die Triebe weit auseinander und suchen sich den besten Platz zum Licht. Ihre Blätter sind gegenständig angeordnet, jeweils 1 bis 2 Fuß (25 bis 50cm) groß und nierenförmig. Die Stahkiranke ist zweijährig und erblüht in ihrem letzten Lebensjahr. Die unscheinbaren gelblichen Blüten, wachsen nach der Befruchtung zu länglichen Hülsen. Diese verhärten, platzen seitlich auf und hervorkommen lange, wollweiße Schnüre. An ihren Enden hängen lose die Samen, welche sich dann irgendwann durch den Wind lösen und zu Boden gehen. Nach diesem Vorgang stirbt die Pflanze ab. Diese Schnüre werden häufig von den Menschen verwendet, um Leinen zu knüpfen.

>>Lange Fasern, welche für die Herstellung von Kleidung benutzt werden.

Süßampfer (Wiesen)

Die Pflanze hat grundständige, große ovalförmige Blätter mit gewelltem Rand. Die kleinen rostbraunen Blüten sitzen an einem hochgewachsenem Stiel dicht beieinander. Der Süßampfer ist unter den Amazonen als Delikatesse bekannt. Er wird als eine Art Kautabak getrocknet und von ihnen gekaut. Manche meinen dies habe ein beruhigende Wirkung auf sie, gerade vor einem größeren Kampf. Der Süßampfer tritt meist zusammen mit dem Bitterampfer auf.

>>Kautabak

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T

Tintenschwammerl

(Sumpf/Moor)

Es ist sehr klein, hat einen dünnen Stängel und eine kleine Kappe. Es wächst vereinzelt in Feuchtgebieten, Mooren und Sümpfen. Das Schwammerl hat eine tief dunkelblaue Farbe und kann zur Herstellung von Schreibtinte verwendet werden. Man benötigt jedoch eine große Anzahl Schwammerl, um ein Fläschchen davon herzustellen. Das besondere an dieser Tinte ist, dass sie sich der Farbe des Papiers und dem Gemüt der Schreiberin anpasst. Im Dunkeln leuchtet sie etwas, so dass die Schrift auch in der Nacht leicht gelesen werden kann. Man kann die Tinte auch mit den nötigen zusätzlichen Materialien so verzaubern, dass sie nur von bestimmten Personen gelesen werden kann. Allen anderen verschwimmen dann die Zeichen vor den Augen und sie können dem Text seine Botschaft nicht entreißen. Die Tinte wird gerne für geheime Notizen und Schriften verwendet.

>> Tinte

Tränendes Herz

(Waldlichtung/Ufernähe)

Das Tränende Herz ist eine liebliche Blume mit edler Eleganz. Die Staude hat einen aufrechten bis überhängenden Wuchs mit doppelt bis mehrfach geteilten Blättern. Am Stängel hängen rote, herzförmige Blüten. Die Pflanze erreicht eine Höhe von bis zu 2 Fuß (50cm) Unter wenigen Hexen/ Zauberinnen ist sie auch als Flammendes Herz bekannt.

>>Liebestrank, soll gefügig machen

Traumpflanze

(Wald)

Die Traumpflanze geht aus der Katapultpflanze hervor. Ist die Pflanze groß genug, wandeln sich ihre Fähigkeiten. Die Ausstülpungen bekommen Triebe, welche in Knospen enden. Diese Knospen versprühen ein Pulver, das den Getroffenen einschlafen läßt oder in einen traumartigen Zustand versetzt. Das Opfer ist somit wehrlos und die zusammen mit der Traumpflanze häufig Seite an Seite kämpfenden Unersättlichen greifen ihr Opfer. Die Pflanzen überwintern im Verbotenen Pass.

>> Angriff: Einschläfernd

>> AW 0 – LP 40

Tupferpilz

(Gebirge)

Der Pilz wächst immer in einer Dreiergruppe. Er hat eine graue bis blauschwarzen Kappe mit kleine weißen Tupfen darauf. Sein Stängel ist dick und kurz. Sie besitzen instabile Hüte und müssen darum sehr vorsichtig gepflückt werden, da diese sonst zu Staub zerfallen. Der Tupferpilz kann zur Herstellung von glückbringenden Tränken und von Glückskeksen verwendet werden.

>> Zaubertrank für Glück

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U

Unersättliche

(Wald)

Die gefährlichste und größte Vertreterin im Heer der Pflanzenwesen ist jedoch die Unersättliche. Mit einer Größe von knapp einer ausgewachsenen Frau ist sie eine imposante Erscheinung. Sie besitzt vier kurze Fangarme, die aber mehr zum Tasten und Heranziehen ihrer Beute dienen, als zur Jagd. Ferner hat sie einen großen Schlund mit Widerhaken, jeweils eine Reihe oben und unten. Sobald sie ihr Opfer verschlungen hat, schließen sich diese und nur mit brachialer Urgewalt sind sie aufzubrechen. Die Opfer werden dann einfach zersetzt mit Hilfe von Verdauungsflüssigkeiten. Die Unersättliche kann sich fortbewegen, doch durch ihre Größe nur sehr langsam. Im Winter ziehen sich diese Pflanzen zum Verbotenen Pass zurück)

>> Angriff: Verschlingen

>> AW 70 – LP 70

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V

Veneni (Gift)

(Sümpfe/Feuchtgebiete)

Aus

dem Pilzkopf kann durch aufkochen ein starkes Gift gewonnen werden, dass kurz nach der Einnahme anfängt zu wirken. Es lähmt die Muskulatur und schließlich auch die Herz- und Lungenmuskel, was unmittelbar zum Tode führt. Nur ein einziges Tier scheint immun gegen das Gift zu sein, eine Spinne. Sie frisst sogar von dem Pilz, um daraus ein Konzentrat herzustellen mit dem sie ihre Beute lähmt, um sie anschließend, mehr tot als lebendig auszusaugen.

>> Gift (Pilzkopf) Lähmt die Muskulatur, führt zum Tod, Waffengift

 Viodorsabaum

(Grassteppen)

Diese Bäume haben sich optimal angepasst an die Bedingungen der Steppe. Die Blätter haben sich zu ledrigen Dornen zurückgebildet und ihr Stamm ist dick und in sich verdreht. Mit seinen massigen Pfahlwurzeln reicht er bis tief in die Erde hinein und kann sehr gut Wasser speichern. Der Viodorsabaum erlangt meist eine Höhe von etwa 12 Fuß (3m) und ist nach oben hin sehr verzweigt und eher flach. Seine weitreichenden Äste erreichen Längen von bis zu 40 Fuß (10m) und liegen dann durch das Gewicht am Boden auf, ranken dort einfach weiter und verrwurzeln dann neu. Dadurch entstanden ganze Haine mit diesen Bäumen

>>Die langen Äste werden häufig auch zum Hausbau benutzt oder ähnlichem.

Vogelkraut

(Waldrand/Höhleneingänge)

Das Vogelkraut ist ein schwaches Heilkraut, dessen Blätter direkt auf offene Wunden gelegt werden. Es wächst flach am Boden mit pelzigen Blättern und kleinen weißen Blüten. Es ist grundsätzlich am Waldrand zu finden, kann aber auch an Höhleneingängen und überall wo sich Sonne und Schatten abwechseln, gefunden werden. Man kann es zu einer desinfizierenden Paste verarbeiten, um es haltbar zu machen. Diese wird genau wie die Blätter selbst angewendet.

>> Heilkraut wirkt beruhigend; in großen Dosen kann es Halluzinationen auslösen

W

Wintergrün

(Wald/Wiesen)

Diese Pflanze wächst bevorzugt unter Büschen und Sträuchern. Das Wintergrün zeichnet sich durch seine ledrigen Blätter aus, welche ein ätherisches Öl enthalten. Seine Früchte sind leuchtend rote, fleischige Beeren.

>> Heilkraut heilende Wirkung, Öl wirkt beruhigend

Kleines Wollkraut:

(Gebirge)

Im Hochsommer blüht auf den Hügeln weit im Norden des Landes ein für sich allein unauffälliges kleines Pflänzchen mit einer bis drei weißen Blüten, die von einem Saum aus feinen Häärchen geschützt sind, die wiederum die Blüte vor Kälte schützen sollen. Diese Pflanze ist dort sehr verbreitet und man kann, sofern man pünktlich ist, die Kuppen der Hügeln in einer weißen Pracht erleben, so dass man denken könnte Schnee bedecke diese. Das kleine Wollkraut wird bis zu sieben Zentimeter hoch und hat mehrere rundliche Blätter am Fuße der Pflanze. In der Mitte sprießt dann über Nacht die Blütenstaude hervor, an der sich die Blüten samt Pollenvorräten befinden. Die Pollen der Pflanze werden ausschließlich durch den Wind verbreitet.

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