Die Priester Crodds

In den Tiefen des Drakan Gebirges lebt die Priestergemeinschaft Crodds, die es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, den uralten Drachen Crodd zu besänftigen. Das tun sie zum Beispiel mit Opfern, die sie ihm darbieten, damit er keine Dörfer der Umgebung überfällt.

Die Dörfer der Umgebung unterstützen die Priester, indem sie ihnen verkrüppelte Kinder oder alte Menschen zur Verfügung stellen, damit diese geopfert werden. Es gilt als Segen ihm zum Fraß vorgeworfen zu werden.

priesterDie Priester selbst sind sehr in der Tier- und Pflanzenkunde bewandert und einige von ihnen werden im Laufe ihrer Ausbildung zu Möchen. Die Mönche sind Künstler des Kampfes. Die Priestergemeinschaft braucht die Mönche, denn nicht alle Dörfer geben freiwillig die Opfer heraus.
Die anderen widmen sich den Wissenschaften und werden Gelehrte. Im Vordergrund steht hier natürlich das Studium der Drachen, und die Priester verfügen über die größte Ansammlung von Büchern über diese Tiere. Ihr Wissensdurst erstreckt sich aber auch auf andere Gebiete. Mit ihrem Wissen verstehen sie es die einfachen Leute einzuschüchtern.

Rein äußerlich kann man die beiden Gruppen – Mönche und Gelehrte – nicht voneinander unterscheiden, denn sie tragen beide das für die Priesterschaft übliche Gewand, ein blaues rechteckiges Tuch, dass sie sich um den Körper schlingen. Nur im Winter tragen sie Beinkleider, um sich vor der Kälte zu schützen.

Die dreizehn ältesten Männer der Priesterschaft bilden das Konzil der Allwissenden. Sie sind verantwortlich für die Priester und ein jeder hat eine spezielle Aufgabe, die er zur Perfektion beherrscht. Sie nennen sich Meister der: Akrobatik; Geschichte; Pflanzen-, Tierkunde und Alchemie; Resistenzen; Waffen; Meditation; Folter; Diplomatie; Heilkunde; Schriftrollen; Zauberkunde; Faustkampf; Fälschen.
Ein jeder Priester ist natürlich auf ein langes Leben bedacht, um eines Tages ebenfalls zu den Allwissenden zu gehören. Wenn der Tod eines Allwissenden bevorsteht, wird er dem Drachen geopfert. Dies gilt als höchste Ehre und es heißt, diese Priester werden eines Tages wiedergeboren und befinden sich somit in einem unendlichen Kreislauf des Wissens und Strebens. Weiter heißt es, dass es von Geburt an vorherbestimmt ist wer zum Allwissenden aufsteigt. Schon bei den Kindern der Dörfer achtet man auf Vorzeichen, jene, die meist mit hoher Intelligenz gesegnet sind. Fällt so ein Kind auf, dann wird es von den Eltern getrennt und in der Priesterschaft aufgenommen. Dies gilt als große Ehre. Das Kind selbst wird seine Eltern nie wieder sehen, denn es dient ab diesem Zeitpunkt dem Drachen. Sollten sich die Vorzeichen nicht bestätigen und es stirbt bevor es zum Allwissenden wird, tut man dies meist als Schicksal ab. Das Kind/der Mann hat sich nicht genügend Mühe gegeben und verdient es somit auch nicht den Titel des Allwissenden zu tragen.

Das gemeine Volk bekommt die Allwissenden nur zu Gesicht, wenn sie in die Dörfer gehen, um die Kinder zu testen. Manche der Allwissenden sind schon so alt, dass sie in Sänften getragen werden müssen. In den Dörfern wird gemunkelt, das manche von ihnen schon gelebt hätten, als sie selbst noch Kinder waren. Weiter wird vermutet, dass die enge Bindung zum Drachen ihnen ein langes Leben schenkt.

Für weitere Informationen könnt Ihr Euch an die Spielleiter wenden.