Buch der Rituale

Du nimmst das Buch der Rituale in die Hand, schlägst es auf und findest folgende Kapitel:

Rituale

Einführung in die Rituale

Es gibt sowohl bei den Hexen als auch bei den Priesterinnen verschiedene Rituale, die abgehalten werden.Ihre Wirkung bzw. ihr Ziel, kann ganz unterschiedlich sein. Es gibt sogenannte Schutzrituale, als auch Heilungsrituale und Rituale um bestimmte Ereignisse auszulösen. Spricht man manchmal von einer verzauberten Person, kann es sein das sie mit einem Ritual belegt worden ist.

Hier nun folgen einige Erklärungen und Anleitungen für Rituale, doch die letztendliche Ausführung hängt ganz allein von der praktizierenden Person ab. Natürlich gibt es noch viel mehr, als die hier aufgeführten. Es wird gemunkelt die Hexen führen sogenannte Gruppenrituale aus, doch ist hier rüber noch nichts genaueres bekannt.

Kapitel 1
Erdung

Für Priesterinnen kann es von großer Bedeutung sein, das Ritual der Erdung durchzuführen. Nach öfterem zaubern, z.B. Heilung, Segen usw. kann es sonst passieren, dass die Priesterin in eine Disharmonie fällt. Das Gleichgewicht zwischen Himmel und Erde könnte gestört werden.
Ritual hört sich nach etwas Großartigem an, doch in diesem Fall ist es einfach die Körperhaltung. Die Knie dürfen nie ganz durchgedrückt werden, um den Abfluss in die Erde nicht zu stören.
Regelmässige Meditation ist wichtig, das visuelle Meditieren. Im Falle der Erdung eine Meditation, in der man sich vorstellt ein Baum zu sein. Fest verankert mit der Erde, die Wurzeln finden festen Halt, können Energie aufnehmen und abgeben.
Die Erdung kann auch für Hexen interessant sein, wenn sie Zauber des Elementes Erde aussprechen. Diese Rituale können die Zauberwirkung verstärken.

Kapitel 2
Lichtkugel

Das sogenannte Lichtkugelritual kann Priesterinnen Energie zurückgeben oder aber auch ihre Aura schliessen. Für Hexen wird es benutzt um Zaubersprüche des Elementes Luft zu stärken. Auch kann dieses Ritual dazu benutzt werden, um Böses fern zu halten.
Auch dieses Ritual ist eine visuelle Meditation. Die Betreffende stellt sich ein positives, goldenes und warmes Licht vor. Dieses Licht wird ein- und ausgeatmet. Das Licht wird in Gedanken zu einer wunderschönen goldenen Lichtkugel gebündelt, die die Meditierende durchströmt.

Kapitel 3
Der Schutzkreis

Dieses Ritual ist etwas komplizierter und man benötigt dazu einige Materialien. Der Schutzkreis kann eigentlich nur von zwei Frauen praktiziert werden, nämlich von einer Priesterin und einer Hexe, da er das Böse fernhalten soll und den Schutz der Göttin der Reinheit herbeiruft unter Hilfenahme von den vier Elementen.
Zunächst werden einmal die vier Himmelsrichtungen von der Hexe markiert:
Norden: ein Stein repräsentiert die Erde Osten: eine Feder repräsentiert die Luft Süden: ein Lavasstein repräsentiert das Feuer Westen: eine Schale Wasser repräsentiert das Wasser
Dann ist es die Aufgabe der Priesterin eine Aufrufung an die Göttin der Reinheit zu sprechen, wichtig dabei ist das auch jedes Element um Schutz und Kraft gebeten wird. Je stärker die Visualisierung und der Wille, desto stärker wird der Schutz.
Während die Priesterin im Kreis die Aufrufung durchführt, zieht die Hexe außen herum einen Kreis in den Sand.
Dies kann auch mit Heilerde oder Salz passieren. Dabei hat die Hexe folgende Worte zu sprechen:
Wächter des Kreises
Wächter der Macht
Wächter des Tages
und Wächter der Nacht
ICH RUFE EUCH!

Ist dies alles vollbracht, wurde ein Schutzkreis um die Betreffenden gezogen und dieser hält das Böse fern. Je nach Rang und Können, gewinnt dieser Kreis an Stärke.
Dieser Schutzkreis muss dann wieder aufgehoben werden und zwar in umgekehrter Reihenfolge. Die Priesterin betet eine Danksagung an die Göttin und die Hexe verwischt den Kreis in umgekehrter Richtung. Dabei spricht sie die Worte:
Wächter des Kreises
Wächter der Macht
Wächter des Tages
und Wächter der Nacht
ICH DANKE EUCH!

Einige wenige Priesterinnen haben die Macht, den Schutzkreis alleine durchzuführen. Dies setzt allerdings detaillierte Kenntnisse in den Elementen voraus. Von Hexen hat man dies noch nie gehört, da ihre Verbindung zur Göttin nicht rein genug ist.

Kapitel 4
Gesicht rufen

Einigen auserwählten Priesterinnen ist es vorbehalten dieses Ritual durchzuführen. Das Gesicht zu rufen dientvor allem der Weissagung von vergangenen, gegenwärtigem und zukünftigen Ereignissen.
Das Ritual wird am besten bei Vollmond oder zunehmenden Mond nach Einbruch der Dunkelheit ausgeführt, aber niemals bei Neumond!! Man sollte sich in einer stabilen psychischen Verfassung befinden. Zuerst fängt man an zu meditieren, dann nimmt man eine mit Wasser gefüllte Schale, diese wird im Schutzkreis aufgestellt und eine Kerze wird so positioniert, dass man sie gleichzeitig mit seinem Gesicht im Spiegel der Wasseroberfläche sehen kann.
Nun setzt man sich vor die Schüssel, schliesst die Augen und versucht an nichts zu denken. Wenn der Kopf frei ist, werden sich die Augen von alleine öffnen. Man sieht sein Spiegelbild in den Augen und wartet. Wenn sich das Gesicht verändert und man Bilder sieht, kann man in Gedanken Fragen stellen oder auch Anliegen vorbringen. Um das Bild wieder verschwinden zu lassen bringt man einfach das Wasser in Bewegung. Den Schutzkreis wieder aufheben.
Es heisst tief im Wald wohnt eine Priesterin, die dieses Ritual beherrscht und es sind wohl auch schon einige Auroranerinnen zu ihr gegangen, um sich die Zukunft voraussagen zu lassen, doch bestätigt ist das nicht. Doch weiss man nicht, wer im Stillen noch imstande ist dieses Ritual durchzuführen.

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